Zoomer Meets Boomer #80 - AI, Saas und die Agenturenwelt mit Tobias Hagenau
Shownotes
Was passiert, wenn ein Boomer, ein Millennial und ein Zoomer über die Zukunft der Arbeit sprechen?
In dieser Kollab-Folge von ZOOMER meets BOOMER und On the Way to New Work. sprechen wir mit Tobias Hagenau, Co Founder und CEO von awork.
Tobias ist gerade 40 geworden, seit 16 Jahren Softwareunternehmer und damit ziemlich genau die Generation zwischen uns beiden. Mit awork entwickelt er ein Projektmanagement und AI Organisationstool, das heute von rund 4.000 Agenturen im deutschsprachigen Raum genutzt wird.
Wir sprechen darüber, wie sehr Generationen unsere Sicht auf Arbeit prägen. Tobias erzählt, wie schwer es für ihn mit Mitte 20 war, von erfahrenen Unternehmern ernst genommen zu werden. Oskar erlebt heute eine Agenturwelt, in der gute Leute gerade die Ideen und Fähigkeiten junger Kollegen suchen. Und Michael fragt sich, welche Erfahrungen der Boomer Generation heute noch wertvoll sind.
Dann geht es um das Thema, das awork gerade fundamental verändert: Agentic AI.
Tobias und sein rund 50 köpfiges Team bauen awork gerade mit großer Geschwindigkeit um. Ihre These: Agenturen brauchen keinen weiteren allgemeinen AI Baukasten. Sie brauchen eine AI Infrastruktur, die bereits versteht, was ein Kunde, ein Projekt, eine Ressource oder eine Zeiterfassung ist und die den vorhandenen Kontext einer Agentur nutzen kann. Die ersten zehn Agenturen arbeiten bereits mit der neuen Lösung.
Oskar und Tobias gehen tief rein: Agenten, Kontext, Open Source Modelle, EU Hosting und die Frage, ob klassische SaaS Unternehmen durch AI verschwinden oder gerade jetzt die Chance haben, ihre Erfahrung und ihr Wissen über ihre Kunden auszuspielen.
Zum Schluss geht es um eine Frage, die uns bei beiden Podcasts beschäftigt: Wie schaffen wir Arbeit, die Menschen gerne machen?
Im aktuellen Agency Happiness Report zeigt sich ein überraschendes Bild. Obwohl 82 Prozent einen Abschwung der Agenturbranche erwarten und die Befragten davon ausgehen, dass AI ungefähr die Hälfte der Kreativarbeit übernehmen wird, ist die Branche etwas glücklicher geworden. Besonders spannend: Wer die eigene Agentur als AI ready erlebt, blickt positiver in die Zukunft und ist auch bei der Arbeit deutlich glücklicher.
Unsere fünf Learnings aus der Folge:
/ Erfahrung ist wertvoll. Neugier auch. Gute Teams brauchen beides.
/ AI wird besonders stark, wenn Technologie auf echtes Branchenwissen und guten Kontext trifft.
/ Agentic AI verändert SaaS, aber Spezialisierung kann gerade dadurch wertvoller werden.
/ Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter befähigen, AI selbst zu nutzen und mitzugestalten.
/ Wer das Gefühl hat, die eigene Zukunft mitzugestalten, geht mit Veränderung besser um.
Eine Folge über drei Generationen, Agentic AI, die Zukunft von SaaS und die Frage, was Menschen auch in Zeiten großer Veränderungen bei der Arbeit glücklich macht.
Wie erlebt ihr das? Ist eure Organisation AI ready? Und was können Boomer, Millennials und Gen Z voneinander lernen?
Schreibt uns, diskutiert mit uns und wenn euch ZOOMER meets BOOMER gefällt, freuen wir uns über eure Fünf Sterne Bewertung.
Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Im Oktober erscheint unser gemeinsames Buch „Wir müssen über Führung reden. Wie KI, New Work und generationengerechte Zusammenarbeit die Zukunft der Arbeit verändern.“ Ihr könnt es schon jetzt beim Buchhändler eures Vertrauens, bei GABAL und überall dort vorbestellen, wo es Bücher gibt.
Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:06: Willkommen zu Zoomer meets Boomer, dem Podcast der zeigt das uns mehr verbindet als uns trennt.
00:00:12: Mir gegenüber sitzt Michael Trautmann fast sechzig Jahre alt Unternehmer und New Work Experte mit der zehnte langen Management Erfahrung mein Vater und ein echter Boomer.
00:00:21: Und mir gegenüber sitzt Oskar Trautman Mein Sohn und ein Echter Zuma!
00:00:25: Achtundzwanzig Jahre alt Digitalstrategie und Dozent.
00:00:28: Zusammen tauchen wir in die neue Arbeitsfeld und die unterschiedlichen Perspektiven aller Generationen ein.
00:00:34: In unseren wöchentlichen Gesprächen suchen wir nach Wegen, wie wir unsere Generation näher zusammenbringen können.
00:00:38: Trotz unserer Unterschiede finden wir oft überraschen viel gemeinsames und wenn wir mal nicht weiter wissen dann holen uns einfach Gäste dazu!
00:00:45: Genau Oskar Wir wollen mit Vorurteilen aufräumen und beweisen.
00:00:48: das lebenslanges Lernen und gegenseitiges Mentoring uns alle stärker macht unbrücken geschafft.
00:00:53: Lasst uns zusammen lernen, wachsen und Vorurteil in dieser wilden Arbeitswelt bewinden.
00:01:06: Hallo Oskars
00:01:08: Grüß dich.
00:01:09: Ja, wir machen da wieder eine Doppelfolge heute.
00:01:11: Wie findest du es?
00:01:13: Sehr schön!
00:01:13: Also einen schönen Montagabend.
00:01:16: Das ist so ein guter Abschluss für den Start in die Woche.
00:01:20: Schöner
00:01:20: kannst
00:01:20: du an dem nicht sein.
00:01:21: Vor allem wenn man großartige Gäste hat.
00:01:23: Ja, so mein Mitsbummer und On The Way To New Work begrüßen einen alten bekannten zweimal Gast schon bei uns und Freund der Familie, so nenn ich ihn liebevoll Tobias Hagenauk.
00:01:32: Herzlich willkommen Tobias.
00:01:34: Schön, dass ich mal wieder da sein darf.
00:01:35: Ich freut mich sehr.
00:01:36: Ich schließe mich an für einen Montagabend ist das ein guter Abschluss.
00:01:39: Sehr cool!
00:01:40: Wir haben das erste Mal zusammen im Podcast gesprochen vor fast genau auf den Tag vier Jahren.
00:01:45: Zweiundzwanzig schon lange her und wir haben neulich zusammengesessen beim Mittagessen und haben gesagt, wir müssen eigentlich mal widersprechen.
00:01:52: Es ist so viel passiert.
00:01:53: Ich habe ein bisschen die erzählt was bei mir gerade los ist, hab von Oscar erzählt du hast erzählt wie deine Firma gerade umbaus und dann haben wir irgendwie gedacht Mensch das passt doch richtig gut rein.
00:02:02: Und bevor wir loslegen, erzähl doch mal kurz für die Zoomer meets Boomer Gäste, die noch nicht kennen und die on the way to Newark ist.
00:02:10: Wer bist du eigentlich?
00:02:11: Was machst du?
00:02:12: Wo kommst du her?
00:02:15: Ich bin Tobias, ich hab dieses Jahr meinen vierzigsten Geburtstag gefeiert und bin seit mittlerweile sechzehn Jahren Softwareunternehmer gekommen.
00:02:23: Nicht aus Hamburg, ich bin in Büsseldorf geboren habe da aber auch nicht so lange gelebt, bin so ein bisschen rumgekommen war in Schweden lange Und jetzt seit einiger Zeit in Hamburg wo ich zwei Mitgründer kennengelernt habe.
00:02:35: vor jetzt siebzehn Jahre haben wir eine Firma gegründet.
00:02:37: die hat mal so kommerzielle Prozesse für Agenturen organisiert, hier ist damals HQ Labs Und die haben wir nach zehn Jahren verkauft und dann direkt wieder gegründet, weil uns das Thema wie Agenturen arbeiten.
00:02:47: Wie Projektteams im Allgemeinen arbeiten und auch in Zukunft arbeiten werden nicht so richtig losgelassen hat.
00:02:54: Deswegen ist mein Hauptberuf mit Gründern CEO von AWAC ein Projektmanagement und AI-Organisationstool für Agenturen im Wesentlichen.
00:03:02: Das machen wir seitdem.
00:03:04: Für viertausend Agenturen in deutschsprachigen Raum ungefähr.
