Zoomer Meets Boomer Folge #83 - Wir müssen über Führung reden mit David Hillmer
Shownotes
Diesmal ist einiges anders bei Zoomer meets Boomer. Oskar und Michael sitzen zwar wieder gemeinsam vor den Mikrofonen, aber die Fragen stellt jemand anderes: David Hillmer, Host von Unboxing New Work. Und weil uns das Gespräch so viel Freude gemacht hat, erscheint diese Folge gleich in drei Podcasts: bei David, bei uns und bei On the Way to New Work.
Im Mittelpunkt steht unser gemeinsames Buch „Wir müssen über Führung reden“, das am 22. Oktober im GABAL Verlag erscheint. Doch David beginnt mit einer Idee, die uns ziemlich überrascht hat.
Bei On the Way to New Work stellen wir unseren Gästen seit vielen Jahren die Frage: „Wie bist du der Mensch geworden, der du heute bist?“ David dreht den Spieß um. Michael soll erzählen, wie Oskar zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist. Und Oskar beschreibt seinen Vater aus der Perspektive des Sohnes.
Was dabei herauskommt, ist ein sehr persönlicher Einstieg. Es geht um Kindheit, Vorbilder, Erwartungen, das Loslassen und die Frage, wie sich eine Vater-Sohn-Beziehung über die Jahre verändert. Und darum, weshalb wir heute so gerne miteinander arbeiten, diskutieren und voneinander lernen.
Von dort führt uns David mitten in die Themen unseres Buches.
Was bedeutet gute Führung, wenn KI immer mehr Aufgaben übernimmt?
Warum wird Selbstführung wichtiger?
Wie können unterschiedliche Generationen ihre Erfahrungen und Stärken besser zusammenbringen?
Und welche Verantwortung tragen Führungskräfte dafür, dass technologische Veränderungen den Menschen zugutekommen?
Wir sprechen über Führungserfahrungen, die uns geprägt haben, über die Chancen und Widersprüche von KI und darüber, welche Fähigkeiten wir als Menschen unbedingt bewahren wollen. Besonders persönlich wird es, als David uns nach den Briefen fragt, die wir uns gegenseitig für das Buch geschrieben haben.
Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Ausblick: Gemeinsam mit David planen wir für 2027 eine Buchtour durch mehrere Städte.
Danke, lieber David, für deine Neugier, deine Fragen und dieses besondere Gespräch.
Und jetzt haben wir eine große Bitte an euch:
Unser Buch „Wir müssen über Führung reden“ erscheint am 22. Oktober 2026 im GABAL Verlag. Wir haben viel Herzblut, Erfahrung und gemeinsame Arbeit hineingesteckt. Wir wünschen uns, dass es möglichst viele Menschen erreicht, die Arbeit und Führung besser machen wollen.
Kauft es, lest es, verschenkt es! An eure Führungskraft, eure Kolleginnen und Kollegen, eure Eltern oder eure Kinder. Vielleicht ist es auch ein schöner Anlass, mit jemandem aus einer anderen Generation ins Gespräch zu kommen.
Alle Informationen zum Buch findet ihr auf www.wirmüssenüberführungreden.com. Ihr könnt es im Buchhandel und online bestellen.
Wenn euch die Folge gefällt, teilt sie gerne mit Menschen, für die diese Themen spannend sind. Und natürlich freuen wir uns riesig über eure Kommentare, Empfehlungen und eine Fünf-Sterne-Bewertung für Zoomer meets Boomer.
Eure,
Oskar & Michael
Transkript anzeigen
00:00:00: Bevor es mit der längsten und wahrscheinlich auch einer der persönlichsten Folgen von Suma Meats Boomer losgeht, noch einmal kurz in eigener Sache.
00:00:06: Nächste Woche Mittwoch kommt unser Buch.
00:00:08: Wir müssen über Führung reden raus Und für alle von euch die schon vorbestellt haben wir danken euch wirklich vielmals.
00:00:14: das bedeutet uns sehr viel und hilft uns gerade auch sehr Für diejenigen die es noch nicht gemacht haben.
00:00:18: Falls ihr es noch machen möchtet ob bei Amazon oder dem Verlag Oder dann eben auch dem Händler eurer Wahl Hilft uns das wirklich sehr.
00:00:27: Vielen Dank für eure Unterstützung und viel Spaß mit dieser Folge.
00:00:58: Zusammen tauchen wir in die neue Arbeitsfeld und die unterschiedlichen Perspektiven aller Generationen ein.
00:01:04: In unseren wöchentlichen Gesprächen suchen wir nach Wegen, wie wir unsere Generation näher zusammenbringen können.
00:01:08: Trotz unserer Unterschiede finden wir oft überraschen viel Gemeinsamness.
00:01:12: Und wenn wir mal nicht weiter wissen dann holen uns einfach Gäste dazu!
00:01:15: Genau Oscar Wir wollen mit Vorurteilen aufräumen und beweisen das lebenslanges Lernen und gegenseitiges Mentoring uns alle stärker macht unbrückungshaft.
00:01:23: Lasst uns zusammen lernen, wachsen und Vorteile in dieser wilden Arbeitswelt bewinden.
00:01:31: Herzlich willkommen, Oskar und Michael!
00:01:33: Schön, dass ihr da seid.
00:01:34: Und wir treffen uns jetzt des öfteren Sonntagsmorgens um unsere Uhrzeit, acht Uhr dreißig wie seit ihr den Tag gestartet?
00:01:44: Ja ich sitze hier im meinem Frotte-Schlafanzug der eigentliche Strandanzug ist.
00:01:50: Und Oskars sagt mir Papi das kannst du schon tragen so lange bis du fünf Jahre alt bist.
00:01:57: Habe ich gleich einen Eingeschenk gekriegt?
00:01:59: Zu Recht.
00:02:00: Ja, gut!
00:02:01: Das war jetzt nicht böse gemeint aber... Nein,
00:02:04: alles gut!
00:02:06: Ich habe heute Morgen meine Inbox Zero-Strategie die eigentlich freitags fertig sein sollte mal ab Sonntagmorgen geschoben weil ich das Wochenende ziemlich viel geschlafen hab Aber dementsprechend top motiviert und gerade schon schöne Runde mit Kaffee durchgedrückt.
00:02:22: Guck
00:02:22: mal Oskar ist schon richtig produktiv gewesen Und wir beide, Michael haben bis zur letzten Minute für den Schlaf genossen.
00:02:29: Ich würde gerne starten mit einer Frage zu der ich hier noch kurz einleiten möchte.
00:02:35: Wir sprechen ja heute über euer Buch.
