Zoomer Meets Boomer Folge #74 - der Raum & KI mit Prof. Dr.-Ing. Christos Chantzaras
Shownotes
Was passiert eigentlich mit Kreativität, Innovation und Zusammenarbeit, wenn wir nur noch mit KI sprechen, aber immer seltener miteinander?
Und warum könnten schlechte Büros, starre Hochschulen und rein digitale Arbeit langfristig zu einem echten Problem werden?
In Folge 74 von Zommer meets Boomer sprechen wir mit Prof. Dr.-Ing. Christos Chantzaras über etwas, das oft unterschätzt wird. Den Einfluss von Raum auf Denken, Lernen und Innovation. Christos verbindet Betriebswirtschaft, Architektur, Innovationsforschung und New Work auf eine Weise, die uns beide schon lange gepackt hat. Herausgekommen ist ein Gespräch über KI, Kreativität, Hochschulen, Homeoffice, Begegnungen und die Frage, warum echte Innovation fast immer dort entsteht, wo Menschen sich physisch begegnen.
Wir sprechen unter anderem darüber:
/ wie Büros effizient funktionieren können und trotzdem jede Inspiration verlieren
/ wie Corona unsere Arbeitswelt verändert und bestehende Schwächen sichtbar gemacht hat
/ wie die KI Schein-Fähigkeiten erzeugt, wenn wir aufhören kritisch zu denken
/ warum Denken mit der Hand in Zukunft wichtiger wird, nicht unwichtiger
/ warum Hochschulen wieder echte Orte für Austausch, Begegnung und Exploration werden müssen
/ warum junge Menschen lernen sollten, Räume aktiv zu gestalten statt sich nur anzupassen und warum zufällige Begegnungen oft der Anfang echter Innovation sind.
Besonders spannend fanden wir Christos’ Gedanken zur Zukunft von Lernen und Arbeiten. Gute Bildung entsteht durch Begegnung, Austausch, Neugier und echte Erfahrungen. Genau deshalb reicht es eben nicht, einfach nur Flächen zu verwalten oder Menschen frontal zu beschallen. Christos spricht stattdessen von einer „Learning Experience“. Oder anders gesagt: Vielleicht brauchen wir weniger Reihenbestuhlung und mehr Möglichkeitsräume.
5 Learnings aus der Folge
1. Innovation entsteht selten allein am Bildschirm.
Die besten Ideen entstehen oft durch Begegnungen, Widerspruch und spontane Gespräche.
2. KI kann unterstützen, aber nicht für uns denken.
Wer nur übernimmt statt reflektiert, verliert langfristig Kreativität und Urteilskraft.
3. Räume prägen Verhalten.
Schulen, Hochschulen und Büros beeinflussen massiv, wie wir lernen, arbeiten und miteinander umgehen.
4. Zukunftsfähigkeit braucht Exploration.
Netzwerke, Zufälle und interdisziplinäre Begegnungen werden wichtiger, nicht unwichtiger.
5. Junge Menschen sollten nicht nur funktionieren, sondern gestalten.
Und Organisationen müssen bereit sein, genau das auszuhalten.
Eine Folge, die uns beide noch lange beschäftigen wird.
Wie erlebt ihr das gerade?
Brauchen wir wieder mehr echte Räume für die Zusammenarbeit?
Oder wird KI genau diese Räume irgendwann ersetzen?
Wir freuen uns wie immer auf eure Gedanken, Erfahrungen und Diskussionen.
Und wenn euch die Folge gefällt: Lasst uns gerne 5 Sterne da, teilt die Episode mit Menschen, die sich für Zukunft, Arbeit, KI und Bildung interessieren, und begleitet uns weiter auf unserem Weg zwischen Zoomer und Boomer.
#Leadership
#GenZ
#Führung
#Stärkenorientierung
#ReverseMentoring
#NewWork
#KI
#ZoomerMeetsBoomer
Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:06: Willkommen zu Zoomer meets Boomer, dem Podcast der zeigt das uns mehr verbindet als uns trennt.
00:00:12: Mir gegenüber sitzt Michael Trautmann fast sechzig Jahre alt Unternehmer und New Work Experte mit der zehnte langen Management Erfahrung mein Vater und ein echter Boomer.
00:00:21: Und mir gegenüber sitzt Oskar Trautman Mein Sohn und ein Echter Zuma!
00:00:25: Achtundzwanzig Jahre alt Digitalstrategie und Dozent.
00:00:28: Zusammen tauchen wir in die neue Arbeitsfeld und die unterschiedlichen Perspektiven aller Generationen ein.
00:00:34: In unseren wöchentlichen Gesprächen suchen wir nach Wegen, wie wir unsere Generation näher zusammenbringen können.
00:00:38: Trotz unserer Unterschiede finden wir oft überraschen viel gemeinsames und wenn wir mal nicht weiter wissen dann holen uns einfach Gäste dazu.
00:00:45: Genau Oscar!
00:00:46: Wir wollen mit Vorurteilen aufräumen und beweisen das lebenslanges Lernen und gegenseitiges Mentoring uns alle stärker macht und Brücken schafft.
00:00:53: Lasst uns zusammen lernen, wachsen und Vorurteil in dieser wilden Arbeitswelt bewinden.
00:01:01: Ja, Servus Babs!
00:01:02: Grüß dich.
00:01:03: Hallo Oskar.
00:01:04: Na schön, ich bin wieder live und in Farbe zu sehen hier im
00:01:07: bewölkten
00:01:08: bald regenbedeckten Barcelona.
00:01:11: Wir wollten hier eigentlich ein Hirox zusammenlaufen sind beide leicht angeschlagen haben uns dazu entschieden.
00:01:16: wir sind keine Profi-Athleten wir müssen kein Hirochs laufen.
00:01:19: wir haben auch wahrscheinlich noch besseres Programm denn wir haben Christos hier Und Christos ist heute zu Gast bei uns.
00:01:27: Professor Voktor Christos Czans Haras die Hörer von On the way to Newark.
00:01:32: Genau, hundert Prozent fit bin ich nicht.
00:01:34: Ist doch rühre aus,
00:01:35: gell?
00:01:35: Ist ja
00:01:36: alles das Sinn.
00:01:37: Es ist auch früh an diesem schönen Freitag.
00:01:39: Kennen ihn wahrscheinlich schon weil er schon zu Gast bei dir war.
00:01:43: und ja Christus und ich haben ihm auch einen sehr schönen Austausch jetzt über die letzten Monate gehabt über KI, über Lehre Die Arbeit wie sich entwickelt Den Einfluss von Architektur auf den Raum Und durch die Gespräche dass.
00:01:55: mir kann mich nichts Schöneres vorstellen als das auch nochmal Ja Im Podcast bei dir zu machen, dein Fragen und deinen Gedanken.
00:02:01: Und deswegen sitzen wir hier.
00:02:03: Schönen guten Morgen Christos!
00:02:04: Danke dass du dir so früh die Zeit für uns genommen hast.
00:02:07: Ja vielen Dank von mich sehr dabei zu sein.
00:02:09: Schön das du bei uns bist.
00:02:10: Du bist aus München zugeschaltet denke ich mal?
00:02:12: Genau aus Müncheln.
00:02:14: Hier scheint sogar die Sonne nachdem wir ein paar regnerische Tage hatten.
00:02:18: Nice
00:02:19: Das ist auch mehr als verdient.
00:02:20: Und du hattest einen schönen Vatertag.
00:02:22: Ja, auf jeden Fall.
00:02:23: Also er ist immer ein bisschen wild mit zwei kleinen Heldinnen aber der ist dann auch sehr schön.
00:02:28: Ja
00:02:28: herrlich!
00:02:29: Dann hoffe ich du wurdest Gebühren gefeiert.
00:02:30: ja Christos um vielleicht gleich mal kurz rein zu starten wir stellen ja unsere Gäste nur ein bisschen vor diejenigen die sonst nicht so viel on the way to a new work-hörn würden vielleicht gerne mal ein bisschen verstehen wer du bist Wo du herkommst, was deine Themen sind.
00:02:46: Und ja ich finde immer die Menschen können sich besser selber vorstellen als dass ich das kann auch wenn ich ein kleines Intro gerade machen durfte.
00:02:51: aber erzähle doch mal gerne kurz was so deine Themen waren wo du her kommst und was dich auch so gerade beschäftigt.
00:02:57: Ja vielen Dank Herr Oskar!
00:02:58: Vielen Dank Michael, dass ich nach On The Way To New Work jetzt hier die Möglichkeit habe mit euch über meine Themen zu sprechen.