00:03:07: Neben dem Tool selber kümmern wir uns eigentlich darum was es ausmacht, glückliche Teams aufzubauen und zu führen.
00:03:15: Das ist ein herzliches Projekt von uns und dazu gehört natürlich gute Software aber da gehört auch viel anderes dazu.
00:03:21: Dazu machen wir Studien sprechen wir vielleicht gleich nochmal drüber.
00:03:24: Dazu gucken wir uns einfach an wie unsere Kunden wirklich arbeiten und wie wir ihnen dabei helfen können.
00:03:29: genau dass man stecken fährt.
00:03:31: Also für mich die Zusammenfassung, du kümmert sich in der Branche aus der ich komme und in der Oscar zumindest associativ verwandt arbeitet.
00:03:40: Darum wie besser zusammengearbeitet wird und das unterstützt mit Software aber eben viel mehr.
00:03:45: Der der Agency Happen City Report den ihr jetzt schon ein bisschen häufiger rausgegeben habt, den ihr mit Appinio macht ist da das Tool, da kommen wir drauf, es war ja jetzt schon etwas her, aber wir haben noch nicht drüber gesprochen.
00:03:55: Anfang des Jahres habt ihr wieder mal dazu gefragt.
00:03:58: Aber bevor Die Software, die Zusammenarbeit sprechen.
00:04:02: Jetzt sitzen wir hier drei Generationen.
00:04:04: Oskar ganz knapp noch Jensie ich ganz knapp Broch Boomer du dazwischen Millennial.
00:04:09: also was bist du offiziell wahrscheinlich?
00:04:11: Gen Y nah bist du gerade oder?
00:04:14: Ich glaube ich bin Millennial.
00:04:18: Millennial verbindet ja Y und X. Ich glaub die jüngeren X ist egal.
00:04:23: Du wirst dazWischen genau Oscar
00:04:26: Sehr cool, ja nice.
00:04:27: Finde ich spannend.
00:04:28: und du hast mit dann vierundzwanzig schon die Firma sozusagen gegründet?
00:04:31: Die Ursprungsfirma?
00:04:32: Ja, musst du hinkommen.
00:04:33: Crazy!
00:04:34: Und hast du vorher schon mal in der Agentur gearbeitet?
00:04:36: oder wusstest du dir einfach...
00:04:40: Nee wir sind zur Agenturwelt gekommen wie die Jungfrau zum Kind.
00:04:43: Ich bin eigentlich Produktionsingenieur also ich habe viel Robotik gemacht und so was im Studium und mein einer Mitkunde auch als Maschinenbauer ist Wirtschaftsinformatiker Und wir haben eigentlich einen Produkt für Maschinen und Anlagenbauer gebaut.
00:04:57: Wir dachten, wir revolutionieren mal die Welt des Maschine- und Anlagenbaus mit besserem Projektmanagement.
00:05:02: aber kann man sich vorstellen damals bin ich.
00:05:05: dann habe mir mein vierundzwanzigjähriges Ich hat sich einen kleinen Anzug angezogen und ist in die Gewerbegebiete der Republik gegurkt und hat dort eben also auf dem Ja, in der Werkshalle im Prinzip versucht mit meinem Laptop irgendwie das letzte Drei-G-Netz zu erreichen um zu erklären dass Software as a Service auf jeden Fall den Maschinenbau revolutioniert.
00:05:26: Um dann damit konfrontiert zu werden.
00:05:28: ja ne also hier in der Halle haben wir eigentlich gar kein Internet und es war glaube ich ein typischer Fall von einfach überhaupt gar keinen Product Market.
00:05:36: mit dem Zeitpunkt kann man sagen ist richtig zäh zu verkaufen Der mag doch immer noch umgesetzt, ich glaube heute wer nochmal so Lust hat auf so richtig handfestes Saas in im Dachraum und der Markt ist immer noch unbesetzt.
00:05:53: Projektmanagement und EAP für Maschinenbau und Anlagenbau von der Stange weg.
00:05:58: wir mussten aufgeben weil uns die Pusta ausgegangen sind und haben dann nach Kunden gesucht, die ein ähnliches Projektgeschäft haben aber digitaler.
00:06:07: und man darf das ja in der Internet
00:06:09: Anschluss
00:06:10: und internet Anschlüsse genau und man daft es in der Agenturwelt nicht so laut sagen Die Prozesse sind nicht so anders.
00:06:19: Und tatsächlich unser erstes Produkt, das haben wir dann so richtig am offenen Herzen umgekrempelt.
00:06:23: Da haben wir da das Stücklistenmodul, konzentran plötzlich Serviceangebote schreiben und sowas.
00:06:29: So sind wir bei den Agenturen gelernt aber sehr früh schon also bestimmt vor vierzehn Jahren oder so.
00:06:33: Dann haben die Branche auch irgendwie lieb gewonnen und sind dann dahin geblieben.
00:06:38: Das
00:06:38: ist mal ganz kurz bevor wir... Sorry Oskar sagt du?
00:06:42: Ja, bevor wir reinspringen ins Produkt und auch was die großen Veränderungen, die Saas gerade als Business erlebt.
00:06:49: Und für alle, die in Büros sitzen erleben durch das Thema KI.
00:06:55: Lass mal ruhig über dieses Generationthema.
00:06:57: Die habt sehr, sehr jung angefangen.
00:07:00: wie sehr beschäftigt sich das Thema Alter von Mitarbeitenden, Alter von Kunden?
00:07:05: Hast du siehst du so etwas wie große Unterschiede bei Generationen oder glaubst du es ist alles Quatsch?
00:07:10: Es kommt auf die Menschen im Kern an.
00:07:12: Was habt ihr, was hast du da gelernt?
00:07:16: Also meine erste Assoziation als du das angesprochen hast war jetzt auch weil die Änderung wahrscheinlich gerade frisch war wie ich wirklich mit so vierundzwanzig in den Werkshallen unterwegs war und wir natürlich eher aus dem Business Kontext kamen und Software mitbrachten.
00:07:31: Und wirklich, wirklich große Schwierigkeiten hatten ernst genommen zu werden.
00:07:38: Es waren dann Agendern überflüssig.
00:07:40: Das waren dann so Männer Ende Fünfzig gestandene Unternehmer im Maschinen- und Anlagenbau die ihren Werksfloor da noch selber geschmissen haben.
00:07:52: Die haben sich von mir überhaupt gar nichts erklären lassen!
00:07:55: Und das war, hat eine Weile gedauert und auch wir mussten uns viel rechtfertigen dafür woher dann überhaupt jetzt dieses Wissen kommen sollte was wir da behauptet haben zu haben.
00:08:06: Es wurde sehr viel überprüft ob wir eigentlich ne seriöse Company sind und es wurden sehr viele Referenz-Calls gemacht und so.
00:08:16: Das war meine erste Assoziation als du das eben angesprochen hast.
00:08:19: Ja, d.h.
00:08:20: du hast die typische Jung kann ja noch nichts.
00:08:23: was können?
00:08:24: also Alter... Ist gleich Qualität, Alter ist gleich Hierarchie und gleich
00:08:29: Kompetenz.
00:08:31: Nicht ganz eiskalt.
00:08:32: aber jetzt also wie lange macht ihr das schon?
00:08:34: Ach so sechs Monate ja okay Also verstehe ich auch nicht Und wie oft wir auch auf unsere damals ist uns nie wieder passiert seitdem aber auch auf unserer Unternehmensform angesprochen worden sind Ihr seid so jung und dass es hier noch nur ok und habt ihr überhaupt Kapital und sehr viel mit solchen Themen konfrontiert worden.
00:08:55: Und ich muss sagen, es hat mich damals geärgert.
00:08:57: Es hat mich wirklich geärgert weil ich der Meinung war wir hatten da schon was verstanden das diese Branche offensichtlich vor sich her schiebt und offensichtlich ignoriert und auch so an sich vorbei fahren lässt.
00:09:08: Und viel Zeit Geldressourcen und Kopfschmerzen mit fürchterlichen Software Lösungen.
00:09:15: also die Lösung war im Zweifelsfall die Makro unterstützte Excel die seit fünf Jahren im Einsatz.
00:09:20: zwar zu dem Zeitpunkt Und ich dachte, ich war wirklich überzeugt.
00:09:24: Wir hatten da eigentlich eine gute Idee zu und damit konfrontiert zu werden, dass es einfach sehr schwierig war ernst genommen zu werden hat mich schon sehr geärgert.
00:09:31: Der Switch dann auf die Agentur Seite hat hoffentlich ergeben das das Alter nicht mehr so wichtig war?
00:09:37: Und dass man dort eher so guckt hey interessant dreht mal zeig mal
00:09:43: Ja also doch zu einem Teil.