00:02:38: Wir müssen über Führung reden und im Buch steht das Michael bei Oskars Geburt um eine Matratze im Kreißsaal gebeten hat, um sich von seiner Nachtschicht zu erholen.
00:02:48: Von dieser Matratzen bis zu dem Mikrofon vor dem wir sitzen, war es ein weiter Weg und ich würde die Fragen aller Fragen gerne ein Stück weit ändern.
00:02:56: Michael wie ist Oskar der Sohn geworden?
00:02:59: Der er heute ist.
00:03:00: Nimm dir gern eine Zeit der Welt.
00:03:02: Oh wow!
00:03:03: Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.
00:03:07: Also Oskars in der Tat mit einer großen Krafteinstrengung seiner Mutter zur Welt gekommen, die so ein bisschen auf sich allein gestellt hat weil ich am Morgen ziemlich übernächtigt mit dem Flieger aus Berlin nach München ankam, Unternehmensberater in einem Projekt fast so achtzig neunzig teilweise hundert Stunden Wochen erforderte.
00:03:32: Keine Entschuldigung einfach nur eine Erklärung.
00:03:35: und Oscar ist quasi in meinen letzten Monaten die ich in der Unternehensberatung gearbeitet habe in unser Leben gekommen.
00:03:44: Tisa, seine Mutter hat irgendwann gesagt Michael du musst jetzt entscheiden möchtest du Erzeuger bleiben oder auch Vater werden.
00:03:50: Das war ein einsteigender Satz und wir haben ihn dann also ich hab ihm dann meine Frau hatte es so wie Oscar erst mal geduldig ertragen auf eine ziemlich ODC mitgenommen.
00:04:01: ziemlich viele Ortswechsel von München nach Kronberg Von Kron berg nach London von London noch Hamburg.
00:04:11: der hatte irgendwie in den ersten Lebensjahren, mehr Wohnungswechsel als einige Menschen in ihrem Gas leben.
00:04:18: Das hat mit meiner beruflichen Suche zu der Zeit zu tun gehabt und er ist ein Kind gewesen was früh durch auch kluges Sprechen aufgefallen ist und auch durch eine ganze große Menge Energie und auch Wut Und das war ne spannende Reise für uns.
00:04:41: Der hat im Alter von drei Jahren anderen Kindern erklärt, wie die Nahrungskette ist.
00:04:46: Weil er in Hamburg dann im Zoo anhand der Grafiken, die bei den Tieren standen sich gemerkt hat wer was welches hier was frisst.
00:04:56: ich weiß noch immer noch in dem selben Alter.
00:04:58: da waren wir irgendwie aufs Sylt und er rannte in so einem Supermarkt zielgerichtet auch so ein Regal zu und griff sich So ein Tierbuch und so will ich haben.
00:05:12: Und das haben wir dann gekauft, eine Woche später konnte er alle Tiere auswendig in beide Richtungen.
00:05:16: also ich zeige drauf er sagt.
00:05:21: Für hieß dieses Ding noch Schabracken
00:05:23: Tapir?
00:05:25: Also er konnte den Unterschied zwischen einem Tapir und einem Schabraken Tapir... ...und eben auch andersherum.
00:05:29: Ich habe darauf gezeigt und er hat einen Schabrakentapir gesagt.
00:05:33: Oskar war irgendwie schon mit anderthalb Jahren in einem weltweit ausgestreiten Mercedes-Spot, mit seiner Stimme zu hören.
00:05:41: In dem Spot ging es darum zu sagen was das Auto, das dritte Wort noch Mama und Papa ist und dass das für Mercedes sehr viel bedeutet.
00:05:51: Ich weiß nicht mehr, wie man mit Oskars Studio gegangen hat und da hat sich der Fusmico gestellt und dann so... AUTO!
00:05:56: Und da ist er gegangen.
00:05:57: Also, er hatte keine Lust das noch mal zu sagen und wir hatten viele lustige Geschichten und er hat verschiedene Sachen dann probiert.
00:06:06: Er war nicht so richtig, passte nicht so gut in sein Körper und hat dann die Empfehlung bekommen irgendwie ja was sehr körperliches zu machen, koordinatives zu machen ist dann Schlachtzeuger- und Hockey Torwart geworden im ersten Anlauf.
00:06:23: Was sehr witzig war.
00:06:24: Und er hat in den ersten Jahren einen Vater gehabt, der Arbeit zu sehr privatisiert hat und wir haben eigentlich bis zu seinen... ...vierzehnten Lebensjahren sehr, sehr, wie soll man sagen hin- und hergerissenes Verhältnis gehabt.
00:06:39: Wir haben schon auch gute Momente gehabt, wir hatten tolle Urlauberzehaben gehabt.
00:06:44: aber er hat irgendwann mal gesagt also bis zu seinem vierzehnten Lebensjahr war es ein wesentlicher Hinterkopf ... der das Haus verließ, den er mit mir verbindet.
00:06:56: Und durch eine... Wie soll man sagen?
00:06:58: Eine große Schwierigkeit mit seinem Bruder.
00:07:01: die haben sich wirklich in den großen Phasen nicht gut verstanden bis zu diesem Zeitpunkt, wo zwei, dreiviertel Jahre jünger und dann hat er irgendwann auch weil er genug hatte von seinen Eltern sich eine Psychologin gesucht und mit der gearbeitet.
00:07:20: und ich kann es noch so genau erinnern Er kam von der ersten Sitzung schon gut gelaunt zurück und ist da jedes mal... ...gut gelaund hingegangen.
00:07:28: Und noch besser gelaun wiedergekommen, nach fünf, sechs Sitzungen.
00:07:32: So als meine Änderung hat er gesagt, so Mami Papi nächste Mal seid ihr dabei?
00:07:36: Und dann hat diese Psychologen uns... ...gesagt ja, Herr Trautmann, Frau Trautman sie wissen ja, Sie haben einen sehr besonderen Sohn und wir so, ja bist mir so!
00:07:49: Das Problem ist die behandeln den wie den vierzehnjährigen was ja auch naheliegend ist, weil er vierzehn ist.
00:07:55: Aber sie müssen ihn eigentlich behandeln wie ein achtundzwanzigjährigen und ich kann mich noch wirklich genau erinnern, wieso uns die Gesichtszüge entglitten?
00:08:02: Und sie sagt Ja der ist einfach viel weiter am Kopf.
00:08:05: Der empfindet das als Beleidigung, was Sie mit ihm machen, dass sie ihm nicht richtig zuhören, dass er nicht durchkommt mit dem was er möchte.