00:03:06: Was mich beschäftigt, sind Innovations-Designprozesse wie Menschen kreativ werden, junge Menschen zu dem kommen was sie wirklich oder gerne machen wollen.
00:03:18: Darüber komme ich dann zu den Themen Future of Work und Future of Learning.
00:03:23: Wie sieht unser Lernen aus?
00:03:25: Wie sieht unsere Zusammenarbeit aus?
00:03:27: Und das hängt dann wieder damit zusammen was es für unsere gebaute Umwelt bedeutet und wie der Raum sich... Ursprünglich habe ich BWL studiert, dann Architektur angeschlossen.
00:03:41: Als Architekter lange Zeit gearbeitet und über die Beschäftigung mit der Architektor gemerkt, dass wir als Architekten nicht nur das Ästhetische oder den Raum beraten bzw entwerfen sondern auch mit den Organisationen mitgehen und die Fragen diskutieren Wie werden wir in Zukunft arbeiten, wie sollen unsere Mitarbeitenden arbeiten?
00:04:05: Wie möchten wir eigentlich das unsere Mitarbetenden wachsen und dass ist eine unglaublich tolle Phase an dieser frühen Phase beteiligt zu sein was mich dann dazu gebracht hat aus der Praxis wieder zurück in die Wissenschaft zu gehen.
00:04:18: Und dann an die Theo München wo ich ursprünglich auch Architektur studiert hatte und zu untersuchen okay wir können eigentlich Architekten Innovationsprozesse beeinflussen.
00:04:29: Wie kann der Raum kreativ Prozesse, Innovations-Prozesse Beeinflussen?
00:04:34: Und wie können wir in den baunahen Disziplinen auch für eine bessere gebaute Umwelt sorgen?
00:04:42: und das sind die Themen, die mich dann beschäftigen.
00:04:45: Wir arbeiten wir miteinander.
00:04:47: Wie wachsen wir und was hat der Raum denn für eine Beleutung?
00:04:51: Ja
00:04:53: sensationell ich erinnere mich noch so gerne unser Gespräch Ähm, unser erstes Gespräch.
00:04:58: Vielleicht erklärst du nochmal diese Faszination für Innovation kombiniert mit Raum?
00:05:07: Die ist ja ein bisschen erklärbar über deinen Werdegangerstbetriebswirtschaft zu studieren.
00:05:13: Dann Architektur.
00:05:14: aber wie passiert sowas im Kopf?
00:05:17: also wie kommt man auf eine Spezialisierung die ich extrem interessant finde und So wie ich es heute sehe durch KI, durch das was wir mit Corona erlebt haben ja so ein Doppelturbo gerade kriegt.
00:05:32: Wie bist du aufgekommen?
00:05:37: Also grundsätzlich erstmal mit der Beschäftigung mit Wetschen und den Organisationen, wie sie arbeiten und dann zu sehen okay da geht etwas im Informellen mit was man nicht genau beschreiben kann.
00:05:49: also jeder sagt Der Raum, der macht schon was oder wir können einfach schneller vorwärts wenn wir uns treffen und miteinander interagieren.
00:05:58: Das weiß jeder immer irgendwie aber so genau belegen kann er es nicht oder kann sie es nicht?
00:06:03: Und das dann weiterzuführen und zu sagen okay wenn wir über Organisationen reden darf das nicht nur das Organigramm sein oder die Prozesse wie wir mitten arbeiten sondern auch wie wir uns begegnen wie wir sehen was wir sehen um.
00:06:17: die zweite Komponente ist Persönlicher Natur tatsächlich, Michael das hatten wir damals im Podcast auch mal angesprochen.
00:06:26: Weil ich ja ein Bildungsaufsteiger bin wenn man das so beschreibt und ich als erster Akademiker dann immer neugierig geblieben bin weiterzugehen und was zu entdecken und der Raum, der physische Raum tatsächlich für mich ein Möglichkeitenraum ist.
00:06:46: Der ist dann der Moment wo ich dich dann tatsächlich anspreche auf einer Vorstellung, wo Lesung deines Buches und meine Themen dann platziere.
00:06:55: Du gleich darauf daran anknüpft und mit mir sprichst und ich im Raum Anker setzen kann oder auch spontan auf Leute zugehen kann und wie die sprechen kann Ich auch Teile Sachen sehe vielleicht doch selbst etwas mache was andere sehen Und er für mich sehr demokratisches ist.
00:07:15: in Anführungen aus Zeichen.
00:07:17: Jetzt Barrieren oder Zugangsbeschränkungen mal zur Seite gesehen, das könnte natürlich auch im Terminal in der Laun Schambahnhof passieren wenn jemand bekanntes Wichtiges wobei kommt dass du hingehst und das machst und diese Zufälligkeiten zu nutzen diese Anker zu setzen.
00:07:32: es würde ich glaube bisschen Busch hatte die auch Mal.
00:07:39: Und dann geht es auch immer darum, dem Glück zu helfen oder die Serendipität zu verstärken.
00:07:45: Das ist im physischen Raum extrem wichtig und die Faszination, das Interesse wächst jetzt vielleicht später noch über KI sprechen oder das Digitale.
00:07:56: was verlieren wir wenn wir uns im digitalen Raum aufhalten?
00:07:59: Oder was trainieren wir nicht mehr wenn wir das nur rein auf das digitale beschränken?
00:08:06: Diese zwei Sachen, das persönliche und auch das sichtbarer machen, wertvoller machen für Unternehmen sind für mich die Punkte Innovationen und Raum gemeinsam zu denken.
00:08:18: Ganz ganz großartig.
00:08:19: bevor Oscar gleich reingeht noch eine Nachfrage weil ich das ganz schön finde.
00:08:23: nochmal für den Übergang.
00:08:25: also wir haben ja zwei Phänomene wenn es um das Thema räumliches also wirklich physisches miteinander arbeiten.
00:08:32: der eine ist ganz alt und den nenne ich mal beschissene Büros Uninspirierte Legebatterien, langweilige Geschichten.
00:08:41: Wenn man sich mit dem Open Space Office beschäftigt, dann hat das ja eigentlich ganz tolle Wurzeln und ist mal sehr klug gedacht worden und wurde dann aber missbraucht mit diesen Legebaterien.
00:08:53: Das heißt aus meiner Sicht neunzig Prozent der Büros in der westlichen Welt oder auf der Welt sind beschissen.
00:09:00: also einmal dieses Phänomen.
00:09:02: oder zweite Phänomene seit Corona und da haben wir alle mitschuld, weil mit den jungen Leuten die wir in dieser Zeit ins Brustleben geholt haben erklärt haben ihr braucht nie wieder als Boot zu kommen.
00:09:13: Also zwei vernehmene beschissene Büros und eine zunehmende Überzeugung von vielen Menschen doch viel besser von Zuhause aus arbeiten zu können das sind ja Dinge die dich irgendwie dann nach Arbeit beeinflussen.
00:09:28: Vielleicht können wir auf die beiden Phänomen nochmal eingehen.
00:09:31: Wir haben ein Podcast auch so oft drüber gesprochen und ich glaube, wenn wir jetzt mal einen Experten wie dich hier haben, das auch noch wissenschaftlich einzuordnen.
00:09:37: Und praktisch ... Wundervoll!
00:09:39: Ja also... Das ist toll diese Frage zu haben, denn wir unterschätzen den Einfluss des Räumlichen.
00:09:48: Wir unterschätzen auch, wie viel Zeit wir uns davon nehmen sollten über den Raum nachzudenken.
00:09:52: Wenn wir OpenOffice in der Architektur würde man dann eher von Office Landscape sprechen oder Büro, Landschaften die man dann gestaltet damit nicht alles komplett offen ist sondern man nie schnappt und sich zurückziehen kann.
00:10:08: Das nimmt erstmal von den Menschen den individuellen Raum weg aber gibt ihm eigentlich mehr Möglichkeiten sich zu entfalten und auch seine Aktivität entsprechend zu arbeiten.
00:10:22: Und da verwenden wir einfach viel zu wenig Zeit drauf, darüber nachzudenken wie wir arbeiten wollen.
00:10:27: Das ist eine etwas längere Phase die Unternehmen gute innovative Unternehmen auch gehen.
00:10:32: Die sagen erstmal okay ich möchte jetzt nicht die Excel-Tabelle in Quadratmeter erfüllt haben als Grundriss sondern ich möchte erst mal überlegen was brauchen überhaupt?
00:10:40: Und dann muss man sich auch trennen von den Sachen, die jeder von sich sagt okay ich hätte gerne die Anzahl an Quadratmetern, den Raum an Stellfläche.
00:10:48: Man muss hier erstmal trennen und einlassen drauf was für einen wichtig ist.