00:09:45: auf jeden Fall würde ich schon sagen ja und naja.
00:09:48: gut wir muss schon sagen wir sind dann auch älter geworden Und auch wir hatten einfach mehr vorzuzeigen.
00:09:57: Irgendwann wurde es dann einfacher zu erklären, guck mal ihr seid jetzt – haben das jetzt fünfhundert Mal gemacht?
00:10:02: Das wird jetzt auch zum Fünfhundert ersten Mal ganz gut funktionieren!
00:10:06: Aber ja, es hat sich schon so ein bisschen angefühlt wie da rausarbeiten.
00:10:09: aber ich muss auch wirklich sagen die Agenturbranche ist da schon im Vergleich zur sehr klassisch produzierenden Gewerbe einen ganz schönen Schritt voraus.
00:10:21: finde
00:10:22: Was spannend ist... Ja sag du was, Kassauber.
00:10:26: Ist ganz spannend.
00:10:27: vielleicht merkt das eben auch gerade ich war ja vorher auch in der Beratung nicht in der Agentur.
00:10:31: Und vor allen Dingen die Leute, die wahnsinnig smart sind und was auf dem Kasten haben freuen sich so krass wenn ich jetzt junge Studierende reinbringe Praktikanten auszubilden.
00:10:40: Wo kriegst du die her?
00:10:41: Gib mir mehr davon weil sie sich so freuen, dass junge Leute mit neuen Ideen reinkommen.
00:10:44: Die können ihr Fachwissen dann geben.
00:10:46: Sei das Techies oder sei das Kreative ist eigentlich relativ egal aber ich finde es eine total schöne Kultur.
00:10:51: zumindest alle Leute die wirklich ihre Arbeit gut verstehen geben das gerne weiter und haben total Bock auf die neuen Ideenen von jungen Leuten die es anders denken und anders machen.
00:10:58: also ich find das ganz... Ganz angenehm habe ich in der Beratung vorher auch nicht in dem Ausmaß erlebt, muss ich sagen.
00:11:04: Und ich finde was du ansprichst dieses sich neu erfinden müssen ist ja auch ein bisschen Teil der Branche und also fast schon Teil des Produkts wenn man mal ehrlich ist.
00:11:13: Ich glaube das tut der Brange einfach unglaublich gut.
00:11:14: Das führt auch zu viel Schmerz und viel kommen und gehen ständig links und rechts.
00:11:18: aber genau das führt ja auch dazu dass man das wertschätzt und das finde ich schon sehr cool.
00:11:22: Es macht viel Spaß!
00:11:24: Jetzt wollen wir kurz den Switch machen auf das euer Produkt.
00:11:27: Als ihr angefangen habt, war es ja nicht so dass Agenturen das alles noch mit Bleistift und Papier gemacht haben oder gab's schon Software Anbieter?
00:11:36: Und ihr habt es geschafft in den Jahren euch eine Marktwührerschaft zu erarbeiten.
00:11:42: Wenn du heute diese Jahre mal guckst... Wir waren ja relativ früh bei den Kunden dabei.
00:11:50: Ihr habt uns dazu gebracht zu wechseln.
00:11:53: Erstaunlich finde man, wenn man sich mal einmal auf so eine Software eingeschossen hat dann zu wechseln.
00:11:56: Erzähl mal ein bisschen über den Weg wie ihr das hingekriegt habt?
00:12:00: Was habt ihr besser gemacht als die anderen?
00:12:03: Jetzt muss man, wir haben ja wie gesagt zwischendrin einmal verkauft und neu angefangen.
00:12:06: Das muss man wahrscheinlich fairerweise so ein bisschen differenzieren.
00:12:09: aber der ursprüngliche Weg zum ersten Produkt was war, wie sah der Markt aus dem wir da in denen wir uns da reingestürzt haben?
00:12:20: es gab Zu unserem Verkauf weiß ich, da gab es thirty-six ERP Lösungen speziell für Agenturen auf dem deutschsprachigen Markt.
00:12:30: Das ist für so eine Nische, also egal wen man fragt das ein bisschen viel.
00:12:35: Und die meisten von denen waren wirklich schon sehr lange dabei zu dem Zeitpunkt und haben lange nichts technologisch Neues mehr rausgebracht was dazu geführt hat dass es einen sehr fragmentierter Markt von sehr alten eingesessenen hyperindividualisierten lokal installierten ERP-Lösungen eigentlich da war
00:12:56: Also noch Keller IT noch nicht in der Cloud.
00:12:59: Die meisten und einige von denen sind immer noch dabei, ihre installed base irgendwie mal in den in die saßwelt zu heben von den anbietenden.
00:13:08: Das führt das führte auch dazu und das merkt man auch heute noch wenn man die agentur welt also die die schon ein bisschen länger dabei sind drauf anspricht die sind von diesem marktagentursoftware so unglaublich angenerft Und ich glaube dass haben.
00:13:21: Also mittlerweile machen wir ja ein bisschen was anderes.
00:13:23: aber das haben die anbieten denn über Jahrzehnte auch ehrlich gesagt selber verbockt.
00:13:28: So viele einzelne im Detail Fricke-Liege und überholte Lösung für so einen langen Zeitraum.
00:13:34: Das war einfach, ja hat viel Frust ausgelöst.
00:13:37: Und ich glaube eine Zeitlang waren wir einfach die, die ein modernes Saasprodukt mit einer modernen UX in diesem Markt hatten und wir konnten tausend Sachen, die die anderen konnten, konnten wir alle nicht.
00:13:47: aber wir konnten eine Sache.
00:13:48: das sah irgendwie aus einem Guss aus und man hatte einen Online-Locker
00:13:52: für jeden
00:13:56: Und das haben unsere, wir haben es ja dann verkauft an Private Equity aus Hamburg und die haben das auch so weiter durchgezogen.
00:14:01: Die haben dann eine kleine Konsolidierung daraus gemacht und haben das also durchgezogen.
00:14:06: Wir haben das jetzt mit Awork, mit A-Work sind wir wirklich nur für die Organisationen, also fürs Projektmanagement und den AI Teil verantwortlich... ...und da haben wir das dann wirklich nochmal im Extrem durchgeziehen.
00:14:15: Da haben wir wirklich sehr auf die UX und die Agenturfreundlichkeit würde ich es ja schon mal nennen wertgelegt und dadurch heben wir uns von den Nasanas und Mandays Klickups da draußen ab.
00:14:26: Das heißt, dann haben wir eigentlich diese zehn Jahre Lektionen genommen und haben das dann wirklich.
00:14:30: vier Wochen später saßen wir wieder beim Notar und haben genau das nochmal umgesetzt mit diesem Fokus oder das machen wir seitdem.
00:14:36: Da ging es dann ein bisschen einfacher aber da wussten wir auch ein bisschen genauer was wir machen wollen?
00:14:41: Ja ich habe als ich Oscar davon erzählt hab von unserem Gespräch und er sagte ja ich dachte eigentlich Tobi sitzt ein bisschen traurig da weil dass der Agenturwelt gerade so schlecht geht So ganz vorsichtig drauf an beim Essen.
00:14:53: und Tobi.
00:14:54: Mensch, erzähl mal wie ist denn so eine wilde Zeit?
00:14:56: Und so ja super!
00:14:59: Alle bei uns sind am Thema AI.
00:15:02: Wir geben gerade richtig Gas und da dachte ich okay let's bring Oscar to the table.
00:15:08: und er übernimmt jetzt mal und stellt die erste Frage zum Thema AI-Oscar over to you.
00:15:13: Ja voll,
00:15:14: das ist absolut... Krasseste Spannungsfeld.
00:15:18: Saas maximal unter Druck, Agenturbranche maximal unterdruckt und ihr seid an der Schnittstelle und
00:15:24: baut
00:15:24: ein Tool bzw entwickelt euer Tool weiter.
00:15:27: Und als Papst meinte wie positiv geschimpft du bist, hatte ich erst mal wie geil.
00:15:30: Also wenn du AI First denkst was er ja offensichtlich tut dann ist es ja auch keine Herausforderung.
00:15:36: also schneller zu sein als die Agenturen ist machbar glaube ich weil die nicht zwangsläufig erstmal AI First denken in den vielen Fällen so wie ich's mitbekomme.
00:15:46: Aber was ist bei euch gerade so der Differenciator, dass ihr sagt okay das ist einfach nur gutes Momentum an dieser Stützstelle zu sein?
00:15:53: Das finde ich total spannend.
00:15:54: Ja, also im Moment freuen wir uns wie Bolle.
00:15:56: Wir sind so fünfzig Leute und das die wirklich alle an einem Thema so hau ruck dran arbeiten.