00:08:14: Ich glaube erst soweit ,dass er sein Leben selber in die Hand
00:08:17: nehmen
00:08:17: kann.
00:08:19: Dann hat sie uns ein Experiment vorgeschlagen.
00:08:23: Der Junge entscheidet jetzt die nächsten vier Wochen alles für sich selber, wann er nach Hause kommt abends, ob er in die Schule geht und der hat sich natürlich da sehr in einem sehr riskanten Raum bewegt.
00:08:34: diese Psychologin ich bin hier trotzdem bis heute und bis ans Ende meiner Tage dankbar und sie hat dann gesagt ja wenn Sie möchten dass er dann wenn er abends länger weg ist sich aber nochmal alle zwei Stunden meldet, dann macht er das.
00:08:50: Und wenn er sagt, der kommt um elf nach Hause... Dann kommt er um elf Nachhause und wenn er diese wenigen Regeln die sie ihm noch geben berichtet ist das Experiment zu Ende.
00:09:00: And by the way ich habe ja auch gehört von Oskar dass es mit dem Bruder viel Stress gibt.
00:09:05: Das ist dann auch vorbei.
00:09:07: Ich kann auch erinnern dass Caesar vielleicht panisch wurde und eine extra Stunde sich noch geholt hat bei dieser Frau alleine Und dann wieder kam und sagt, okay wir machen das.
00:09:20: Das Experiment haben wir nicht abgerochen.
00:09:23: Danach jetzt geht es ein bisschen schneller weiter hat Oscar uns schon auch immer wieder ge-challenged in dem er eben sehr oft nicht in die Schule gegangen ist.
00:09:33: wie oft nicht haben wir erst viele Jahre später erfahren.
00:09:37: Oft die Schule gewechselt hat Es aber immer gut begründen konnte.
00:09:41: ich erinnere dass die Schwiegereltern und Eltern das eher so skeptisch ... beobachtet und sagt, wir müssen den mal ein bisschen enger rannehmen.
00:09:48: Und wir haben gesagt ne, der R hält sich an den Deal.
00:09:50: Wir halten uns auch in den Deal.
00:09:52: oder war zum Beispiel dabei dass er in den USA im Montana... ...in einer High School war wo eigentlich ein Jahr bleiben wollte und nach einem halben Jahr sagte ich komm zurück das macht hier überhaupt keinen Sinn.
00:10:02: Ich bin hier in so ner etwas christlich verstrahlten was nicht hieß christlich ist an sich verstrahlt.
00:10:09: aber diese Familie... Du bist nicht dran?
00:10:15: Und die dann so quasi alle Religionen außer der Christlichen sind, alle anderen sind quasi vom Teufel.
00:10:24: Das war auch in der Schule das Thema.
00:10:26: Die hatten drei Meter Waffenschrank und Oskar das ist hier nicht das richtige Umfeld.
00:10:30: Dann haben wir das alles klar.
00:10:31: Kommt zurück!
00:10:32: Und hat dann für sich entschieden nach der Highschool oder nach dem Abitur dann nochmal ein halbes Jahr an einen anderen Ort Im Anfang aber Malibu aufhörte oder Alibu, also ein ziemlicher Kontrast von Manhattan Montana zu Malibuu LA.
00:10:50: Und ja und dann gab es eine tolle, das wird auch noch sehr einschneidendes Erlebnis, sehr tolles Coaching bei Rang Hildstruss.
00:10:58: du kennst ihr auch David?
00:11:01: Ja und dort hat Oscar dann das Feedback gekriegt.
00:11:06: Du hast Einiges in dir, wir sehen hier ziemlich viel Talent.
00:11:12: Das deckt sich aber nicht mit deinen Schulnoten... Ich fand Oscar-Schulnoten gar nicht so schlecht!
00:11:17: Für den Aufwand der Betriebe hat eine Zwei Komma Drei fand ich sensationell.
00:11:21: damit war er bei uns in der Familie der Beste also in unserer kleinen Familie.
00:11:26: Moritz und ich drei Null, Caesar zwei fünf, Oscar zwei drei.
00:11:30: Und diese Rangeld sagt dann aber du wirst dich langweilen an den normalen Unis die dich nehmen und das ist jetzt die Wahl bisschen Demut mal aufzunehmen und dazu dich dann auch bei Unis zu bewerben, wo du ein richtig langes Auswahlverfahren hast mit Essays und solchen Dingen.
00:11:47: Und wenn du dir da im Höhe gibst und da genommen wirst, dann hast du eine ziemlich große Zukunft.
00:11:53: Eine der empfohlenen Universitäten war die ins Friedrichshafen in Zeppelin Uni.
00:11:58: Da waren noch Bokoni dabei und noch so ein paar andere.
00:12:01: Und Oscar hat mich gefragt, weil ich irre sagte Papi ist es okay, wenn ich mich nur da bewerbe?
00:12:06: Ich habe gesagt, ja du hast deinen Gap hier.
00:12:09: Du hast jetzt entschieden halbes Jahr Malibu zu machen und wie du jetzt den Rest verbringst ist deine Entscheidung.
00:12:16: Sag mal warum?
00:12:17: Und er sagt Ja ich glaube das ist ziemlich aufwendig und ich will es auf jeden Fall schaffen!
00:12:21: Dann hat der Sniper mäßig sich vorbereitet und diese Aufnahme Prüfung geschafft und dann ist er dort angekommen.
00:12:29: Hat ein Jahr gebraucht um sich zu akklimatisieren.
00:12:36: Zweite halbe Jahr war dann schon ganz gut.
00:12:37: Da gab es eine einschneide Begegnung mit einer Professorin, der Oscar offenbart... Ich finde das ist wahnsinnig spannend was sie hier alles erzählen aber ich versteh's nicht.
00:12:46: Können Sie mir helfen?
00:12:46: und da haben diese Professoren ihm zehn Bücher hingestellt unter anderem Hannah Arendt und nachdem Oscar die gelesen hatte, wusste er irgendwie okay ich muss jetzt nur den Schalter umlegen.
00:12:55: Und hat dann zum Beispiel auch entdeckt was für ein Sprachtalent er hat das schon mal als kleiner als junger Mensch auch getestet wurde dass er so eine Teil Hochleistungsbegabung hat und hat dann diese Studium vor allen Dingen mit wirklich herausragenden guten Hausarbeiten dann glaube ich eine eins Komma sechs gemacht und war dann auf einmal im Leben angekommen tolle Praktika gemacht war sehr interessiert, differenziert.
00:13:20: Wir haben wild diskutiert zu verschiedenen Themen.