00:10:53: Corona hat gezeigt dass wir tatsächlich die Büros nicht so toll ausgestattet haben.
00:10:59: zum Einen also man merkt einfach das sie angenehm sind und es vielleicht angenehmer ist zu Hause zu bleiben.
00:11:07: Die zweite Sache, dass sie auch nicht so toll sind wie keiner da ist.
00:11:10: ja also das die Menschen dann auch fehlen.
00:11:12: Und du kannst ein schlechtes Büro oder ein schlecht gestaltetes Büro in anfänglich ein schlechtest Kann man dann auch weiter diskutieren.
00:11:21: Das kannst du durch die menschen die da sind aufwiegen das kannst du durch den menschen Dann auch belebter machen und spannender machen.
00:11:29: Du kannst die sachen rausnehmen vielleicht umbauen aber Die Menschen kümmern sich aus meiner Sicht nicht zu sehr um den Arbeitsraum, den sie haben.
00:11:41: ihnen besser und interessanter oder spannender zu machen obwohl nur wenige Elemente dazu helfen also die Tische anderszustellen dass man sich sieht oder die Sachen freizurrennen das man eine Begegnungsfläche hat.
00:11:53: es muss kein großer Aufbau sein oder Ausbau sein dem er macht.
00:11:59: Das ist durch Corona deutlich geworden, dass die Büros dann das wir uns nicht gekümmert haben oder einen Teil der Unternehmen sich nicht gekümmern haben.
00:12:07: Und die andere Sache, dass es zu Hause noch sehr einsam wird und dass es Zuhause auch für manche Tätigkeiten natürlich sehr gut funktioniert wenn man sich konzentriert zurückzieht und vielleicht eine Präsentation zu Ende machen will ein Artikel schreibt oder nochmal konzipieren will.
00:12:26: Ich könnte das aber in meinem Falle im großen Büro auch machen, also diese Konzentration dann mit reinnehmen.
00:12:32: Aber sich auszutauschen mit den Menschen, dann auch jemanden drüberschauen zu lassen.
00:12:37: Da hat das Büro oder dieser Präsenz schon eine enorme Macht.
00:12:42: und das ist etwas was aus der Wissenschaft in den Siebzigern Ende des Siebziger schon untersucht wurde von Thomas Allen am MIT Das Ingenieure wenn sie sich ja auf der Fläche begegnen innovativer oder besser austauschen können, wenn sie durch ein Stockwerk getrennt werden.
00:12:58: Dann schon die Produktivität im kreativen Sinne abnimmt.
00:13:04: dann hat Alex Pendlent damals noch am MIT Human Dynamics Lab, das nochmal über große Datensätze untersucht.
00:13:14: E-Mailverkehr angeschaut und dann die Chatprotokolle angeschault von Firmen und gemerkt dass die Leute auch den höchsten E-mail und Messaging Kontakt haben Auch diejenigen sind sie sich persönlich auftreffen.
00:13:27: Und übersetzte
00:13:29: Sachen nicht zu
00:13:31: werden.
00:13:32: Es geht nicht in die andere Richtung, sondern man geht aus der physischen Präsenz raus.
00:13:41: Man verstärkt sie eher und er hat das auf zwei Sachen heruntergebrochen.
00:13:46: für produktive, innovative Teams sind zwei Faktoren entscheidend.
00:13:49: Einmal das Engagement kann jeder von euch unterschreiben wir müssen miteinander gut arbeiten uns vertrauen und interagieren.
00:13:57: und des zweites ist die Explorationen unglaublich wichtig.
00:14:01: also rausgehen aus dem team mit anderen reden die sachen auch andern zu zeigen und sich in der kritik stellen.
00:14:07: dann kommen wieder zu dem was ich vorhin gesagt habe mit dem raum als ermöglicher.
00:14:12: Der raum ist auch ein guter resonanzraum um sicher zu konfrontieren, auch bei Sachen die einem nicht gefallen.
00:14:19: und da kommt auch jemand geht ja nicht darum dass jemand gelobt wird wenn er auf den gang oder wenn sie auf den gangen langgeht sondern geht einfach so.
00:14:27: Das Thema, das du davor gestellt hast, passt überhaupt nicht.
00:14:29: Oder das woran du arbeitest?
00:14:31: Woran arbeiteste du?
00:14:32: Das haben wir schon in einer ähnlichen Richtung anders gelöst oder das würde ich so nicht machen.
00:14:36: und diese Kritik dieses Rausgehen, dieses sich stellen finde ich einen sehr wertvollen Punkt den wir vielleicht auch ein kleiner Schlenker zur KI- oder Digitalisierung dann verlieren wenn wir in eine digitale Echokammer kommen die dann verstärkt was wir meinen richtig zu sein Aber nicht jetzt die menschliche Reflexion haben, die natürlich in ganz andere Richtungen schauen kann.
00:15:03: Oder eine Kritik und diese Kritik ist eigentlich ein Kernpunkt für gute Kreativität oder weiterbringende Kreativity?
00:15:14: Ja
00:15:14: mega also
00:15:15: ich
00:15:16: denke gerade so im meinem Alltag oder im Alltag den ich auch so wahrnehme in dem Unternehmen habe ich es so ein bisschen das Gefühl überspitzt gesagt Die Sea Level Leute sitzen in ihrer Echo-Kammer, ob die zu Hause ist oder im Raum.
00:15:29: Sprechen mit ihrer KI, planen da Dinge... die dann wiederum Leute auch viel, vor allen Dingen in unser Bubble soll ich mal im Homeoffice umsetzen.
00:15:37: Die im Home-Office ihren Status quo durchspielen und dieser Begegnungsraum in der Mitte wurde tatsächlich einmal sich darüber unterhalten wird.
00:15:44: was hat die KI eigentlich gesagt?
00:15:45: wie sieht unsere Praxis eigentlich aus?
00:15:47: Wie können wir tatsächlich mal neu denken, neu arbeiten wirklich innovativ sein?
00:15:50: das findet dadurch eigentlich nicht statt.
00:15:52: so und ich hatte jetzt auch gerade wieder diese Woche wo ich im Büro war diese Erfahrung gemacht war in einem neuen Büro und am anderen Teil, wo ich sonst eigentlich nicht bin.
00:16:01: Und gerade durch das... Vorher habe ich viel mit den Leuten, die ich da getroffen hab eben auch im digitalen Raum gearbeitet.
00:16:06: Der Unterschied war unfassbar groß, dass wir diesen Tag geschafft haben weil wir im Raum waren, weil wir uns in die Augen geschaut haben, weil weh Sachen nochmal neu aufgerollt haben, die jetzt vielleicht sogar ein Jahr liegen geblieben sind.
00:16:18: War wahnsinnig gut!
00:16:19: Ich bin ja durch mein Hund und meine Frau ja irgendwie sehr lieb, ob ihr dich auch gerne mal im Homeoffice, aber ich habe auch wieder gemerkt So, ich bin sonst immer eher beim Kunden und aber im Office selbst.
00:16:29: sehr schönes Office bei uns im Haus of Communication in München.
00:16:32: Was das für ein magischer Tag war so was wir geschafft haben.
00:16:35: also Ich glaube dass dass wir das unterschätzen Und ich finde es deswegen super dass du da auch noch mal die wissenschaftliche Perspektive dazu bringst.
00:16:41: kennst Du auch aktuelle Zahlen?
00:16:42: jetzt post covid weil wir haben eben bei uns Im podcast ja Das ganz viel Besprochen so über die.
00:16:50: das war ein großes Thema weil das ja auch diese Konflikt zwischen Generation Z und den älteren Generationen für uns, wie Papa gesagt hatte war es ganz normal.
00:16:58: Ich bin ins Arbeitsleben gestartet, Laptop komplett remote.
00:17:02: War eher komisch wenn man im Office war weil dann Infektionsgefahr hoch und dann aber dann dieser Erwartungshaltung zwei Jahre später so übrigens wir mussten damals auch die ganzen Tag ins office oder waren von Montag bis Sonnersdag beim Kunden in meiner Branche seit mal dankbar kommt zurück und keine Diskussion.
00:17:18: Dann hat man damals die Zahlen gesucht und hat geschaut, okay.
00:17:22: Sind die Leute wirklich produktiver?
00:17:23: Wenn sie im Büro sind, dann gab es Zahlen, die dafür sprechen, zahlen die dagegen sprechen.
00:17:27: Was ist gerade dein Gefühl?
00:17:30: Es hat ja beides eine Berechtigung.
00:17:31: Wir sind nicht entweder oder, sondern beides braucht's.