00:16:03: Das haben wir seit Neugrondoga eigentlich so, würde ich sagen nicht gehabt.
00:16:05: Und alle auch so das Funkeln in den Augen haben ist schon cool!
00:16:09: Und ja woran liegt es?
00:16:11: Muss man vielleicht nochmal ein bisschen diese Lücke verstehen, warum uns die so excited für den einen oder anderen der in ähnlichen Saas-Situationen ist ganz interessant?
00:16:23: Ähm, wir hatten ja noch... Also andersrum gesagt jetzt mal sehr selbst kritisch.
00:16:30: A-Work ist via Sana nur super spezialisiert auf den Agentur Use Case.
00:16:35: Wir machen nichts anderes ne?
00:16:36: Also ein paar tausend Agenturen und wir machen nur genau deren Flow.
00:16:40: Ja!
00:16:41: Wir machen also ganz viel Ressourcenplanung, ganz viele Zeiterfassung
00:16:44: usw.,
00:16:44: aber ja, also wir sind ein Projektmanagement Tool.
00:16:47: Wir sind ja bekennendes Projektmanagement Tool.
00:16:49: Davon gibt es viele gute Lösungen da draußen.
00:16:51: das heißt für uns war's schon immer der Casus Knaktus, warum dieses ganze Geschäftsmodell funktioniert.
00:16:57: Wir machen eigentlich was wir zwar können aber was andere auch können, aber wir machen das hyperfokussiert auf diese eine Branche und für alle das meiste andere legen wir auch ganz doll Schollklappen ab.
00:17:07: Auch wenn uns manchmal etwas exotischere Bestandskunden dafür nicht besonders viel Liebe schenken.
00:17:12: da sind wir sehr militant.
00:17:16: Jetzt kommt plötzlich AI um die Ecke und wir haben lange überlegt, was bedeutet das für uns.
00:17:20: Wir sind immer darauf angesprochen worden, wann macht ihr den Projektmanagement mit AI?
00:17:25: Und dann kann man irgendwie die AI benutzen, um die Projekte zu planen und so... Das sind auch gute Ideen!
00:17:31: Und dass es irgendwie naheliegend ist.
00:17:34: Man ist immer noch ein Projektmanagement-Tool und jetzt hat man halt AI.
00:17:36: Dann kann man halt die Projkte prompten anstatt die da reinzuklicken.
00:17:42: Irgendwie cool.
00:17:42: aber Das Gleiche wie vorher und genau das machen natürlich irgendwie alle.
00:17:46: Und wenn man eine MCP Server hat, dann kann er das gleiche in unserem Tool auch mit Claude machen.
00:17:50: also Differenzierung Potential da drüber irgendwie überschaubar und es hat uns echt lange umgetrieben und auch nervös gemacht zu sehen.
00:17:57: wir wissen die Branche ist im absoluten Umbruch und Wir würden da gerne was Nennenswertes zu beitragen.
00:18:05: aber das ist es irgendwie nicht dass nicht sexy.
00:18:09: und Dann ist uns irgendwann aufgefallen Wir haben ganz vielen Kunden darüber gesprochen und immer wieder dieses Thema Projektmanagement, immer noch ein cooles Tool.
00:18:20: Aber jetzt im Moment bin ich gerade dabei meinen AI-Stack zu bauen.
00:18:23: Lass mal in einem halben Jahr widersprechen was dann irgendwann auch wirklich so ein bisschen Panik bei uns geführt hat weil wir gemerkt haben wir sind überhaupt nicht mehr top of mind mit dem ganzen Thema Um dann zu erkennen, aber Momentchen mal.
00:18:34: Was macht ihr denn da in eurer Infrastruktur alles?
00:18:36: Und dann ging es darum ja alle Prompten hier so wild rum der eine hat GPT Der andere hat bei uns Claude.
00:18:42: Dann haben wir noch die kreative Tools.
00:18:44: Wir haben so ein bisschen unterschiedlichen Kontext überall rumliegen.
00:18:47: Jetzt probieren wir so die ersten infrastrukturen tools aus.
00:18:49: Aber man muss irgendwie alles neu bauen und so.
00:18:52: und wenn man sich das so anhört dann denkt Oh mein Gott was für ne krasse Grundlagenarbeit.
00:18:57: und dann gucken wir unser tool und sehen Naja, aber diese ganzen Grundlagenarbeit habt ihr alle schon in A-Work gehabt.
00:19:03: Wir haben Docs nennt sich das bei uns wie so ein Notionersatz für Agenturen,
00:19:06: d.h.,
00:19:07: die haben ihr ganzes Wissensmanagement bei uns.
00:19:08: Wir kennen die Projektstruktur und Kundenstruktur, wir haben die Zeiterfassung bei uns, wir wissen was gebucht wird und wie lange ja die Leute brauchen für ihre Projekte?
00:19:15: Wir haben das ganze rechte Management der Agentur, die ganze interne Organisationsstruktur da drin... Wir haben insgesamt eine moderne Infrastruktur auf der man solche Sachen lauschen kann.
00:19:24: Lass uns doch einfach dieses Thema AI Rollout bauen!
00:19:29: und speziell nur für den Agenturusecase, weil wir wissen doch schon aus dem ganzen Projektmanagement das ist doch was wir machen.
00:19:35: Und lasst doch den ganzen Hesse alles, was Agenturen im Moment auf Cloud und GPT und Langdoc und wem sonst noch alles oder Perplexity noch oben wieder drauf bauen müssen um das Ganze auf ihren agenturspezifischen Use Case wieder anzupassen.
00:19:53: verschwendete Zeit Weil wir können es doch andersrum machen.
00:19:57: Wir bieten einfach den ganzen AI-Kram in Awork an und mit einem Schnipser hat man alles an Kontext, Struktur und Rechtemanagement zur Verfügung.
00:20:04: Und genau das haben wir gebaut bei den ersten zehn Agenturen im Pilotbetrieb und heute ist der vierundzwanzigste August wenn ihr's später hört und am ersten September kann man wirklich offiziell kaufen.
00:20:15: Die ersten zehn Kunden haben schon unterschrieben obwohl es das Produkt noch nicht zu kaufen gibt und ich glaube unsere Kunden sind genauso exzited wie wir.
00:20:21: Das ist eine gute Zeit!
00:20:24: Egal, einmal eine Leinfrage zwischen drüben und futulateligs.
00:20:27: Was meine Summary ist, die jetzt in meinem Kopf entsteht dadurch dass die Qualität der Daten bei euch dadurch gewährleistet ist das sie alle an einem Ort sind und da bestimmten Struktur angelegt sind und eure Kunden ja auch geschult, diszipliniert sind mit Daten in einer bestimmten Weise umzugehen macht es euch einfach leichter als ihr kommt zu einem Unternehmen.
00:20:48: wo hier liegt ein Datenpool?
00:20:49: hier ist irgendwas.
00:20:50: das hat nichts mit dem zu tun sondern SSE, für euren Use Case alles da drin?
00:20:54: Ist das so oder ist es zu kurzgepft.
00:20:57: Es kommen ein paar Elemente zusammen.
00:21:01: Wir stellen uns immer so eine Matrix vor, in der man das ganz gut steht.
00:21:03: Ich kann jetzt hier nicht anmalen im Podcast aber ich erkläre Sie ganz grob.
00:21:06: auf der einen Achse ist... ...ich brauche fortschrittliche AI-Features damit ich so einen AIOS für meine Agentur aufbauen kann.
00:21:13: Was bedeutet das?
00:21:14: Ich muss Sachen machen können wie Agenten bauen, Agenten automatisch Dinge tun lassen können.
00:21:20: Ich brauch so ein bisschen Automatisierungsinfrastruktur.
00:21:22: wenn mein Projekt den Status abrechenbar erreicht erstelle meine Abrechnung und die interne Auswertungen darüber oder solche Sachen.
00:21:30: Das ist nur mal so ein Beispiel.
00:21:32: Ich brauche natürlich LLM-Unabhängigkeit, weil ich kann mich als Agentur nicht an einen großen Modellanbieter ketten und wenn ich den nicht mehr nutzen kann das war eine ganze Infrastruktur im Eimer.
00:21:42: Und ich brauche Zugang zu Kontext in irgendwie möglichster nativer Form.
00:21:47: der muss irgendwo leben.
00:21:48: wo also was heißt kontext?
00:21:50: wissen Dokumente über wer bin ich als Agentur, was ist mein USP?
00:21:54: Was ist meine Angebot?
00:21:55: Wer ist mein Kunde?
00:21:56: Was habe ich für ein Engagement mit dem?
