Zoomer Meets Boomer Folge #70 - Emotionen, Verantwortung und Psychologie Sicherheit mit Magdalena Rogl
Shownotes
Folge 70 ist die 4. und letzte Kollaboration Folge unserer “Munich Tapes”, die wir gemeinsam mit On the Way to New Work aufgenommen haben. Für dieses Finale hätten wir uns kaum einen besseren Gast wünschen können: Magdalena Rogl.
Oskar kennt Magdalena von einer gemeinsamen Sprechertätigkeit, von einem Panel beim Beyond Economy Festival in Münchem. Seitdem war klar: Diese Stimme, Klarheit, Haltung und Expertise gehören in unseren Podcast. Wir schätzen Magdalena sehr, weil sie eine seltene Kombination mitbringt. Ihre persönliche Geschichte, unternehmerische Erfahrung, gesellschaftliche Relevanz und eine große menschliche Präsenz.
Magdalena erzählt in dieser Folge einen Weg, der alles andere als klassisch ist. Vom abgebrochenen Gymnasium über die Ausbildung zur Kinderpflegerin, frühe Mutterschaft, alleinerziehend in München, den Einstieg in die Medienwelt bis hin zu zehn Jahren bei Microsoft, zuletzt als Diversity & Inclusion Lead. Genau dieser Weg macht das Gespräch so stark. Denn es geht nicht um glatte Karrieren, sondern um Mut, Entwicklung und Selbstwirksamkeit.
Im Zentrum der Folge stehen drei große Themen. Wir sprechen über psychologische Sicherheit, Emotionen in der Arbeitswelt und die Frage, was uns als Menschen im Zeitalter von KI eigentlich ausmacht.
Magdalena beschreibt sehr eindrücklich, wie es sich anfühlt, sich selbst nicht zugehörig zu fühlen und wie entscheidend es ist, gesehen zu werden. Nicht nur als Rolle, sondern als Mensch. Wir sprechen darüber, warum psychologische Sicherheit ein echter Produktivitäts- und Innovationsfaktor ist. Dabei sprechen wir bewusst auch über den Umgang mit Emotionen. Magdalena macht klar, dass Emotionen nicht das Gegenteil von Professionalität sind, sondern immer ein Teil davon. Wut, Angst, Begeisterung, Unsicherheit, all das ist da, ob wir wollen oder nicht. Die Frage ist nicht, ob Emotionen am Arbeitsplatz vorkommen, sondern wie bewusst wir mit ihnen umgehen.
Und schließlich geht es auch um KI und die Zukunft menschlicher Arbeit. Gerade weil KI so viel verändern wird, wird der menschliche Anteil an Arbeit wichtiger. Magdalena formuliert es glasklar. Je mehr künstliche Intelligenz es gibt, desto mehr emotionale Intelligenz brauchen wir. Für Oskar ist das ein zentraler Punkt im Blick auf die Zukunft von Arbeit. Für Michael ist es ein starkes Plädoyer dafür, Führung, Inklusion und Selbstreflexion endlich zusammen zu denken.
Unsere Take-aways aus der Folge:
Erstens: Selbstbewusstsein beginnt mit Selbstreflexion:
Wer bin ich?
Was kann ich?
Was brauche ich?
Zweitens: Psychologische Sicherheit macht Menschen mutiger. Wer sich sicher fühlt, zeigt sich eher, lernt schneller und trägt mehr bei.
Drittens: Emotionen sind Daten. Sie zu ignorieren kostet Energie. Sie wahrzunehmen schafft Klarheit.
Viertens: KI macht Menschlichkeit wertvoller. Technologische Kompetenz bleibt wichtig. Aber entscheidend ist, was uns als Menschen ausmacht.
Fünftens: Auch Verantwortung beginnt bei uns selbst. Schon morgens beim ersten Blick in den Spiegel und dem Check-in mit sich selbst.
Wenn euch die Folge gefällt, gebt uns gerne fünf Sterne, teilt sie mit Menschen, die sich für Führung, Inklusion, KI und echte Entwicklung interessieren, und sagt uns, welche Gedanken ihr aus diesem Gespräch mitnehmt.
Danke fürs Zuhören
Oskar & Michael
Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge!
Eure Oskar & Michael
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