00:17:35: Aber da wäre ich mal super gespannt was aktuell der Forschungsstand ist und deinen Gefühl dazu.
00:17:42: Also es gibt eine Zahl, die ich sehr gerne zitiere Unmittelbar nach Corona oder ein Jahr, nachdem es abgeäppt ist vom Architekturbüro Gensler.
00:17:53: Das ist eines der größten Architekturbüros... weltweit mit, glaube ich, fünf, sechstausend Mitarbeitenden.
00:18:00: Die haben auch eine entsprechende Research-Abteilung.
00:18:03: Das heißt sie untersuchen bei ihren Bauherrinnen und Bauherren wie Sie mit Ihren Flächen umgehen und machen einen Workplace-Survey.
00:18:12: Den machen die schon seit dem Jahr zwei Tausend Acht und wenn man so ein großes Büro ist hat man natürlich entsprechend Quadratmeter und hat den entsprechenden Zugang zu einer großen Zahl an Menschen.
00:18:24: Natürlich gefragt, wer dann mit Corona zurückgegangen ist.
00:18:28: Die sind dann ins Homeoffice gegangen und bei den Unternehmen ist ein Drop dabei gewesen.
00:18:33: Sie sind dann von achtzig Prozent Präsenz runtergegangen auf sechsundvierzig Prozent.
00:18:40: Verständlich mit Corona haben aber nach Corona die Frage noch mal gestellt Unternehmen angeschaut, die besonders innovativ sind und Forschungsintensiv oder dann auch versuchen neue Produkte unter Services voranzubringen.
00:18:56: Und da ist man wieder bei dem Vor-Corona Niveau gelandet also dass sie wieder bei Achtzig Prozent Präsenz nicht hundert Prozent Hundert Prozent glaube ich wird es kaum geben weil dafür die Termine oder das was du dann beim Kunden Kundinnen machst zu verschieden sind.
00:19:15: Aber wir sind eigentlich wieder bei einem vor Corona-Niveau, bei innovativen Unternehmen oder produktiven Unternehmen die sich sehen austauschen und die Sachen was du gesagt hast auch diskutieren.
00:19:27: das heißt nicht dass sie nicht remote arbeiten können.
00:19:29: Wir verankern im Räumlichen wie gut wir zusammenarbeiten können dann remote richtig gut arbeiten und machen nochmal einen Sprung, wenn wir uns dann physisch wieder treffen.
00:19:41: Also die Themes, die sich auch im Räumlichen erstmal getroffen haben.
00:19:46: Deswegen finde ich das auch spannend, was Du Michael Bezwantje und den New Work Masterskills auch macht.
00:19:51: also ihr schafft den räumlichen Bezug erstmal, schafft erst mal die Gemeinschaft, die Verbindlichkeit des Vertrauen und könnt dann leichter oder verbindlicher in die Remote Phasen gehen und trefft euch dann wieder wo er wieder noch mal einen Sprung- oder Impuls setzt.
00:20:08: Und ein zweiter Aspekt, das macht Florian Kunze von der Universität Konstanz.
00:20:14: Der hat das Future of Work Lab und der untersuchte regelmäßig mit Umfragen, wie sich das Verhalten zu Hause arbeiten nicht vor Ort Arbeiten verändert.
00:20:27: Und schaut sich auch an was die Unternehmen sagen, schaut sich an was Die Mitarbeitenden sagen.
00:20:34: Ich glaube jetzt aktuell hat er auch ein Buch herausgegeben, das sich mit diesem Thema auseinandersetzt und die aktuellen Zahlen seiner Forschung nochmal zusammenfasst.
00:20:43: Und er sagt dass die Menschen, die gezwungen werden, präsent zu sein in höheres Stresslevel haben beziehungsweise empfinden und wenn ihnen aber die Freiheit gelassen wird zu arbeiten, auch mal zu Hause zu arbeiten Das Gefühl haben, auch produktiver zu sein und entspannter zu sein.
00:21:04: Und nicht mehr gestresst zu sein!
00:21:06: Es muss jetzt nicht vier-fünf Tage am Stück zu Hause sein.
00:21:09: Das kann ein zwei Tage sein.
00:21:11: Ich verstehe ja die Schwierigkeiten oder Herausforderungen, die eine Organisation hat.
00:21:16: Besonders wenn man eine Projektarbeit hat das zusammenzubringen.
00:21:19: aber für Menschen ist es ein entspanntes Moment dann diese Freiheit zu haben remote an einem dritten Ort oder dann von zu Hause zu arbeiten.
00:21:30: Und das macht sie dann leistungsfähiger, was ihr auch oft sagt pflegt das Wohlbefinden und erhält das Wohlbefinden?
00:21:43: Ich finde es ganz spannend.
00:21:44: ich habe mich ja auch sehr tief für unser Buch daran beschäftigt und bin auch wirklich tief in so alte Cases eingestiegen wie zum Beispiel dieser Building Twenty am MIT nach dem Krieg quasi Ein Gebäude, das eigentlich abgerissen werden sollte.
00:21:59: Da blieb und bei der Uni stark wuchs.
00:22:02: Das war so ein Schnellbau für Raketenwissenschaftler und Radiologen die irgendwie den Krieg helfen sollten zu beenden oder wo die besten Physiker des ganzen Landes zusammen kam.
00:22:13: Und dann hat die Uni gefragt okay wer geht da rein?
00:22:16: freiwillig weil die Uni wuchs und Kapazitätsproblem hatte und keiner wollte.
00:22:20: und dann mussten alle rein.
00:22:22: also alle haben sie ihre Überkapazitäten da reingeschickt.
00:22:24: Und da hat man festgestellt, also erst haben sich alle beschwert.
00:22:27: Weil die Gänge so eng und zu dunkel, dann durften sie das Gebäude wirklich übernehmen.
00:22:32: Das ist ein ganz tolles Buch How Buildings Learn?
00:22:35: wo das dieser Case beschrieben wurde, wenn
00:22:37: es an MIT ist.
00:22:38: Genau!
00:22:39: In MIT gibt's auch eine Gedenkecke mit Fotos war ich vor drei Jahren.
00:22:44: Und dann passierte eben diese zufälligen Begegnungen, dieser Austausch.
00:22:49: Zufällige Innovationen und ganz viele Innovationen sind entstanden.
00:22:52: Da hat man in den Niederlanden mal einen ähnlichen Case, da ist ein Uni-Gebäude abgebrannt und hat einen Zirkus-Zelt aufgebaut... ...und dann sagten die Leute auf einmal offen in so einem Zirkusselten auch da ist die Innovation!
00:23:07: hochgegangen.
00:23:08: Wir wissen, dass aus anderen Studien, da gab es im Habit Business Review man Artikel, das war noch vor glaube ich an der Schwelle als gerade die iPhones kamen einige hatten eine App andere hatten so Transponder und hat die Bewegung der Menschen gemessen hat festgestellt, dass Unternehmen die besonders viele Flächen für zufällige Austausch anbieten so Sofa-Gruppen Küchen usw.
00:23:31: Das auch kulturell Fördern diese ungeplante Begegnung, dass die Menschen gesünder sind, innovativer und zufriedener sind.
00:23:39: Also wir kennen all diese Zahlen und trotzdem lernen wir alle nicht daraus.
00:23:45: Man könnte den jungen Menschen, denen man etwas voreilig erklärt hat – deswegen komme ich jetzt mal auf die Generation-Frage auch – du musst nie wieder kommen und dann noch einmal sagt ne jetzt ist es wieder Return to Office Policy.
00:23:58: Man könnte sich ja erklären und trotzdem auch verhandeln und könnte sagen, also lass uns doch mal gucken deine Bedürfnisse.
00:24:03: Ich habe verstanden du bist jetzt mit deiner Familie rausgezogen weil man kann sich in München nichts mehr leisten.
00:24:08: finden wir auch gut Weil Kinder am See aufwachsen?
00:24:12: ich gucke zu aus gar Ist toll aber wir brauchen nicht können darüber reden was wie ein gutes modell also das aushandeln Und Nicht Befehlen
00:24:23: Aber das ist also super.
00:24:24: Also vielen Dank für diesen einen Schub Michael und auch das Bildung Twenty zu nehmen, wenn ich würde diesen Bogen noch etwas weiter denken auf unsere Bildungslandschaften weil ich aktuell dass womit ich mich beschäftige is Future of Work and Learning.
00:24:39: Fokus dann auf Learning.
00:24:40: Wie bringen wir einfach die jungen die nächsten Generation dazu?
00:24:44: Explorativ zu sein sich verbinden sich auszutauschen.