00:13:22: Das haben wir am Buch auch erwähnt.
00:13:27: Da erinnere ich mich besonders an die Diskussion um einen Kandidaten für die US-Präsidentschaft von dem ich geglaubt habe, dass der das in tausend Jahren nicht wird.
00:13:36: Sein Name Donald Trump.
00:13:37: Oscar wusste sofort als der sich anmeldete bei den Primeries, der wird der nächste Präsident.
00:13:44: und ich hab Oscar ausgelacht Und dann wurde es einfach immer besser.
00:13:49: Dann hat er sich in Kopenhagen an der CBS beworben, ist dort genommen worden und hat dort einen sehr guten Abschluss gemacht, ein Promotionsangebot gekriegt, hat dort Innovation Management Entrepreneurship studiert und ich merkte irgendwie wow da wächst ein junger Mann heran, der wirklich was bewegen will, der Lust hat zu gestalten.
00:14:11: Erster Berufseinstieg bei einer Firma, wo er auch schon als Werkstudent gearbeitet hat.
00:14:16: Sinner Schrader, die dann zu Accenture Song wurden.
00:14:20: Ja und dann ist glaube ich Oscar der Mann geworden, der er ist durch... Also in den letzten Jahren durch Chat GPT weil Oscar sehr früh das ausprobiert hat und nach drei Wochen mich anrief und sagte Papi diese Maschine wird mit neunzig Prozent meines Jobs ersetzen!
00:14:38: Ich glaub' taucht da mal tiefer ein.
00:14:42: und das hat dann zu dem Job geführt, den er heute hat als AI Experte und Innovation Consulten auf Direktor Level bei der Service Plan Gruppe mit dreißig Jahren.
00:14:55: Und Oscar wäre aber nicht vollständig beschrieben wenn ich nicht noch zwei weitere Dinge erwähnen würde seine unglaubliche Liebe zu Tieren.
00:15:03: Oskar hatte eigentlich so alles was Kräuchten war gehabt Geckos Salamander Schlangen ... Hitman und wie ist die Andere noch, Oskar?
00:15:12: Freddy.
00:15:13: Freddy!
00:15:14: Königs Natter und Königspüthung.
00:15:16: Die Königs-Natter... ... war dann wirklich so Freddy, die hat sich... Sie ist so rotweißschwarz, ein schönes Muster.
00:15:24: also wenn sie sieht, wisst ihr sofort was ich meine, er hat sich dann immer so am Terrarium geschlängelt und sich so gezeigt bei Oscar.
00:15:32: Also Oscar hatte also früh einen Gefühl für Tiere gehabt aller Art.
00:15:39: Wir hatten auch noch Katzen, wir hatten verschiedene Hunde und... ...Oscar hat dann auch noch aus Malibu einen Hund mitgebracht.
00:15:49: Das war auch spannend.
00:15:50: Seine Gastmutter, obwohl er schon achtzehn war,... ...hat als Erpurschlug das er sich ein Hund kauft gesagt, dass fragst du aber erstmal zu Hause.
00:15:58: Und dann hatte er angerufen und seine Mutter hat dann zu ihm gesagt, du, einen Fünfzig Prozent von mir sind dagegen, dass du den Hund kaufst und neunvierzig Prozent dafür.
00:16:08: Ich stand daneben und dachte okay!
00:16:10: Alles klar, der kommt mit Hund wieder.
00:16:12: Und dieser Hund hat eben auch das Studium mitgemacht.
00:16:16: ich weiß noch als Oscar seinen Zeugnis bekam in Friedrichshafen und er mit Hund an der Leine einem Shiba Inu wunderschönes Tier Kaya runter ging und dann mit dem Hund das Zeugnissen im Gegennamen johlte die Halle.
00:16:36: Das war wirklich ein beeindruckendes Erlebnis.
00:16:39: Und dann kommt hinzu, dass Oskar eben sehr tiefe Freundschaften pflegt und einen ganz tollen Freundeskreis hat.
00:16:48: Das hat mich auch immer beeindruckt wie sehr die zusammenhalten was sie alles zusammen machen.
00:16:52: das Schöne ist und es ist so der Circle zum Thema sich mit seinem Bruder nicht verstanden zu haben.
00:17:02: Das ist ganz großartig in der Tat, wie die Psychologin vorausgesagt hatte.
00:17:06: Hat sich das in Wochen aufgelöst.
00:17:08: Die beiden haben dann irgendwie geskyped als Oscar in den USA war und wir saßen daneben und dachten was machen sie ja?
00:17:17: Eine Stunde skypen!
00:17:19: Die mögen sich doch nicht.
00:17:20: und heute sind die beiden wirklich ganz, ganz enge Freunde und ich könnte glücklich ja nicht sein über diese beiden Söhne.
00:17:30: Wow Also hättest du das auf einer Konferenz erzählt, dann würdest du jetzt erst mal lange Applaus geben.
00:17:34: Das war ja wirklich ein perfekter roter Faden, sehr gute Dramaturgie.
00:17:38: Aber Oscar fühlst du dich denn damit richtig getroffen?
00:17:42: Total!
00:17:42: Das ist ja meine Geschichte.
00:17:44: so'n bisschen also hier und da ist es immer als Eltern was man behalten möchte oder wie man sich das vorstellt hat dann doch immer ein paar mehr Grautöne und Schatten.
00:17:58: Beziehungsweise aus der eigenen Perspektive ist immer sowieso was anderes, also aus der glaube ich älterlichen oder zuschahnen Perspektiven.
00:18:03: Aber das trifft es glaube ich sehr gut und Ich glaube dass war über diesen gesamten Prozess ein Prozess des Loslassens.
00:18:13: Das hat Papa auch sehr schön geschrieben.
00:18:16: Das ist die große nicht nur Führungssang auch Aufgabe von Eltern.
00:18:21: Das ist ja auch das Schöne unseren Podcast.
00:18:23: Wenn Leute uns sagen sie hören's gerne entweder als Eltern oder als Führungskräfte als Menschen, die das werden wollen.
00:18:30: Da kommt ja ganz viel zusammen.
00:18:31: Also ich denke mal für dich David, da resoniert er es auch als Dad und wir können's nicht so richtig trennen.
00:18:39: So Leute wie wir, die halt doch ihre Arbeit so leben also was ja auch total legitim sein kann.
00:18:47: Ich glaube in allen Bereichen funktioniert das besser zusammen wenn man Im richtigen Moment bloßlässt, nah dran ist und dann auch die Menschen so nimmt wie sie sind.
00:18:57: Und ich probierte irgendwie die eigenen Interessen stärken was auch immer da jetzt drauf zu projizieren.