00:21:58: Was sind die wichtigen Kontakte und was ist deren Brand Guide damit sich einen Brand Safety Agent dagegen laufen lassen kann?
00:22:04: solche Sachen.
00:22:04: Das heißt sie braucht Kontext.
00:22:05: das sind alles die AI Features Und da gibt es viele Tools, die haben Advanced AI Features und die meisten davon sind völlig branchenagnostisch.
00:22:14: Der absolute Superstar ist Langdoc im Moment.
00:22:16: Die haben sehr fortschrittliche AI-Tools, sind absolut branchenagnostisch.
00:22:20: Das heißt alles was ich jetzt um... Was is ein Projekt?
00:22:23: Was is einen Kundenprozess?
00:22:25: Was ist eine
00:22:26: Ressource?!
00:22:26: Was is meine Unternehmensstruktur und davon abgeleitetes Rechtemanagement angeht, haben die keine Ahnung von!
00:22:33: Das heißt das muss sich alles selber da oben drauf bauen.
00:22:36: Und die andere Achse ist, ich brauche halt was, was Agentur versteht.
00:22:40: Und da gäbe es theoretische andere Tools, die Agenturen verstehen – die ganzen Agentursoftwares da draußen!
00:22:45: Die kennen Agenturen tippitoppi, die haben nur überhaupt keine adäquaten AI-Features.
00:22:51: und genau dazwischen, dass es genau da sitzen wir….
00:22:55: Wir kennen die Agentur in und auswendig?
00:22:57: Haben deswegen all diese Inhalte und diese Strukturen für euch quasi parat?
00:23:02: Und wir haben AI-Features, die da mithalten können und das ist sozusagen dieser Sweet Spot.
00:23:07: Weshalb das für diese Branche klickt?
00:23:10: Das ist super spannend!
00:23:12: Ich weiß nicht ob du die Story kennst... Wir haben bei uns bei der Planet Studios, wo ich vorher war auch den ersten agentischen Marktplatz gebaut, auch Saas am Ende des Tages, und haben gemerkt, dass wir es total agnostisch gebaut, ein bisschen zu groß gedacht haben.
00:23:25: Und haben dann aber auch gemerkt, das was wir gut können ist Marketing.
00:23:28: Also ich meine da kennen wir die Prozesse, da haben wir das Kontext Wissen... Da ist unser Vertical.
00:23:32: und wo ich jetzt eben die Transformation-Apple im Unit leite bei der Planet Agente
00:23:36: G.I.,
00:23:36: da merkst du wenn du diesen reinen Fokus auf dein Thema, wo du das wissen hast, wo dir immer zehn, zwanzig Leute zusammenziehen kannst für jeden Fachbereich, für jeden Agenten, für jede Workflow hast du das Wissen schon in der Firma.
00:23:47: Du gehst einmal kurz um die Ecke, triffst dich auf den Kaffee, trifft sich irgendwie auf Mittagessen nimmst im besten Fall noch mal zehn Minuten auf und hast einen perfekten Skill.
00:23:55: Und das kann ich jetzt nicht unbedingt für den Bankkunden in der Form bauen, weil ich habe eben nicht unbedingt diese Expertise aus.
00:24:01: Ich muss zumindest deutlich länger
00:24:01: suchen.".
00:24:02: Und ich glaube, da ist der große Hebel für alle Unternehmen die einen Fokus haben.
00:24:07: Die eine Spezialisierung haben und für jeden Mensch ja auch sagen wir auch immer hier.
00:24:10: Also da wo ihr Kontext wissen habt, da könnt ihr aufblühen und ihr habt genau im richtigen Zeitpunkt augenscheinlich Technologie und Kontext zusammengebracht und sagt Ja, wir kennen diese viertausend Firmen und dieser diese Branche so gut.
00:24:23: man muss ja nur ein bisschen vor der Welle schwimmen und wenn man fünfzig Mitarbeitende hat, die man enabled und die Bock haben das immer weiterzudenken zu challengen Ja, dann lebt man auch neben Langglock und allen anderen gut weiter.
00:24:34: Weil man so viel Zeit spart, weil man es eben für diesen Vertikel schon so gut aufgebaut ist.
00:24:38: Mega spannend!
00:24:39: Aber
00:24:40: das kenne ich auch, dass manchmal egal welches Produkt man anbietet – ob das jetzt Werbung oder Training ist, ob das Enablement ist… Es gibt diese kleinen Momente in denen Kunden einen angucken und sagen «Stimmt, warum geht das eigentlich bisher nicht?».
00:24:55: Ganz banal.
00:24:56: Token kosten auf Projekte abrechen ...abrechnen.
00:25:00: Ist doch eigentlich von der Agentur ein Selbstgegner, ist doch irgendwie out of the box gehen.
00:25:05: Geh es gar nicht so einfach zu machen wenn man nichts im A-Work macht oder... Bring you a key!
00:25:11: Ja ja genau.
00:25:13: Oder Konversation mit einem Projekt zuordnen damit ein ganzes Projektteam in dieser Konversion mit einem Agenten mithreden kann auf nem Agenturprojekt super naheliegend aber wenn man das richtig machen will echt Ganz schön tricky, dies rechte Management im Griff zu behalten und so.
00:25:30: Und das sind so Momente wo man dann mit Kunden da drüber spricht und die dann sagen Stimmt!
00:25:36: Hä?
00:25:37: Wieso geht es eigentlich nicht?
00:25:38: Das ist immer gute Momente.
00:25:40: Ja mega.
00:25:41: So cool aber da vielleicht zurück weil ihr seid ja auch nicht paar hundert Leute sondern du hast dir seit fünftig Leute und alle brennen für KI.
00:25:48: Vielleicht kannst du da nochmal ein bisschen deine Tipps und Tricks mitgeben.
00:25:52: wie habt ihr die leute?
00:25:54: Also wie enablest du die auch als Geschäftsführer dahingehend, dass die alle... weil ich meine oft ist es ja in den meisten Firmen so die Tools werden verteilt.
00:26:02: Jetzt schaut mal eure Online Trainings und dann baut Brav Agenten in Anführungszeichen Workflows.
00:26:08: aber selbst kann man nie unterscheiden zwischen dem Copilot-Agenten im Workflow und Cloudcode.
00:26:13: Wie hast Du das geschafft?
00:26:15: Oder ihr das geschafft?
00:26:16: Es ist doch wirklich eine Baustelle Da kommt vieles zusammen.
00:26:22: Ich habe großes Glück, ich hab zwei Mitgründer und beide sind auch sehr hinter diesem Thema, hinterher und insbesondere Nils der auch ganz viel von unserer Backendinfrastruktur und sowas prägt.
00:26:37: Der ist da wirklich absolut treibend hinter diesem Thema und ich würde sagen, Vordenker kann man schon so sagen.
00:26:47: Ich habe auf jeden Fall auch Mitstreiter an Bord, die das teilen.
00:26:49: Das macht es deutlich einfacher!
00:26:52: Wir sind eigentlich immer schon sehr hinterher gewesen unsere eigene Medizin einzunehmen.
00:26:58: Das heißt wir machen natürlich auch unser gesamtes Organisations- und Projektmanagement in Awork Und in dem Moment, wo wir so was rausbringen sind auch alle dann ziemlich heiß drauf selber herauszufinden.
00:27:08: Geht das eigentlich?
00:27:09: Das haben wir selber gebaut.
00:27:10: ist es eigentlich genauso cool?
00:27:11: funktioniert dass und Wir benutzen uns selber als petrischale für unsere Für das was wir am ende versuchen Kunden zu empfehlen.
00:27:19: wir sind keine agentur.
00:27:20: das heißt der vergleich hinkt ab einem bestimmten teil haben wir anderes tooling Als das jetzt eine typische agentur hat aber auf jeden fall für unseren beratungsteil die customer facing Sachen viele unserer internen prozesse sind wir doch gut vergleichbar.
00:27:34: Und dann ist es Teil der Produkteentwicklung, wenn man so will, dass wir das bei uns intern ausrollen, da Agentenausrollen gucken ob das rechte Management funktioniert, ob wir unseren Kontext aus Cloud und GPT migriert kriegen, ob das Perfomant ist, das Ganze und so... Das ist wie ein bisschen Teil dieser, ja schon bisschen Teil der Produktentwicklungen würde ich sagen.
00:27:56: Und das funktioniert ganz gut!
00:27:58: Was nicht heißt, dass wir uns auch schwer damit tun, dass über die letzten neun Monate einmal im Monat wir irgendwas signifikantes an diesem ganzen Stack rausgerissen und neu gemacht haben.