00:24:47: Und da haben wir ein räumlich strukturelles Hindernis Die Hochschulbauten Die teilweise oder unsere Bildungsbauten, die teilweise noch aus einer anderen Zeit sind wo man sehr frontal was gelehrt und dargestellt hat.
00:25:03: Und die Transformation der Arbeit auch wenn wir über Future of Work reden beginnt schon in der Bildung, dass wir auch eine Future also New Learning oder New Education dann haben.
00:25:16: Und wenn du das Building twenty nimmst und sagst okay die Forscher mussten dann reingehen und haben dann die Autonomie bekommen Wende rauszunehmen Sachen durchzubrechen und das entsprechend den Antworten zu gestalten So einen Elanen Drive müsste man eigentlich auch in die Hochschulbaut nehmen, dass man aus der Reihenbestuhlung rausgeht.
00:25:35: Dass man aus den frontalen Unterrichtssituationen raus geht und stärker in die Interaktion.
00:25:41: weil das was wir dort sozialisieren ist das womit wir dann kämpfen wenn wir die Büros haben?
00:25:46: Das ist das was Ergebnis haben und uns dann wundern, dass die nächste Generation nicht aus sich herausgeht.
00:25:55: Nicht auf Leute zu geht und nicht mit den Leuten arbeitet.
00:25:59: Und das ist ein Forschungsthema, das ich mit meiner Kollegin aus Hamburg Christina Schwalbach untersuche.
00:26:05: Wie können wir Hochschullandschaften oder den Campus liquide gestalten?
00:26:09: Also jetzt nicht von Finanzmitteln aber als Liquid Campus sagen, er bewegt sich öffnet sich verändert sich ständig.
00:26:18: Der Spannte ist die Soziologin und das betrachten wir dann von der räumlich-soziologischen Perspektive.
00:26:26: Und um den Studierenden auch mitzunehmen zu sagen dass es euer Wirkungsort.
00:26:33: Das ist nicht.
00:26:33: ihr kommt nicht her um euch zu informieren, sondern auch genau beschallen zu lassen.
00:26:41: Sondern er kommt dazu um was mitzunehmen oder auch etwas zu machen und das sollten wir müssen wir tatsächlich bin ich wahrscheinlich sehr entschieden müssen wir fördern dass sie rausgehen und dann auch im Ort die Chancen sehen und dementsprechend auch den physischen Raum als wertvoll betrachten.
00:27:03: Ich nehme auch das Gegenteilige jetzt.
00:27:05: also meine Professor In Frankfurt ist ja darauf ausgerichtet, Entrepreneurship zu unterrichten.
00:27:14: Mein Entrepreneurshipsverständnis beginnt sehr nah am Menschen, dass wir die Menschen erst mal oder die Studierenden dazu bringen... drüber nachzudenken, was sie wirklich machen wollen oder wo Sie Ihren Wirkungsradius sehen und dann erstmal die Frage wie Sie es umsetzen?
00:27:32: Und dann erst die Frage zum Business-Motel zu stellen.
00:27:35: Weil wenn das nicht etwas ist, was jemand von sich aus wirklich wirklich will, dann wird er auch die Gründung nicht durchhalten ähnlich wie eine Promotion oder eine wissenschaftliche Karriere dann oder sie nicht durch halten will.
00:27:46: Etwas langen die Antwort schülle ich mich ja hier.
00:27:50: Ich komme genau auf diese räumliche Situation mit den Unternehmen, wenn wir Studierende nur beschallen oder passiv tätig haben an der Hochschule.
00:28:04: Dann werden die auch in einem Unternehmen schwer den Vorteil sehen, was der physische Raum dann schaffen kann.
00:28:11: Wenn Sie es noch
00:28:12: gar nicht kennen, wie soll's denn funktionieren?
00:28:14: Sie
00:28:14: kennen das nicht.
00:28:15: und wenn sie aus dieser Reinbestullung dann in ein Zweier-Büro oder Viererbüro gehen oder in ein sehr strukturiertes Büro gehen, dann nehmen Sie einfach... ist es so!
00:28:25: Wir machen so weiter, wie wir es gelernt haben und erfüllen unsere Aufgaben, aber wir wollen ja nicht die Leute, die die Aufgaben erfüllen.
00:28:34: Wir wollen die Leute in Frage stellen und die Wände rausnehmen und das hacken.
00:28:39: Und das müssen wir in der Hochschule kultivieren damit sie dann wenn Sie zu Unternehmen kommen richtig anstrengend werden für die Leute die sie einstellen.
00:28:48: Dann auch das Herausfordern ist die Frage auch sind Unternehmen bereit solche Menschen aufzunehmen oder sich dem zu stellen?
00:28:57: Die Organisation weil es einfacher ist, hier ist dein Raum.
00:29:00: Hier kannst du arbeiten.
00:29:01: Hier ist ein Platz wo du wirken kannst als es sich zu überlegen.
00:29:06: ich lasse die Menschen mal laufen Ich lass sie...ich gebe ihnen die Autonomie an einem anderen Ort zu arbeiten.
00:29:14: und abschließend ich merke dass das für unsere Studierenden extrem wichtig ist auch an die Hochschule zu kommen um diese Präsenz zu haben.
00:29:25: Dann auch aus welchen Gründen noch immer das Problem der Mieten ist nicht nur in München ein Thema, sondern auch in Frankfurt.
00:29:33: Kann ich mir in Berlin genau in Düsseldorf oder Hamburg genauso vorstellen als in Frankfurt?
00:29:39: Das ist ein sehr starkes Problem weil du einen hohen Commuter Anteil hast die in diese Stadt dann kommen und nur ein paar Tage da sind.
00:29:50: Und da ist die Hochschule fast so einen Ankerpunkt, den auszubauen.
00:29:55: das ist wichtig.
00:29:58: jetzt aber wirklich letzter Punkt.
00:30:00: In den skandinavischen Ländern spricht man von einer Learning Experience für die Studierenden.
00:30:08: also man überlegt sich wie die Experience ist.
00:30:12: In Deutschland schaut man, welchen Flächenanteil muss jeder Studierende bekommen und geht dann nach einer Tabelle vor um zu sagen okay wir müssen für so viel Studierenden die und die Quadratmeter vorhalten ohne direkt oder als erstes die Frage nach der Qualität oder Erfahrung aus der Studierendensicht zu stellen.
00:30:34: Natürlich
00:30:36: gehen ja ganz kurz zusammen was ein Learning Experience statt flächenden Index des südlichen Super Merksatz.
00:30:42: Ich hab ja in Schweden und in Dänemark studiert, auch an der CBS Organizational Innovation & Entrepreneurship und genau das was du sagst ist das was ich gelebt oder erlebt habe.
00:30:53: also wir hatten einen Raum Wir waren fünfzig sechzig Studierende aus vierzig Nationen Und hatten diesen offenen Raum um Design Thinking Future thinking all diese Ansätze wirklich zu leben Auszuprobieren.
00:31:06: Das war bei uns dann auch ein wahnsinniger Bruch.
00:31:09: Dann kam Corona Also wir haben im Master, und dann ging es in den digitalen Raum.
00:31:16: Aber dadurch dass wir vorher diese Basis geschaffen hatten so zu denken, so zu arbeiten in kleinen Gruppen sehr viel gebastelt, sehr viel händisch gearbeitet.
00:31:23: Das war wahnsinnig leerer!
00:31:25: Für mich war dann fast der Bruch schwierig weil ich in Unternehmen gekommen bin das natürlich riesengroß war mit Accenture.
00:31:30: da war auch Raum auf jeden Fall aber du hattest nicht die Möglichkeit so spielerisch experimentell an Themen ranzugehen wobei man schnell gemerkt hat wo man hinkommen möchte, weil es einfach den größten Mehrwert bietet und am meisten Spaß macht.
00:31:44: Das war fast schwierig, weil du warst schon so vorbereitet durch die dänische Erziehung sozusagen ja also alles in Frage stellen machen umbauen brechen herfahren Und dann bist du eben im organisationalen Alltag gefangen.
00:31:58: und ich glaube da ist auch eine große Schnittstelle, die wir angehen müssen.
00:32:01: Also wie er die Hochschulen haben Riesenaufgabe Die Schulen haben ein Riesenaufgabe die ganze Lehre steht davon der Transformation dass dieser Bruch nicht zu groß ist, beziehungsweise dass der Bruch da ist und eben auch die Möglichkeit dann gibt.
00:32:14: Dass das die Menschen challengen, die jungen Menschen in die Organisation kommen.
00:32:17: Und das ist dann ja auch der Mehrwert den die junge Generation einbringt in die die Organisation.
00:32:23: Da würde ich gerne jetzt meinen Bogen zur KI schlagen.