00:19:03: Das durfte ich zum Glück ja als sehr privilegiertes Kind erleben.
00:19:06: Auch mitkämpfen aber...ja!
00:19:09: Ich glaube es hat gut getan
00:19:11: Und ihr habt ja einen Weg gefunden, wie ihr jetzt in eurem Erwachsenenalter noch den Draht zueinander haltet.
00:19:16: Nämlich euer Podcast Super Meets Boomer.
00:19:19: Ich habe.
00:19:19: lustigerweise vor ein paar Wochen das erste Mal weil mich mein Sohn, der ist fünf, der Hanno im Podcaststudio getroffen hat haben wir auch podcast aufgenommen.
00:19:29: Der heißt Rambazamba glaube ich Und es
00:19:33: ist
00:19:33: sehr lustig, also mal sehen was daraus wird.
00:19:36: Aber ich würde ganz gerne nochmal bei dir Oscar bleiben denn du vermutest wahrscheinlich die Einstiegsfrage an dich wie ist dein Vater der Vater geworden?
00:19:44: Der er heute ist.
00:19:45: Nehmen wir gerne so viel Zeit wie du haben möchtest.
00:19:47: Schöne Frage und ich glaube das knüpft ganz gut an das was Papas erzählt hat und ich bin da auch relativ offen oder will ja beide auf einem Podcast finden.
00:19:59: Nicht so Fans davon sind da nur die Erfolgsgeschichten zu erzählen oder nur, dass es alles so super ist.
00:20:04: Weil der Weg dahin ist ja eigentlich das Spannende und den musst du irgendwie gehen und auch jede Woche eigentlich wiedergehen.
00:20:09: Und ich glaube, da kann man mit mit vierzehn anfangen.
00:20:13: Ich mein klar wahnsinniges Privileg als Sohn eines Vaters groß zu werden in der Unternehmerisch so mutig war.
00:20:21: Obwohl er das jetzt von zu Hause nicht zwangslabig gelernt hat und dadurch immer ein... ... ein Vorbild und ohne das Werten zu meinen.
00:20:27: Das zeigt ja die Wissenschaft, die Chance ist relativ gering... ... dass man unternehmerisch so mutig wird wenn man es nicht irgendwo gelernt hat.
00:20:32: Und da ist Papst auf jeden Fall ein absolutes Vorbild durch sein Mut und seinen Willen immer neue Sachen auszuprobieren.
00:20:38: Und das fand ich immer schon auch als ich ganz klein war total spannend.
00:20:40: dann habe er auf dem Schulhof angegeben was mein Papst alles macht und wo der überall is und das war für mich immer total beeindruckend und cool obwohl ich gar nicht so viel Referenz hatte.
00:20:50: Ich hab ja nicht gearbeitet in dem Alter aber ich fand das immer schon cool.
00:20:55: dann war es aber trotzdem natürlich so.
00:20:56: durch die ganzen Themen haben wir nicht so richtig den Zugang zueinander gefunden, weil Papa ja sehr Sport verliebt ist und sehr Arbeitsverliebt.
00:21:05: Und das jetzt nicht so unbedingt.
00:21:06: meine Themen waren in dem Alter.
00:21:08: Aber was Papst und ich immer geteilt haben war diese Liebe zur Musik Konzerte Kultur und zusammen auch einfach Sachen zu erleben.
00:21:17: Als ich angefangen habe mit der Musikbranche zu arbeiten mit vierzehn, dann ja auch irgendwie als DJ oder so weiß ich was ich da noch alles gemacht hab War Papst da so, dahinter mich auch zu supporten wie bei Alm.
00:21:27: Aber es kommt natürlich noch mal anders an wenn's bei den Themen ist die man selber auch gerne möchte.
00:21:31: Papst hat mich genauso unterstützt beim Hockey und bei allen anderen Sachen weil hab ich Hockey jetzt nie wirklich gern gemocht.
00:21:36: also das war dann eher so die Pflicht was ja auch gutes Team Sport hilft aber dass dann zu sehen okay mein Vater brennt für das was ich tue und unterstütze mich in dem was ich tu so gut er kann so vieler da is.
00:21:52: Das hat mich dann da in dem Alter sehr früh geprägt und uns sehr eng zusammengebracht.
00:21:57: Und das war am Anfang eben die Musik, dass wir beide ein tiefes auch politisches Interesse haben, hat dann immer wieder den Diskurs aufrecht gehalten über die Jahre danach.
00:22:12: Dann war es eigentlich tatsächlich so, ich habe diese Geschichte oft genug erzählt.
00:22:19: sie ist im Buch der Aufhänger.
00:22:21: Aber ja also wir haben über viele Sonntage, viele Jahre jeden Sonntag eigentlich telefoniert schon im Studium weil ich natürlich immer Ratschläge von Papst wollte und Papst mir tolle Ratschläge gegeben hat beruflich.
00:22:36: Was hätte er in dem Alter gemacht aber auch differenziert?
00:22:39: Man hat auf jeden Fall auch gemerkt an irgendeinen Punkt als er den Hoffmann-Prozess gemacht hat und dann angefangen sich wirklich tief mit sich auseinanderzusetzen dass es eine andere Tiefe zwischen uns hatte Und dann eben auch mit Therapie und Co.
00:22:50: Ich glaube es ist auch wichtig, dass man darüber spricht.
00:22:52: Deswegen haben wir das Buch ja auch gemacht.
00:22:54: Das hat uns beiden sehr geholfen... ...und dann hatten wir einfach eine ganz andere viel offenere, viel ehrlichere Beziehung,... ...weil ich ihm spiegeln konnte du Papst!
00:23:02: Ich glaub da gerade verrennt zu dich ein bisschen und Papst eben, hey Oscar, ich glaub da...!
00:23:07: Kannst du das vielleicht auch nochmal anders anschauen, anders denken?
00:23:10: und dass wir von Anfang an da sehr... weil wir eben so interessiert einander sind.
00:23:13: Dass es uns ehrlich gut geht kann ich irgendwie böse kritisch sondern einfach ja so kritisch dass wir wollen dass der andere weiter weiter wächst.
00:23:22: so Und das ist eigentlich immer weiter entstanden und hat sich immer weiter entwickelt.
00:23:27: Und unsere Sonntagsgespräche ging dann eben von, wie schreibt man eine gute Hausarbeit?
00:23:32: Was sind irgendwie noch interessante Stationen die man so machen sollte hinzu?
00:23:36: okay ich muss jetzt irgendwie mich um meine Beförderung kümmern und Projekte kümmern.