00:28:11: Wir alle uns daran gewöhnt haben das kein Tool länger im Einsatz ist als sechs Monate oder so... Und dass uns das schon auch stresst!
00:28:20: Obwohl wir sehr toolaffin sind als team.
00:28:22: das muss man wirklich so sagen.
00:28:23: aber dieser Man kann keinen prozess mehr so fest zogen dass man weiß okay, den kann ich jetzt in ruhe liegen lassen Sondern in drei Monaten weiß ich jetzt schon muss sich da wieder ran Sehr viel selbstbeschäftigung.
00:28:34: Das muss ich schon sagen ist das auch bei uns
00:28:37: Krass?
00:28:37: ja du sprichst zu drei sachen an dich auch eigentlich in jedem vortrag Jeden projekt immer erzählen die postführung von oben wenn ihr drei Da oben nicht vorlaufen würdet und zeigen würde ihr brennt auch nach vorne brecht mal Sachen auseinander kaputt Und es ist okay, genau das zu tun.
00:28:51: Ihr lebt zwar, man macht Fehler und baut's neu und schaut dann wie sieht die Lösung aus?
00:28:54: In den drei Monaten sieht sie sich ganz anders aus!
00:28:57: Wir haben Dauerchanged also hatten wir vorher auch nur jetzt nicht mehr von der Hand zu weisen.
00:29:01: Es wird heute ist der langsamste Tag in der Entwicklung der Technologie Es wird nur noch bekloppter.
00:29:07: Might as well get used to it.
00:29:09: Also total cool dass bei euch so in der Praxis zu sehen.
00:29:12: Aber vielleicht da nochmal so Richtung.
00:29:14: Ja, ich will jetzt gar nicht mehr so die Riesenvisionen mehr aufmachen.
00:29:17: Ich wird zwanzig, achtundzwanzig spannend genug.
00:29:19: Glaubst du dann seid ihr noch als Tool?
00:29:21: So wie jetzt?
00:29:22: seid ihr da noch ein Voice Interface?
00:29:24: Seid ihr vielleicht was ganz anderes?
00:29:27: oder was glaubst du, wo geht die Reise hin?
00:29:32: Also meine Grundhypothese ist die Branche für die wir arbeiten und die brauchen wir noch ziemlich lange.
00:29:37: Das muss man in unserem Fall glaube ich dazu sagen weil das nicht so selbstverständlich ist.
00:29:40: Ich glaube wirklich ganz toll an die Agenturbranche.
00:29:46: In einer Welt, in der wir alle und jeder alles auf Hollywood-Niveau produzieren könnten ist die Entscheidung was wir produzieren und warum wir es produzieren.
00:29:56: Und wie wir es produzieren wichtiger und wertvoller denn je.
00:30:01: Und natürlich war Produktion auch lange Butter & Brot der Agenturbranche.
00:30:06: aber am Ende ist die kreative Strategie und die kreative Vision die hinter Kampagnen und Werbung im Allgemeinen steckt.
00:30:14: Was, was glaube ich den dieses Geschmäckle?
00:30:17: Das werden wir noch lange brauchen.
00:30:19: Total.
00:30:19: Und deswegen glaube ich dass wir in dieser Branche auch noch sehr, sehr lange eine Mischung aus Menschen- und agentischen Bestandteilen organisieren müssen.
00:30:31: Und diese Kombination ist ja das was wir tun und das ist das wo wir aus meiner Sicht in der Kombination und schlagbar sind und auch bleiben wollen.
00:30:43: Was das für Interfaces bedeutet?
00:30:45: Also mein anderer Mitgründer, der für das ganze Produkt steht ist im Moment extrem fasziniert von so dynamisch generierten UIs die halt gar nicht mehr wo die Software zwar UI hat, weil wir menschliche Wesen sind und mit visualisierten Informationen gut umgehen können.
00:31:02: Und eine Kapazitätsplanung die nur in einem Chat oder per Voice rüber kommt ist wirklich für unser Gehirn nicht toll.
00:31:10: aber müssen wird es alles ins kleinste Vordesign?
00:31:12: oder reicht es nicht diese Prozesse so zu gestalten dass wir das alles on the fly aufbereiten können, mehr als nur in so einem Chatinterface.
00:31:23: Das mag gut sein.
00:31:25: und wo dann noch die Differenzierung was dann das Agentur typische davon ist warum das jetzt nicht mehr ein generischer Modelanbieter auch hinkriegt oder nicht?
00:31:32: früher oder später?
00:31:34: Das wird auf jeden Fall eine spannende Zeit!
00:31:36: Und ich kann mir sehr gut vorstellen dass wir uns bis dahin einfach die nächste und wieder nächste Evolution davon suchen müssen was es heißt Agenturarbeit zu organisieren.
00:31:47: Ich glaube, das gilt für jeden Saas und auch für eigentlich jeden AI-Player im Moment.
00:31:51: Alle tun ja so als wenn nur Saas unter Druck stünde aber alle die heute was mit der AI bauen stehen ja auch in sechs Monaten schon wieder unter Druck.
00:31:59: ich glaube es gilt einfach für alle.
00:32:01: wir werden uns die nächsten paar Jahre alle sechs Monate die Frage stellen müssen ist unsere Marktpositionierung noch relevant?
00:32:08: Und was ist die nächste Evolutionsstufe davon?
00:32:10: Und da bin ich fest von überzeugt dass wird erst mal so bleiben weil auch unsere Kunden das wissen und wir ja Gott sei Dank in der Branche sind, die ziemlich techaffin ist im Vergleich.
00:32:22: Und diese eben auch hinterherlaufen.
00:32:24: Das heißt, unsere Kunden haben auch Lust da was zu kaufen.
00:32:26: am Ende!
00:32:27: Das ist ja auch super cool, in einer Branche zu sein wo Kunden sagen wow du hast was, das funktioniert noch nicht ganz, weil es so neu ist, wo kann ich unterschreiben?
00:32:34: Das ist schon cool!
00:32:36: Ja mega vielleicht eine Frage bevor Pups zum Agency Happiness Report drüber springen darfst.
00:32:42: Aber jetzt, wo wir schon im Flow sind.
00:32:43: Arbeitet ihr ja schon mit Open Source LLMs bei euch im Stack?
00:32:47: Oder wie ist da euer Ansatz?
00:32:50: Weil da bin ich gerade wirklich total begeistert auch mit dem neuen Quinn-Modell wenn das lokal war mir auf meiner geilen alten... Also schon viel Speicherplatz so aber trotzdem drei Jahre altes MacBook Pro.
00:33:03: was mittlerweile hiermit anything LLM bei mir auf dem Rechner läuft ist crazy!
00:33:07: Das ist dreimal so gut wie GPD-Fürnull und das hat mir damals ja schon Den Kopf zerstört.
00:33:12: die so
00:33:14: genau deswegen wie ist da euer Euer Ansatz?
00:33:17: und auch mit europäischen Modellen.
00:33:20: In der Anwendung selber bieten wir für unsere Kunden ja auch eine lange Liste an Modellen.
00:33:24: Wir müssen natürlich die großen anbieten, also wenn wir nicht OpenAI und Anthropik oder Google uns so anbieten dann haben wir keine Chance natürlich.
00:33:33: aber die Liste ist lang!
00:33:35: Und wir ergänzen im Moment fast im Wochentakt Modelle für die wir skalierbare Hosting-Anbieter in der EU finden.
00:33:42: Wir bieten im Moment irgendwo Modelle an für die wie er EUR Hosting finden weil wir sagen das DSGVO Thema wollen gar nicht mehr... Wir machen das einfach nur, wenn wir hosting in der EU finden.
00:33:52: Und das findet man aber auch für die großen mittlerweile relativ zuverlässig und für immer mehr von den Open Source und kleinere Modellen auch.
00:34:00: Die Liste wird immer länger wirklich und ja in der Tat beeindruckend was mittlerweile möglich ist und wie schnell die Aufholjagd ist.
00:34:07: Ja und wie du sagst nicht für alles brauche ich irgendwie ein Fable.
00:34:11: Ganz viele Sachen gerade so im organisatorischen Alltag taugt auch ein gutes Open Weight und Open Source Modell tip top!
00:34:19: Wir spleißen ja nicht Protein im Alltag, wir machen halt keine Intellektuelle Fleißarbeit.
00:34:25: Da braucht's kein Faible!
00:34:26: Aber es ist auch spannend zu sehen, wird ja auch im beruflichen Kontext kaum benutzt weil alle jetzt verstehen was für Kosten da mit einhergehen.
00:34:33: Bevor wir zu dort abnurden...