00:32:25: Ich fühle mich immer so wie Philipp wenn er irgendwie über Kohle fragt, wenn ich die ganze Zeit nur mit dem Themen komme.
00:32:30: Aber ja, das finde ich einfach... Das war eine der ersten Sachen in seinen ersten Gesprächen, die mich so beeindruckt haben Tief du das Thema auch integrativ siehst und was das für einen großen Teil deiner Arbeit jetzt schon macht?
00:32:40: Weil, du hattest ja mal das Experiment gemacht mit zwei Gruppen an Studierenden.
00:32:44: Die einen sollten mit KI arbeiten die anderen ohne KI arbeiten Und bist da ja auch sehr tief in der Forschung.
00:32:52: Was für ein Einfluss hat KI auf diese ganze Entwicklung?
00:32:55: Das würde mich sehr interessieren bzw.
00:32:58: ich schätze da deine Gedanken einfach sehr.
00:33:01: Also der Einfluss verändert sich, man ist von der ersten Euphorie jetzt weggekommen was alles dann plötzlich wegfallen wird.
00:33:11: Die gleiche Diskussion die Michael du gesagt hast mit Corona wir brauchen keine Büros mehr Jetzt brauchen wir keine Juniors mehr, jetzt brauchen wir überhaupt keine Repetitiven oder Einstiegsjobs mehr.
00:33:21: Die haben wir jetzt auch.
00:33:24: Das ist etwas nüchterner geworden, was die KI schaffen kann oder machen können.
00:33:31: Auf die Lehre bezogen haben wir Effekte, die positiv sind dass sie teilweise Prototypen schneller erstellen können oder sich in Themen vielleicht auch schneller einen Überblick verschaffen können.
00:33:48: aber dieser Shortcut ist auch gefährlich, weil er dazu führt oder verleitet.
00:33:54: Ich glaube im letzten Podcast hatte dir die Schein-Fähigkeiten, die dann entstehen oder das Schein wissen dass man dann hat und dann glauben sie etwas Verstanden zu haben wo Sie aber noch nicht weiter hinterfragen oder tiefer reingehen.
00:34:12: und da haben wir das Problem oder die Herausforderung den Studierenden zu sagen, okay.
00:34:21: Die Antwort, die du bekommst ist vielleicht zu sehr in deine Richtung, wie du erwartest.
00:34:26: Die Antwort, die Du bekommtest ist sicher reflektiv genug oder kritisch genug.
00:34:30: Oder sie baut auf der Vergangenheit auf Daten aus der Vergange und ermittelt dann aus Wahrscheinlichkeiten was möglich sein könnte.
00:34:41: Das eigentlich kein... wirklich kreativer Prozesse.
00:34:44: dann entsteht, was Neues zu schaffen und was weiter zu denken.
00:34:48: Und es gibt Studierende die sich eher reserviert halten und sagen will ich gar nichts damit zu tun dass sie auch wirklich überfordert sind mit allem SKI.
00:35:00: Es gibt Studiere die das sofort nutzen bei jeder Kleinigkeit und das merkt man tatsächlich auch.
00:35:05: dass ist dann in den Aussagen in der Reflexion über die Themen nicht passt.
00:35:10: und es gibt Studierende, die sich dann auch langsam herantasten.
00:35:16: Aber man muss ihnen diese Kritikfähigkeit noch mitgeben.
00:35:21: Ihnen sagen okay du musst eigentlich eher anfangen selbst dich zu strukturieren oder Verständnis zu haben und dann kannst du mit einer KI unterstützen, dich weiterentwickeln.
00:35:34: das Experiment Damals gemacht haben war innerhalb von dem Nachmittag ein Businessplan zu erstellen und das haben einige Gruppen, eine Gruppe hat es dann mit einer KI gemacht.
00:35:46: Eine Gruppe hatte sich selbst überlegt wie sie es macht.
00:35:50: die Gruppe mit der KI hat unglaublich schnell gearbeitet und alles hingestellt aber wusste eigentlich so gar nicht was sie da formuliert hat und platziert hat.
00:35:59: Die andere Gruppe hat nicht so einen tollen Business Plan gemacht, aber die wusste warum sie welche Schlitze gemacht hat und welche Punkte adressiert hat?
00:36:06: Das hat das MIT letztes Jahr auch mit einer Studie gemacht.
00:36:10: oder your brain on chat.
00:36:11: GPT wo Sie das mit einem Essay verbunden haben und eine Gruppe hatten durfte in den Essays schreiben ohne digitale Tools und KI.
00:36:20: Eine Gruppe mit KI gleich am Anfang mit ChatGPT Google Scholar oder eine Datenbank suchen.
00:36:27: Und dann haben sie die Hirnströme gemessen und sich angeschaut, was eigentlich im Gehirn aktiviert wird.
00:36:34: Und naheliegend die Gruppe, die dann gleich mit ChatGPT gearbeitet hat, hat nun einen ganz kleinen Teil der Gehirnaktivitäten aktiviert.
00:36:43: Dann kommen wir wieder zu dem Raum.
00:36:45: oder warum diese physische Präsenz?
00:36:48: oder das mit Material, mit Prototypen.
00:36:51: Mit was haptischem zu arbeiten wichtig ist weil es ganz andere Denkprozesse auslöst als wir jetzt in einem Dialog mit einer KI oder digital dann haben.
00:37:02: Ihr hattet das auch mit Denken mit der Hand.
00:37:08: Das Journaling ist ja auch ein Thema, das ihr immer wieder aufwirft.
00:37:12: Das zu schreiben und das dann auch zu sehen.
00:37:15: Und da gibt es in den Designwissenschaften, auch in der Architekturwissenschaft auch das Thema der Reflection in Action.
00:37:23: Dass du in dem Moment wo du etwas schreibst und formulierst, darüber nachdenkst und wenn du eins weiter gehst dass die Hand schon etwas macht von dem du nicht weißt was es isst Das haben wir dann auch im Handwerklichen, das haben wir da noch in Prototypenbau und im Umgang mit Material.
00:37:38: Dass über diese händischen Prozesse, diese manuellen Prozese des gestaltertrische, was aufbauen, was entwickeln, was zeichnen überhaupt dein Denken darüber entsteht?
00:37:48: Also nicht du denkst etwas und schreibst an und baust was sondern du baust um zu denken!
00:37:54: Und wenn wir das verlieren oder das nicht weiter trainieren, dann kommen wir in so eine Monokultur Dann kommen wir in so eine Einseitigkeit und dann in eine Nichte Reflexivität.
00:38:06: Das hat sich jetzt sehr hochtrammend an, aber nicht drüber nachdenken was wir eigentlich machen.
00:38:13: und die AHA Effekte entstehen eher im Arbeiten mit den Händen, im Denken mit der Hand, dann auch im Physischen, in der Präsenz miteinander wo auch die Menschen oder Studierenden merken okay Das schaffen sie nicht zu Hause.
00:38:32: Und das kommt einfach nicht anders ran, aber ihnen erstmal zu zeigen wie wichtig es ist und die erst mal zu zeigen der Shortcut den kannst du nutzen ja aber was anderes ist relevanter wenn du für die Zukunft aufgestellt sein willst dann sie in den Raum zu holen in die Interaktion zuholen ist wichtig.
00:38:50: und dann ist die Aufgabe von den Organisationen.
00:38:53: wenn du sagst ein großes Unternehmen hat nur bedingt die möglichkeiten diese räume darzustellen wie fühlen sie sich dann abgeholt, wie können sie dann wirken wenn Diese freiheiten dann gegeben sind?
00:39:06: oder kann der organisation diese freiheiten geben?
00:39:10: und Dann kommen wir dann einen schritt weiter.
00:39:14: das ist ja nicht nur um Das spielerische jetzt einfach ausprobieren geht sondern play Im englisch-amerikanischen hat ja auch eine strategische komponente dass du da auch einen Bezug, also ein Zug zum Tor.
00:39:29: Ein Zug zum Ergebnis hast.
00:39:31: und da kommen wir wieder in den Werkstatt, Craft Charakter das du da mit deinen Händen, mit dem Prototypen die du baust was entwickelts und da sehen wir auch eine Tendenz um das Hochschulen die sich im Zukunft für relevant erachten dann den Präsenzunterricht fördern, dass es mehr Makerspaces gibt dass viel stärker auf Kollaborte oder Orte hingearbeitet wird, wo Studierende in Gruppen etwas entwickeln können um das zu sehen und die KI die Technologie mitgedacht werden muss.
00:40:06: Damit sie dann einfach sich stärken können oder auch vielleicht so einen Sparing mit einer KI machen können.