00:23:40: Ich leite Teams oder mitarbeiten.
00:23:43: was hättest du damals gemacht?
00:23:44: habe ich natürlich aus einem Wissenschaftsgezogen den ... wenige so haben wie Papa.
00:23:50: Und das ist natürlich auch da ein Riesenprivileg gewesen, die Möglichkeit zu haben... ... immer mal zu Challenge und immer mal wieder reinzuschauen.
00:23:57: Wie hast du das damals gemacht?
00:23:59: Das ist ja der Schöne an Papa dass er nicht stehen bleibt.
00:24:02: Dass er sich immer wieder hinterfragt und sagt hey geht wenn es anders.
00:24:07: heute besser ist.
00:24:07: Ich hätte es heute so gemacht.
00:24:09: damals war's für mich halt ebenso, damals hat die Welt sich so gedreht und da ich ja auch sehr großer Geschichtsnörd bin war das für mich immer total spannend zu verstehen.
00:24:16: wie war das denn damals in der Arbeitswelt?
00:24:19: was wiederholt sich gerade vielleicht jetzt durch Wirtschaftskrisen, durch Stress?
00:24:23: Und da hatten wir irgendwie so gute Gespräche dass wir dann irgendwann vor drei vier Jahren gesagt haben lass mal ein Podcast machen.
00:24:29: aber das was uns eigentlich dahin gebracht hatte war genau dieser JetGPT Moment eine Autofahrt ... wo wir zusammen von München nach Hamburg oder anders rumgefahren sind.
00:24:37: Und ich eben schon durch Whisper Flow, also wir hatten damals schon die Möglichkeit... ... hintenrum uns sozusagen Chatchity Pt.
00:24:43: four-null zusammenzustecken, obwohl es erst drei fünf gab.
00:24:46: und da habe ich eben ... ... schon durchgemerkt wow okay das ist wahnsinnig was damit möglich ist!
00:24:51: Und Papas hat das auch gesehen.
00:24:53: in diesen acht Stunden in der ja schon über verschiedene Output Formate Input Format Ich meine Arbeit anders gedacht habe, hat er gesagt ja gut ... für meinen Job auch jetzt als Selbständiger, als Coach... ... als Trainer wäre das doch ein totaler Gamechanger wenn ich das für mich nutzen könnte.
00:25:11: Und das ist eigentlich das was unsere Beziehung und in Ihnen ausmacht so dass er halt dann nicht sagt ja das ist doch bestimmt scheiße sondern boah wie geil zeig mal!
00:25:20: Und darüber zu sehen hey okay wir bringen beide so unterschiedliche Stärken in unserer Arbeit und unsere Bezierung.
00:25:28: solange wir die gegenseitig wertschätzen ... und voneinander lernen... ...und uns gemeinsam weiterentwickeln, kann auch diese Beziehung nur besser werden.
00:25:36: Sei es eine Arbeitsbeziehung oder sei es ne Vater-Sohn-Beziehung ist bedingt sich dann.
00:25:41: Also lang wie vierzig, sechzig, achtzig Stunden die Woche arbeiten, ist halt arbeiten großer Teil unseres Lebens.
00:25:46: Und wir arbeiten beide total gerne und deswegen haben wir dann super schön connect.
00:25:49: Das ist für mich eben ein... ein großes Privileg das zu haben, immer noch von seinem Vater so viel zu lernen.
00:25:56: Dass der so viel zuhört und sich auch soviel sagen lässt und so lernwillig ist dass das jetzt nach fast hundert Podcast-Folgen in einem Buch geendet ist.
00:26:06: was immer mein großer Traum war ich wollte ja meine Bachelorarbeit schreiben meinen Prof... Mein Bachelorarbeit habe ich geschrieben!
00:26:12: Meine Doktorarbeit.
00:26:13: Mein Prof meinte in Wirtschaftsgeschichte wenn du nicht sehr reich heiratest würde ich es dir nicht empfehlen ... was habe ich dann in die Wirtschaft gegangen bin?
00:26:20: Ich hab' dann doch für Liebe geheiratet.
00:26:22: Das ist vielleicht auch noch so.
00:26:23: der Punkt, den Papa kurz vergessen hat... Also ich glaube ohne meine Frau wäre ich auch nicht der Mann geworden oder der Mensch,... ...der ich bin weil die mir auch so viel an Organisationstalent von sich abgegeben hat und... ...ohne sie wäre ich auf jeden Fall nicht der, der ich bin aber es ist ja.
00:26:39: also ich glaube dass das irgendwie ... ein großes Geschenk ist, was ich auch wirklich froh bin zu teilen.
00:26:48: Ich spreche nicht so unfassbar gerne eigentlich auf Bühnen... ... ich spreche auch, ich mag Social Media nicht,... ...närke aber über diesen Podcast die Verbindungen,... ....die wir darüber haben, über dieses Buch,... ...was das mir gibt, was es zum Teil auch wirklich anderen Leuten gibt,... ...berührt mich total und ich glaube wir alle in dieser schönen Dreierrunde... ...haben den Willen Arbeit besser zu machen,... ...irgendwie etwas dazulassen, was alles ein bisschen besser macht,... ...einer doch sehr wilden Welt".
00:27:14: ohne das jetzt dann auch zu Hochtraben zu meinen, aber es hilft einfach darüber zu sprechen.
00:27:19: So und es hilft auch das dann einfach zu machen und es vorzuleben und da ist Papa mein absolutes Vorbild einfach mal machen und darf auch eine Rolle rückwärts geben, darf's auch zehn geben.
00:27:30: Aber solange man das Ziel nicht aus den Augen lässt gehts immer weiter und das ist alter egal.
00:27:35: Da sind ehrlich gesagt auch dass was man gelernt hat Egal so lange man bereit will ich ihr es immer weiter zu lernen immer weiter zudenken ... der Rest egal, dann kann man auch durch jedes Problem... ...durch jeder Auseinandersetzung zusammen gut durchgehen.
00:27:49: Und ja das hat mir ganz viel gegeben und es gibt mir immer noch sehr viel.
00:27:53: Darüber lerne ich.
00:27:54: so schöne Menschen wie dich kennen David über all das.
00:27:58: Deswegen bin ich einfach froh dass es das gibt und dass wir jetzt ein Buch darüber geschrieben haben macht mich umso stolzer glücklicher und danke für deine schönen Einstiegsfragen.
00:28:07: erstmal!
00:28:08: Danke dir wow
00:28:10: Ich muss der Ordnung halber doch nochmal kurz sagen, wir hätten einen kleinen technischen Hip Hop und in der ersten Variante habe ich Julia sehr wohl erwähnt.