00:34:35: Nein ich finde super, ich würde gerne noch quasi einen lockeren Übergang bauen als die Agendic AI-Dofahrtaufnahmen Cloud Code auf einmal Sachen machen konnte, wo dann viele Leute auch gesagt haben okay wir brauchen gar keine Saarskampenis mehr.
00:34:59: Jeder kann jetzt selber Vibecodes und Tra-la-la.
00:35:02: Ich bin da ein bisschen skeptisch geblieben gewesen habe ich auch mit vielen sehr euphorischen Leuten aus meiner Branche auch echt angelegt und hab gesagt ja ist sehr cool dass du jetzt deine App da baust und so weiter.
00:35:12: aber glaubst du wirklich das jetzt jemand zu Hause auf dem Sofa ein CRM System?
00:35:18: baut was besser ist als salesforce.
00:35:20: Ist das so?
00:35:21: Erklär mal wie, es klingt für mich so wie jemand der sagt ja okay jetzt kann ich ja mit LLMs auch irgendwie Architekturpläne machen und dann bist du dann gleich ein besserer Architek.
00:35:31: Also sag mal bisschen was zum Thema Saas kam, da ging ja auch Börsenkurse runter, ging ja alle wieder hoch.
00:35:38: aber wird Saas irgendwie ersetzt durch Agente.ai?
00:35:43: oder sagst du nee Die die saß bauen sind auch die, die dann wenn sie schlau sind mit agenda das einfach besser machen.
00:35:50: Also wie gehst du mit diesem?
00:35:52: Mit dem versprechen um kann alle alles selber machen?
00:35:56: Ja Zu sagen es können nicht alle selbst machen wäre glaube ich naiv.
00:36:02: also weil die Fähigkeiten die wir wirklich haben um Dinge selber zu machen explodieren halt rasant.
00:36:09: Ich glaube können ist eher nicht so.
00:36:11: das große problem und am ich muss auch gestehen ich bin Die Daten belegen es noch nicht so ganz, aber mein Bauchgefühl sagt am unteren Ende unseres eigenen Kundenspektrums.
00:36:21: Also so eins zwei drei Nutzende da tendieren im Moment viele Teams dazu ist zumindest darauf anzulegen sich ein kleines Selbstmanagement Tool zu bauen und ich glaube auch so hobbymäßig finden das cool wie früher bei hey da baue ich mir doch schnell selber irgendwas merken viele auch.
00:36:42: Da gibt man halt schnell ein paar hundert Euro Tokens für aus, wenn man das richtig gut machen will.
00:36:46: Und gerade wenn man ein Modell nimmt was dann nämlich clever genug ist um meinen naiven Projektmanagement prompt in eine sinnvolle Anwendung umzusetzen Dann kostet es halt mal ein paar Hundert Euro und dann immer wieder einen Huni um das nächste Feature zu entwickeln.
00:37:01: Also so ne Awork-Lizenz kosten Zehner im Monat.
00:37:03: da kann man ganz schön lange für Awork nutzen.
00:37:06: Das heißt nun muss ich wirklich fragen why?
00:37:09: Also klar geht das, aber das macht es doch noch nicht zu einer guten Idee.
00:37:13: Und dann ist es da und dann skaliert er's nicht.
00:37:17: Auch da irgendwie muss das warten... Das Datenthema
00:37:21: haben sie ja meistens auch nicht gelöst in diesem Protokoll.
00:37:23: Da musst
00:37:23: du für Dachschutz sorgen und all solche Sachen.
00:37:25: Woher?
00:37:28: Also danke!
00:37:29: Wir hatten in der letzten Folge Papst ja auch das beste Beispiel.
00:37:33: wenn Du weißt was Du willst kannst Du alles bauen.
00:37:35: die Frage ist trotzdem immer also make or buy?
00:37:38: Es ist halt auch einfach ein Use Case.
00:37:40: und wenn Tobias mit seinem Team es schafft, einen Business Case zu bauen.
00:37:45: Also natürlich mit dem Fachwissen und der Erfahrung von viertausend Unternehmen meistens größer als aus dem singulären Use Case raus für eine Alleine für zwei drei Leute.
00:37:57: Wenn da jemand super Tech-Affin ist kann man das super entspannt bauen aber ab einem gewissen Grad.
00:38:02: und dann stellt
00:38:03: sich genau deswegen die Frage
00:38:05: Dann kommen wir ans Enterpriseende, also wo wir dann erstmal so... Wir gehen erst mal in den SMB-Bereich.
00:38:10: Fünfzighundert Leute und dann hunderte und aufwärts!
00:38:13: Und da reden wir ja auch einfach über nochmal eine ganz andere Größenordnung der Infrastruktur ne?
00:38:18: Eine ganze andere Größe in der Komplexität
00:38:21: Unterschiedliche Märkte, unterschiedliche Rechte.
00:38:24: Risiko damit verbunden ob deine Anwendung läuft oder nicht und so.
00:38:31: Lange Rede kurzer Sinn.
00:38:33: Und dann eine letzte Sache.
00:38:36: Dann bin ich durch mit dem Thema das weil das treibt mich auch echt viel um die Börsenkurse von Monday.com und so.
00:38:42: Das ist ja unsere Konkurrenz.
00:38:44: und dass die von eine große Company mit ganz viel Cash auf dem Konto, mit ähm... Die über Jahre die besten IT-Köpfe dieser Welt geschafft haben in ihre Teams zu holen.
00:38:56: Und plötzlich werden sie mehr oder weniger über Nacht unter Umsatz bewertet?
00:39:01: Also muss ich mal durch den Kopf gehen lassen!
00:39:03: Das ist ja das ist ja die Hypothese, dass dieser unglaubliche Talentpool, den die über Jahre gesammelt haben zusammen mit diesem krassen Profitablen Kundenstamm, den die haben.
00:39:15: Nicht dazu in der Lage ist eine sinnvolle AI-Antwort auf diese Business Case-Lösung zu finden.
00:39:20: Das finde ich verrückt und mit dem Argument das bauen sich doch jetzt alle selber!
00:39:24: Es find' ich ne ganz schön steile These.
00:39:27: also zwischendrin war ich mal versucht Mann der Aktien zu kaufen.
00:39:30: Aber kauf nicht bei der Kokorens aber ähm...es fand ich mehr steile These.
00:39:34: Aber ich glaube dass hochspezialisierte Saatsprodukte wie Euers wenn sie in Angst leben müssen, dass Enthropic und Co.
00:39:42: und die Anbieter euch obsolet machen eine bessere Überlebenschancen haben weil du durch KI einfach über Personalisierung hast, die alle jetzt gewohnt sind ab einem gewissen Grad ne?
00:39:53: Und wenn das du als Tour nicht bieten kannst, wenn SAP immer noch die gleiche Benutzeroberfläche hat wie... ...neunzeilachtzig dann klar!
00:40:00: Die Leute springen dir irgendwann ab Wenn sie es gewohnte sind sich ein personalisiertes Dashboard um fünf Minuten mit co-work zu bauen.
00:40:06: und ich glaube da müssen die sich Lösung einfallen lassen.
00:40:10: Wie schaffe ich es, mein Produkt so in die verschiedenen Wörterkeits zu bringen?
00:40:16: Dass sich Leute auch abgeholt fühlen und da ist schon ein Thema dahinter.
00:40:22: Und da ist natürlich das Problem wenn du gute Leute holst.
00:40:24: Die wissen trotzdem nicht unbedingt wie ihre Kunden arbeiten.
00:40:27: Die Unternehmen, die jetzt sehr eng dran am Kunden sind und sehr gut verstehen was sind die Probleme, die sehr Daten getrieben sind auf jeden Fall eine Chance, wenn sie's nicht tun.
00:40:38: Na ja, aber spannende Diskussion.
00:40:40: Papst!
00:40:41: Ja genau, Alty.
00:40:45: Dicht neben der Angst sitzt das Gefühl der Freude und des Glücks.
00:40:49: Wir haben natürlich gerade eine Phase in der viele Menschen Angst um ihren Job haben in den Agenturen und auch ältere Leute gerade meiner Generation auch klare Probleme haben.
00:41:01: Menschen haben Angst.
00:41:02: ihr untersucht wie glücklich sind Menschen bei der Arbeit in Agenturen.
00:41:06: Jetzt sehen wir ein bisschen Wirklich vielleicht bottom line, was ihr rausbekommen habt und auch vielleicht dann noch mal so als Ausblick.
00:41:13: Was glaubst du?
00:41:14: Was ist wichtig für Agenturen gerade in so einer unruhigen Zeit damit die Workforce happy at work ist?
00:41:22: Weil wenn ich nicht Happy at work bin kann ja keine Leistung werden.
00:41:25: Ja, ich halte die Einleitung super kurz.