00:40:15: Also jetzt habe ich hier zwei KI-Experten im Raum Und ich würde euch gerne mal fragen Was so eure vielleicht zwei drei Hacks sind für junge Leute, das was wir jetzt hier besprochen haben und extra zu übersetzen.
00:40:32: Also ich höre immer wieder von auch guten Beispielen dass junge Menschen werden neulich ein Vater und Sohn bei uns im Podcast einfach klüger mit der KI und gehen sagen okay ich mache mir erstmal selber meine Gedanken lasse die Gedanken eher mit der K challenge oder ich recherchiere bestimmte Dinge mit der KI schreibe dann aber selber.
00:40:53: Also dieses iterativ arbeiten, vielleicht KI als einen Kollegen verstehen, der einen Input gibt wie auch ein Mensch.
00:41:01: Habt ihr so ein paar, wenn man so dos and don'ts oder dos die man jungen Menschen und auch älteren Menschen, weil die machen ja in der Regel das dann immer noch schlimmer?
00:41:12: Wenn unsere Kinder, also Oscar und Moos sich langsam aus Social Media zurückziehen, drehen die Alten immer mehr durch.
00:41:18: Und sind in Dauerschleifen mit Reels und Stories vor Ort... Also nehmen wir junge Leute raus!
00:41:26: Was könnt ihr für Tipps geben?
00:41:27: Wie setze ich KI so ein, dass ich mehr rausbekomme und nicht weniger?
00:41:33: Ich würde das gerne auf dem was Christoph sagt auch, weil ich bin ja auch gerade an der Vorbereitung für meine Studierende, die Sozial- für die Arbeit und ich werde da aus diesem Gespräch noch mal ganz viel mitnehmen Weil ich eben auch gemerkt habe, dieses Frontale Beschein und dann zwischendurch mal hier unter einer Übung.
00:41:47: eigentlich muss es wirklich ein interrativer Prozess sein.
00:41:50: Dass du am Ende... Ich mache auch immer Prototypisierung also mit dem Future Thinking Workshop Dinge bauen aus natürlichen Materialien, aus künstlichen Materialien dass sich die selber vorstellen können wie sieht denn eure Arbeit der Zukunft aus durch KI?
00:42:04: So, das ist dann sozusagen der Abschluss den ich immer im Seminar hab.
00:42:07: Dass die Studierenden sich das bildlich vorstellen können.
00:42:10: Ich merke mal dass in diesem letzten Seminar alle am besten mitarbeiten Wenn ich vorher Themen bespreche wie KI und Co.
00:42:15: Die dann Aufgaben lösen lasse Wie sehr klassisch sind.
00:42:19: einfach weil ich auch manchmal da nicht genug um die Ecke denke muss ich mir auch sagen Deswegen sage ich immer habe ich Christoph schon geschrieben Ich wäre gerne Student bei ihm gewesen.
00:42:28: Das ist halt, was ich sehe.
00:42:30: Je mehr auch wir aus dem Status quo ausbrechen und neu denken wie kann der Aufgabe aussehen?
00:42:35: Wie kann man challenge'n dass man damit den Raum schafft das die jungen Menschen da hinkommen oder ältere Menschen dahin kommen?
00:42:44: also der jüngste Philosophie-Professor.
00:42:46: Ich glaube Christos hat mir schon mal drüber gesprochen Deutschlands.
00:42:49: Ich vergesse seinen Namen.
00:42:49: Dominik glaub ich auch sagt ja wir müssen die KI verwirren Wir dürfen nicht in diesen einzelnen und klassischen Faden, weil diese echte Kreativität hat die KI nicht.
00:43:00: Und wir müssen einfach unberechenbar bleiben, wir müssen ein bisschen wild, bisschen verrückt bleiben... Dann ist der Umgang mit der KI auch viel angenehmer, weil dann merken wir wofür es sie gut?
00:43:10: Wofür ist sie eben gar nicht gut?
00:43:11: Sie ist gut zum generieren, zum strukturieren, zu orchestrieren aber am Ende müssen trotzdem wir orchestrieren und auch immer diesen Gegenpol zur KI schaffen.
00:43:20: Und das sind alles menschliche Fähigkeiten, die wir heute ja auch besprochen haben.
00:43:22: Die Christus alle angesprochen hat, die wird damit reinbringen müssen.
00:43:25: Dann ist es all der egal.
00:43:27: Da können wir alle und sollen wir alle einen Beitrag haben.
00:43:31: Das sind so meine!
00:43:35: Also ich würde das zurückgeben.
00:43:36: Ich würde, glaube ich gerne bei dir Student sein und dann mit lernen weil das ist auch der Punkt wirst du wahrscheinlich beipflichten.
00:43:47: Ich lerne ähnlich viel wie sie von mir lernen.
00:43:50: also ich platziere etwas merke.
00:43:52: in einem Semester verfängt es total im nächsten Semester sind die Themen schon wieder andere, die sie haben und eine andere Gruppe.
00:43:59: Und dann ist ein anderer Fokus und Sie gehen anders damit um – ich muss das auch immer wieder anpassen!
00:44:06: Ich würde mich nicht als KI-Experten bezeichnen sondern jemand der sich mit den Themen auseinandersetzt weil ich mir Gedanken mache wie wir die nächste Generation oder uns stärken oder fit machen für die Zukunft Und dann auch kritisch sehe, wie sich die Sachen oder KI-Anwendungen durchfräsen.
00:44:31: Oder kommuniziert werden als wären sie erfolgreich.
00:44:34: und da gibt es auch einige Report.
00:44:37: Sie sagen okay Die Anwendungsfälle haben sich nicht bewahrheitet.
00:44:39: Sie schaffen wirklich keine nennenswerte Produktivität.
00:44:46: also gibt auch Studien, die sagten ok die Protoprojekte fallen durch, die Pilotprojekte funktionieren nicht.
00:44:54: Oskar du hast auch drüber gesprochen in einem Podcast was dann eben nicht funktioniert.
00:44:59: und letztes Mal hat der euer Gast gesagt bei großen Projekten richtig umfangreichen Projekts würde er sich nicht auf eine KI verlassen oder auf einen Agenten.
00:45:09: Was aber interessant ist den Studierenden zu sagen, okay wovon glaube ich profitieren zu können von der KI?
00:45:21: und da ich ja im Bauwesen also in der Architektur im Bauingenieurwesen meine Lehrtätigkeit und Forschungstätigkeit habe, habe ich es mit dem Thema zu tun wo wir uns keine neunzig Prozent Genauigkeit erlauben dürfen.
00:45:35: Da brauchen wir eigentlich neunneunzig Komma Neuen weil wenn dann bei einem Grundriss eine falsche Maßkette drin ist Wenn da ein falsches Detail drin ist, wenn eine Genehmigung nicht bedacht wurde Dann zieht sich das durchs ganze Projekt durch.
00:45:52: Und dann sehe ich schon eine hohe tatsächlich in der Reserviertheit bei den Studierenden mit einer KI anzufangen, weil sie ihr nicht trauen.
00:46:02: Also für ihre Tätigkeiten jetzt zum Baum eine Prüfung?
00:46:05: Klar fragen Sie KI und oder für einen Text.
00:46:07: schreibt mir das mal.
00:46:08: aber wenn ich sie dann frage würde dir das im Job ansetzen oder würdet ihr es hier in eure Arbeit einsetzen?
00:46:14: Boah, weiß ich nicht.
00:46:15: Also ich weiß nicht ob dann die so verlässlich ist und da muss sich die Sachen nachprüfen und sicherstellen weil ich ja dann Haft war bin also ich hafte dann als Bauingenieur den Architekt inhaftig für den Entwurf oder das was ich kalkuliert habe.
00:46:30: Da überlegen wo kann mir eine KI helfen?
00:46:34: Und da kristallisiert sich raus dass es eher bei den strukturierenden organisierende Tätigkeiten dann ist, wenn man ein Projekt aufsetzt das man darüber nachdenkt.
00:46:46: Wenn man Menschen miteinander in den Austausch bringt.
00:46:51: eine Start-up beziehungsweise einen Studierenden den ich noch in meiner Zeit in München hatte der hat jetzt ein Start up gegründet die versuchen aus dem Protokollen E-Mails Bei einem bauprojekt dann hat wo man sagt okay ender die wand oder ergänze hier noch mal was es fließt ja alles in whatsapp textnachrichten durch oder dann in der e-mail und nicht in den protokoll und das ist nur im plan geändert.
00:47:19: Da herauszufinden wo also das konsistenz zu machen und dass ist natürlich ein toller anwendungsfall.