00:28:18: Und dann hab' ich irgendwann gesagt, ihr müsst das noch mal aufnehmen und da war ich wahrscheinlich zu auflegen.
00:28:22: Okay,
00:28:22: so gut!
00:28:23: Noch einmal, Julia wenn du das hörst, du bist wirklich eine wundervolle Schwiegertochter, ich liebe dich und es weißt Du und natürlich hast Du einen extrem guten Einfluss Auch auf das Selbstmanagement von Oscar.
00:28:36: Das sollte hier auch nochmal in alle Öffentlichkeit gesagt werden, ja!
00:28:40: Da haben wir doch schon mal einen sehr schönen familiären Einstieg hier und... ...auch im Buch fühlt sich das ja fort mit dem also ihr redet viel über euch, über eure Familie und auch Michael.
00:28:51: Du hast dann eine ganz tolle Geschichte die du mit deinem Vater erlebt hast, die dich sehr geprägt hat.
00:28:57: Was würdest du sagen?
00:28:58: Was hast du von deinem Vater, also noch ne Generation oben drüber ... über Arbeit gelernt und was hat dich geprägt?
00:29:05: Also, ich bin Beamtenkind.
00:29:08: Meine Mutter war Hauptschullehrerin in so einem Brennpunkt im Kiel-Mettenhof.
00:29:13: Mein Vater war Marineoffizier... Und bei meinem Vater habe ich gesehen, was es mit Menschen macht wenn man seiner Leidenschaft nicht folgt.
00:29:24: Mein Vater hatte zwar auch eine Leidenschaft fürs Meer gehabt,... aber wäre eigentlich am liebsten Meeresbiologe geworden!
00:29:32: Und ist einer familiären Tradition gefolgt und ist offizier geworden.
00:29:40: Eigentlich ein Pazifist, auch jemand der wirklich sehr glaubwürdig gesagt hat ich bin zur Marine gegangen damit nie wieder in Krieg passiert.
00:29:49: also als wirklich dieses dieser Ursprungsgedanke der Wiederaufrüstung in Deutschland das zu verhindern so und Kriege zu verhindern Das hat er auch geglaubt.
00:30:02: Aber er hat seit seines Lebens eben nicht seine wirklichen, glaube ich Themen die er in sich hatte ausleben können.
00:30:10: Hat das dann später versucht?
00:30:11: Es hat sich früh pensionieren lassen mit Mitte fünfzig weil die Karriere nicht ganz so und dann ging wie er wollte.
00:30:18: Er hat eigentlich versprochen bekommen nochmal einen Schulschiff als Kommandant zu kriegen und dann auch noch Kapitän zur See zu werden.
00:30:23: also war Frequattenkapitän Und es dann eben hat so ein Früh-Pensionierungs-Ding angenommen sich so ein bisschen verzettelt mit ganz viele Studienfächer noch mal angefangen, gemalt.
00:30:36: Also durchaus begabt und das ist der Aspekt wo ich wirklich das Gefühl hatte.
00:30:43: ne ich kann jetzt erst formulieren aber ich glaube ich habe innerlich so einen Programm entwickelt.
00:30:48: Ich möchte wirklich auf die Suche gehen und mich auch nicht nie aufhören damit was mich wirklich näher.
00:30:56: im beruflichen Im positiven Sinne habe ich bei ihm mitbekommen, wie er in schwierigen Situationen absolut die Ruhe bewahrt hat.
00:31:08: Ich hab das große Glück gehabt mal mit ihm oder ich bin häufiger mit ihm zum Segeln gewesen aber wir haben ihn einmal in einen Sturm gekommen zu sein bis einem Segelboot Oskar die Geschichte kurz erzählt im Buch Wo die gesamte Besatzung, die restliche Besatzungen unter Deck war und zum Teil kotzend.
00:31:27: Und mein Vater hinten an der Pinne also im Steuer stand.
00:31:31: Ich war sein Ausguck festgekettet mit Hurt und ich hatte die Aufgabe quasi zu schauen.
00:31:41: Wirklich zehn Elfin-Stärken... ...und dann hat er als wir in den Flensburger Förder rein wollten ist er Hat das nicht funktioniert, weil da irgendwie Wellen waren und dann sind wir quasi Richtung Kiel abgefahren sind.
00:31:57: Und dann nachts noch vier Stunden nur mit einem Vorsägel dahingesegelt.
00:32:01: Ich habe die ganze Zeit mich sicher gefühlt, weil mein Vater klare Kommandos gegeben hat ... Der war eigentlich kein Command-And-Control-Typ aber der war eben sehr klar.
00:32:14: In der Nacht hatte ich so ein Gefühl, dass er mir was über Führung und ... und Mut, und Entschlossenheit gezeigt hat.
00:32:22: Was ich sonst im Leben so nicht mit erlebt habe weil er auch viel weg war.
00:32:26: Ich hatte dann noch die Chance auf einem Schiff wo er fünf Jahre bevor ich dahin kam also ich war auch bei der Marine zwei Jahre da war er Kommandant und ich kam fünf Jahre danach als er schon weg war Und ich hab in den anderthalb Jahren auf diesem Schiff mehr über meinen Vater gelernt als ich selber eher lebt habe Weil ganz viele auf diesem schiff unter ihm gefahren sind.
00:32:47: Unter anderem hat er so Dinge gemacht, also jedes Schiff hatte so eine Einlaufmelodie.
00:32:54: Die Einlauf Melodie von Nintendo Nekka war Son of Jamaica und mein Vater hat das gesungen.
00:32:59: Das haben wir dann meine Leute auf dem Schiff erzählt und die waren sehr liebevoll mit ihm verbunden.
00:33:05: und ja das war irgendwie schön.
00:33:07: aber er ist irgendwie unvollendet und unglücklich gestorben und das tut mir bis heute weh und ich habe es nicht geschafft ihm so viel zu geben wie aus kamier gibt.
00:33:21: das ist ein bisschen mein mein fazit.
00:33:23: ja
00:33:24: und Würdest du sagen dass klarheit wie eine ganz ganz wichtige Eigenschaft ist wenn wir über Führung sprechen.
00:33:33: Das habe ich rausgehört.
00:33:34: also ich glaube dass Klarheit Klarheit Verlässlichkeit Intrigität Authentizität also all das was so Ich vielleicht mit so einer wahrhaftigkeit Also, dass Menschen wirklich sehen Die Person, die hier vor mir ist... ...die ist wirklich die Person.