00:41:28: Wir machen das jetzt mittlerweile branchenübergreifend seit fünf Jahren.
00:41:32: Oh, hoffentlich liege ich jetzt richtig.
00:41:34: vier oder fünf Jahre mit der Pinio zusammen ist der Work-Happiness Report und da befragen wir immer tausend Menschen repräsentativ für Wissensarbeit in den Teams.
00:41:43: Das ist unser Subset das wir uns angucken Und arbeiten mit einer Professorin, Rikada Rehwald aus Berlin zusammen.
00:41:50: Die ist Professorin für Arbeitsglück, die erforscht also das und entwickelt Methoden um es zu messen usw.
00:41:55: Und ihre Methodik benutzen wir, um das zu erheben.
00:41:57: Und fragen dann immer viel Kontext drum rum ab, um in Perspektive zu setzen und unterhalten uns dann mit Expertinnen aus der Branche darüber, um dass zu interpretieren.
00:42:06: Das ist das was wir machen!
00:42:08: Und das haben wir jetzt, die letzte Edition ist, haben wir Anfang des Jahres veröffentlicht und man muss schon sagen es war interessant weil wir uns natürlich zum ersten Mal wirklich mit dem Thema AI auch im Agenturkontext auseinander gesetzt haben.
00:42:26: Achso das habe ich vergessen zu sagen!
00:42:27: Wir machen eben einen Ableger nur für die Agenturbranche, auch einmal im Jahr normalerweise im Wechsel dass der Agency Happiness Report.
00:42:35: Und man muss schon sagen, ich finde es erstaunlich.
00:42:40: Die Agenturbranche ist ein bisschen glücklicher geworden – nicht besonders viel aber ein bisschen!
00:42:46: Traditionell war die Agentur-Branche unter den Branchen der Wissensarbeitenden die Unglücklichste mit Abstand.
00:42:52: Da haben wir sehr viel darüber gesprochen und der Grund dabei ist in einer Dimension also Arbeitsglück in diesem Modell beschreiten in drei Dimensionen eine davon die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung, die Gemeinschaft in der man arbeitet und das Sinn empfinden.
00:43:10: Und das Sinnempfinden ist das wo die Agenturbranche in der Krise steckt.
00:43:14: was wenn man das Arbeitsblick betrachtet?
00:43:16: Und ich glaube, wir haben auch viel.
00:43:18: Wir machen so ein Agency-Happiness Club alle paar Monate wo wir Menschen aus der Branche zusammenbringen um diese Ergebnisse zu diskutieren und wir haben uns viel gerieben an dem Thema was ist der Sinn von Verkaufsförderung und Werbung überhaupt?
00:43:33: Wo sind die positiven und negativen Bestandteile?
00:43:35: Ich glaube es ist und bleibt eine der Kernaufgaben von Agenturführungen zu erklären warum das was wir hier machen eigentlich was cooles ist und warum das gesellschaftlich relevant ist wirtschaftlich relevant und notwendig.
00:43:47: Und man einen sinnvollen Beitrag leistet, weil gerade in den kreativen Berufen auch jüngere Menschen nachwachsen die mit Abverkaufsförderung nicht so viel anfangen können aber die Kreativität lieben und dann in so einem krassen Konfliktfeld in der Agenturbranche landen.
00:44:02: und ich glaube da reibt sich viel um.
00:44:04: das hat man auch dieses mal wieder gesehen.
00:44:05: aber es hat ein kleines bisschen abgenommen Und man muss sagen, eighty-two Prozent erwarten tendenziell einen Abschwung in der Branche.
00:44:16: Was ich also nicht überraschend finde wenn man sich die aktuelle Agenturpresse anschaut und ungefähr die Hälfte der Kreativarbeit wird über alle Rechieebenen und Agenturtypen hinweg sagen das alle ungefähr einheitlich wird die AI übernehmen.
00:44:34: so Genau und daraus fragt man sich jetzt natürlich so, wer hängt das zusammen?
00:44:41: Was treibt denn jetzt eigentlich das Arbeitsglück.
00:44:44: Und tatsächlich die Einschätzung wird es der Branche in Zukunft gut oder schlecht gehen, treibt eher nicht wie glücklich bin ich heute sondern was ein krasser Treiber ist, ist die Beurteilung.
00:44:56: Ist meine Agentur KI Ready?
00:45:00: Und wenn die Mitarbeitenden auf diese Frage mit Ja antworten, sind sie super positiv der Zukunft gegenüber eingestellt.
00:45:09: Aber noch mehr sind sie auch einfach bei der Arbeit glücklich.
00:45:12: Diejenigen, die sagen Nein, sind bei der Arbeiten tendenziell erheblich unglücklicher und der Impact ist... Also auf Platz eins oder zwei, und ich gerade kurz zu sammeln.
00:45:22: Ich glaube auf Platz zwei der größten Effekte die wir jemals auf das Thema Arbeitsglück in der Branche gesehen haben.
00:45:28: Sehr sehr stark!
00:45:29: Und jetzt natürlich die Frage warum?
00:45:31: Was ist jetzt der Connect?
00:45:33: Woran
00:45:33: ansiedeligen?!
00:45:34: So und ich glaube es gibt mehrere Einstiege in dieses Thema, aber würde mich auch eure Meinung interessieren.
00:45:39: Ich glaub einer ist wenn ich das Gefühl habe wir sind nicht ready bin ich das gefühl hab ich das Gefühle ich bin vielleicht am falschen Ort weil es ist überall Und das macht mir Panik und Angst.
00:45:49: Das ist meine nahenliegendste Erklärung dafür.
00:45:51: Ich glaube genau das ist es ne?
00:45:53: Weil wenn man das Gefühl hat dass man gerade was mitentwickelt die eigene Zukunft, den Job sicher gestaltet.
00:46:00: Und das ist ja das Spannende.
00:46:01: Egal ob das jetzt kreative sind ich habe bei uns auch die ganzen internen Trainings gemacht mit Co-Pilot und Co für die Kreativen, für die Strategien... ...für die Entwicklerinnen.
00:46:11: so und alle brauchen natürlich eine andere Ansprache und da merkst du auch wenn du die bei ihrem Thema ansprichst.
00:46:16: Ich hab das Glück dass ich in allen Bereichen irgendwie mal ein bisschen gearbeitet habe.
00:46:20: Und du ihnen ihre Use Cases zeigst wie sie wirklich mehr Zeit haben für das was ihnen Spaß macht.
00:46:25: Also ich hatte gerade irgendwie auch Kunden da waren die super viel mit diesem M-Core Thema beschäftigt.
00:46:31: Jetzt gerade irgendwie alle möglichen Texte, Flyer alles durchchecken ob das jetzt grade von der EU so abgesegnet werden kann.
00:46:38: ein Thema Nachhaltigkeit und ich habe die einfach nur enabled Cloud richtig zu benutzen paar Skills, Agenten gebaut und jetzt hat die wieder Zeit zum Design und die ist sofort komplett durchgestartet und jetzt Cloud Design direkt ausgetestet.
00:46:53: Überhaupt keine native Entwicklerin, aber sobald ihr sie zeigst du hast jetzt Zeit für die Dinge, die dir wirklich Spaß machen.
00:46:59: Es ist viele geniale Agentur weil der Teil der Arbeit ihnen eigentlich voll viel Spaß macht.
00:47:03: Sei es Planung sei es Strategie sei es Kreativität wenn die in ihrer Organisation von ihren Führungskräften dazu enabled sind mehr Zeit da rein zu stecken damit am Ende auch mehr Umsatz zu machen und sich den lastigen Scheiß mit der KI abnehmen zu lassen dann geht's denen gut und das geht also jeder der es heute nicht macht selber schuld.
00:47:20: Also ich glaube genau das ist es
00:47:22: Sehr cool.
00:47:24: Menda!
00:47:26: Fascha?
00:47:27: Wir haben die Zeit erreicht, die wir uns vorgenommen haben mit Rücksicht auf eure Leistungsfähigkeit für morgen.
00:47:32: Ihr arbeitet beide in hochdynamischen Umfeldern und jungen Menschen, die euch morgen wieder brauchen.
00:47:38: Vielen vielen Dank.
00:47:38: das war ein toller Ritt.
00:47:40: Ich hoffe ihr beiden lernt euch mal im richtigen Leben kennen.
00:47:42: Ihr vernetzt seid ihr jetzt.
00:47:45: Vielen, vielen dank, dass du so schnell zugesagt hast.
00:47:50: Die Folge wird auch schnell ausgestrahlt.
00:47:52: also
00:47:54: Ich freu mich sehr, hat wie immer großen Spaß mit euch gemacht.
00:47:57: Vielen Dank!
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