00:47:27: mit mit der kei zur arbeit nun drüber nachzudenken Und die Hacks einfach sich zu überlegen, eignet es für mich für das was ich aktuell machen will und die Frage, die Antworten, die mir jetzt wenn ich nur Chatte eine KI gibt dann auch zu hinterfragen.
00:47:47: Und auch die Grundrisse oder wenn es wirklich tatsächlich Projekte Powerpoints sind oder das was du rausborgst immer tatsächlich zu hinter fragen was ist drin?
00:47:57: Was funktioniert was ist sinnvoll?
00:48:04: und die dritte sache ist, man kann mit einer KI oder so einfachen Themen sehr schnell sein Wissen.
00:48:21: Was sind die wichtigsten Punkte zu einem Businessplan?
00:48:24: Wie strukturiere ich dieses Thema aus den existierenden Themen heraus, dass man bei dem wo es viel Material dazu gibt was viel dokumentiert und erfasst wurde.
00:48:36: Da kann man sich sehr schnell auf ein Level bringen um etwas zu wissen.
00:48:44: Bei Studierenden ist aber so, dass wir reden aus der Praxis heraus.
00:48:48: Also wie arbeiten damit?
00:48:49: Wir haben ja auch einmal gelernt und haben als Juniors angefangen Und die sind ja juniors und die Zusammenfassungen Sind für diese auch eine Herausforderung.
00:49:01: also eine Kurzzusammenfassung müssten sie dann auch wirklich verstehen und mit ihnen arbeiten.
00:49:07: Aber dafür ist es schon extrem unterstützend damit zu arbeiten.
00:49:12: Ja absolut Um da vielleicht einmal den Abschluss zu finden, so wundervoll ich das finde.
00:49:18: aber wir haben uns ja die Regel gesetzt.
00:49:19: Wir machen nie länger als eine Stunde entsprechend.
00:49:23: Danke ich dir erstmal mega für deine Gedanken.
00:49:25: also ich habe heute schon wieder so viel mitgenommen.
00:49:27: dass wird mich durch den Tag und durch die durch das Wochenende tragen auch auch für das was wir jetzt noch dieses Wochenende vorhaben.
00:49:33: dank dir Christos.
00:49:34: Aber vielleicht nochmal ums zusammenzufassen um die aktuell Umbrüche, all die ganzen Wahnsinn irgendwie bestmöglich gestalten zu können aus deiner Erfahrung.
00:49:45: Aus deiner Forschung.
00:49:47: was sind so die drei bis fünf Tipps oder der Tipp den du unseren Zuhörenden mitgeben würdest sei es organisational in der Lehre in der Selbstentwicklung um damit umgehen zu können?
00:50:00: Doch jetzt ist die Weltformel.
00:50:04: Das ist auch ein spannendes Thema, das war ein Forschungsergebnis, dass eine KI einen auch wahnhaft machen kann.
00:50:10: also wenn Leute Experten in der Diskussion mit einer KI sind, dass sie nach einem dreihundert Stunden dann wirklich überzeugt sind ne Weltformell gefunden zu haben, die noch keiner entdeckt hat.
00:50:19: Aber an der Formel werde ich noch arbeiten.
00:50:23: aber eher liquide und dynamisch zu bleiben fangen wir mit Nummer eins an an alle und das ist tatsächlich, glaube ich dran.
00:50:31: Es gibt keine bessere Zeit für eine junge Generation sich selbstständig zu machen, sich auf den Weg zu machen was zu entwickeln unterstützt zu werden.
00:50:39: Wir haben in Deutschland eine wachsende Start-up Kultur und auch Akzeptanz das zu fördern.
00:50:49: Hochschulen bauen start up Zentren Gründungszentren aus um sie zu befähigen.
00:50:54: Das heißt unabhängig von der KI und der Technologie finde etwas, was dich interessiert um es selbst umzusetzen.
00:51:02: Ob du's dann als eigenes Unternehmen machst oder als intrapreneur corporate und entrepreneur dann machst ist erstmal dahingestellt aber versuch es erst mal zu machen und sich damit auseinanderzusetzen.
00:51:15: das ist wirklich das wichtigste.
00:51:16: einfach rausgehen sich einzuladen zu den Themen von dem man denkt nicht eingeladen zu sein.
00:51:22: die zweite Sache die technologie mitverfolgen rückzubeziehen, wie kann sie mir helfen?
00:51:30: Wie kann Sie mich auch unterstützen und nicht dran zu denken, wie arbeite ich nach meinem Abschluss sondern wie wird das in fünf Jahren aussehen.
00:51:39: Und dann auch eine Argumentation aufzubauen warum ich eine Relevanz dann habe womit ich mich beschäftige.
00:51:48: Mit fünf Aspekten wird schon viel mit den fünf Aspekten.
00:51:54: Und die dritte Sache auch in den Austausch zu gehen und sich zu vernetzen.
00:52:01: Über das Netzwerk über die Umgebung, sich auch wirklich vertraut zu machen mit Themen von denen man vielleicht noch gar nichts anfangen kann.
00:52:09: Diese Kommunikation ist extrem wichtig.
00:52:11: und dann kommen wir wieder zu dem was mich so antreibt, zu meiner Herkunft aus einer Gastarbeiterfamilie Das Netzwerk aufzubauen oder sich zu vernetzen und dann die Leute zusehen bei den Events, die es gibt.
00:52:27: Bei den Formaten die es ist von unschätzbarem Wert und da geht das tatsächlich nicht woher du kommst und was du machst sondern wer du bist und was Du dir vorstellst zu tun.
00:52:39: und dieses Potenzial also diese Möglichkeiten Räume den jungen zu geben ist wirklich wichtig dass sie Jungen das erhalten.
00:52:49: und da komme ich noch zum vierten Punkt fünften schaffe ich nicht mehr.
00:52:51: Aber der vierte Punkt, als Unternehmen sind wir überhaupt bereit für diese Generation.
00:52:58: Also können wir uns auch auf diese Dynamik einstellen oder da einen Teilverlust der Kontrolle zu akzeptieren und damit zu gehen?
00:53:08: Weil das ist nicht immer an die Jüngeren ihr müsst sondern es geht doch an die etablierten an die Strukturen.
00:53:14: okay wie ändern wir das?
00:53:18: wie bauen wird das auf?
00:53:20: Abschließend dann es geht nicht ums Spielen nur, sondern das hat auch ein Werkstattcharakter.
00:53:25: Das was entsteht also da braucht man auch eine Verbindlichkeit und ist es wie bei einer Handwerksausbildung.
00:53:35: Also die Qualität kommt wirklich über die Konzentrationen und die Beschäftigung mit dem Thema
00:53:41: absolut mega damit.
00:53:47: Ich habe gesagt, ich bin ein bisschen angematscht und kränklich in die Folge reingegangen.
00:53:54: So etwas von energetisiert, emotionalisiert auf eine ganz positive Art nicht so hyperventilierend, sondern also nachhaltig raus.
00:54:04: Ganz viel Ideen, Anregungen auch Bestätigung... wird euch beiden jetzt gerne eine Frage stellen.
00:54:13: Ich würde die Folge gerne als Doppelfolge ausstrahlen, auch bei On The Way To New Work.
00:54:18: Ja also wir haben halt noch ein paar weniger Hörer als On The Wait To New work und ich würde es gerne dann noch breiter stören.
00:54:24: Habt mir viel Spaß gemacht!
00:54:25: Vielen vielen Dank Christos.
00:54:26: auch an dich Oskar für die Idee um die Vorbereitung und ja ich hoffe wir sehen uns bald mal in echten Leben.
00:54:34: Ich gebe dir auch nicht auf Christos dass du irgendwann bei uns in unsere Community kommst und am NBMS Executive Programm Teil nimmst.
00:54:40: Das würde eine riesen Bereicherung sein.
00:54:42: Aber ich bin ja noch jung, nicht kein Bar.
00:54:45: Christos, danke für deine Zeit!
00:54:48: Vielen herzlichen Dank.
00:54:49: Ihr seht an meinem Lächeln wie bereichert und energetisch dieses Gespräch war.
00:54:55: Ganz ganz herzliche Dank.
00:54:57: Und dann bis ganz bald.
00:54:58: Ich freue mich auf unsere nächsten Gespräche und dank euch Zuhörenden wenn ihr das schön findet unterstützt uns gerne mit fünf Sternen weiteren großartigen Gästen.
00:55:07: Das wird jetzt schwierig daran zu kommen, aber auch Danke fürs Zuhören und danke für eure Zeit!
00:55:12: Christos wie immer ein Fest bis ganz bald.
Neuer Kommentar