00:33:54: Die ist nicht Industrie Schauspieler und spielt irgendeine Rolle.
00:33:58: Spätestens in solchen Situationen fliegt das auf nämlich wenn man eine Rolle spielt.
00:34:01: Ich glaube auch!
00:34:02: Und man schafft es ohne autoritär zu wirken klar mit wenig Worten sozusagen zu führen?
00:34:10: Ist das nicht ne
00:34:10: Kunst?!
00:34:11: Ja, also es ist schon dann auch Autorität.
00:34:13: Ich habe ja selber eigentlich eher ein Autoritätsproblem gehabt.
00:34:16: aber das ist so einen Moment wo ich eben gesehen hab, nee da gibt es Momente wo dann auch autoritär entschieden werden muss und ich habe mein Vater auch anders erlebt.
00:34:26: wir hatten früher wenn wir segeln waren immer noch einen anderen Freund meines Vaters mitten erwachsenen und der hat sehr viele Dinge besprochen in den schwierigen Situationen und die haben das diskutiert und dann entschieden.
00:34:39: er ist kein typischer Autoritärer Führer gewesen, sondern einer der sehr gut kommuniziert hat.
00:34:45: Er hat gar nicht gut kommuniziert als Vater und Ehemann überhaupt nicht also sehr verschlossen wenig geredet... ...und aber auf dem Schiff und so in seinem Umfeld da ja also eine gute Mischung glaube ich auszuhören und selber sprechen.
00:35:05: Oskar lass uns mal über deine Führungs-Erfahrungen sprechen.
00:35:09: Du wurdest ja nun wahrscheinlich auch schon ... das öfter geführt von unterschiedlichen Menschen.
00:35:15: Und gehörst ja auch einer anderer Generation an, also ich kann mir vorstellen... ... dass du andere Chefs hattest als zum Beispiel ich oder auch Michael.
00:35:22: Ich würde mal auf das Thema Autorität versus Serviced Leadership.
00:35:25: Also sich als dienende Führungskraft verstehen.
00:35:28: Ja.
00:35:29: Raufhin was hast du da so erlebt?
00:35:32: Also ich habe immer gerne ausgeführt und gerne habe mich gerne führen lassen, wenn ich halt echte Expertise durch meine Führungskräfte erlebt habe.
00:35:42: Und ich merke jetzt natürlich auch selber als Führungskraft es ist so ein Spagat weil man natürlich eigentlich ab einem gewissen Level ist man halt orchestrierend so und man ist nicht mehr operativ so stark mit der Arbeit verbunden.
00:35:52: aber je stärker operative Führung, also gestärker die Leute wirklich in diesen Server Leadership Modus werden jetzt eine Präsentation durchgeballert werden muss sind.
00:36:02: Die ersten, die noch bis elf zwölf mit wach sind und das Thema treiben und eben ihre Verantwortung in diesem Prozess begreifen und ernst nehmen.
00:36:12: Und ich hatte das Privileg meiner Ersten in meinem ersten Job eben ein wahnsinnig Eng verbundenes Team zu erleben, die nie in Hierarchien gedacht und die Klage führt haben auf jeden Fall.
00:36:23: Und auch klar gesagt haben das sind deine aktuellen Aufgaben und mich darüber hinaus aber auch mir immer viel Freiheiten gegeben haben.
00:36:29: Aber es war immer a diese starke Verbundenheit und b dieses Gefühl dafür Wenn shit hits die Fans sind sie Die ersten die sich nach vorne stellen die das aufnehmen und auf der anderen Seite Auch wenn man selber richtig geile Arbeit gemacht hat niemals sagen würden Das war jetzt meine Arbeit.
00:36:45: Also in meinem ächsten Team war das wirklich immer so, ja das war Oscars Idee.
00:36:48: Das hat Oscar gemacht.
00:36:49: cool dass ihr es gut findet und so mache ich selber auch.
00:36:53: also ich würde niemals sozusagen das was meine Mitarbeitenden selbst wenn ich da meine zwei Center zugegeben habe wird ist die geleistet haben mich darin zu stellen und das war alles mein Idee.
00:37:01: das finde ich scheiße so und für mich war das der der größte und eindrucksvollste Führungsstil, den ich gerne auch probiere so weiterzuleben.
00:37:15: Sich selbst in Dienst des Teams zu stellen.
00:37:18: Man verdient ja auch dementsprechend mehr Geld.
00:37:20: also klar bei mehr Verantwortung.
00:37:22: aber bei Gott man will die Leute erwachsen sehen so man hat Bock dass sich die Leute sich schnell weiter entwickeln wenn sie es wollen.
00:37:29: und das war bei mir dass was bei mir am meisten ausgelöst hat und am meisten hängen geblieben ist.
00:37:35: Natürlich gibt es über die Strukturen und Sachen hinaus auch Leute, die das gar nicht so machen.
00:37:39: Das hilft an dann auch zu sehen, dass es nicht langfristig funktioniert meiner Meinung nach.
00:37:45: Und ja eben aber auch so eine Form von... Also ich hatte sehr viele Chefinnen auch, die halt eine Klarheit vorgelebt haben, eine klare Feedback-Kulturstruktur, die ich halt bei ihnen mehr gesehen habe ohne das jetzt irgendwie zu stark in Gender zu denken die mir auch total geholfen hat, meine Schwachstellen noch besser zu erkennen.
00:38:03: Dass ich mich immer gerne... Ich bin ja der Sohn meines Vaters viele Themen nehme weil ich halt auch ein breites Interessensfeld habe und gerne auch mal Thema zu viel aber sich halt früh damit auseinandersetzen.
00:38:17: Was bedeutet das?
00:38:18: Was ist bedeutend für andere als A für das eigene Stresslevel und B aber auch für andere mit denen man die Themen treibt und da jeden Tag bewusst reinzugehen?
00:38:27: Also ich schreibe es mir auch alles hier immer händisch auf und dann am Morgen zu schauen, ist das tragbar?
00:38:34: oder am Anfang Ende der Woche.
00:38:37: Das genauso weiterzuleben kann nicht dass mein Team zumuten immer eine Klarheit über diese Themen.
00:38:42: Das habe ich wirklich in meiner Karriere früh zum Glück gelernt Und das ist das was wir natürlich auch im Buch viel behandelt haben.
00:38:50: Ja lass uns kurz übers Buch sprechen Oder vielleicht auch ein bisschen länger.
00:38:53: Wir müssen über Führung reden Ist ja Titel.
00:38:57: Mein Eindruck vom Buch ist, dass einmal es geht natürlich um KI weil ja irgendwie auch der Auslöser von eurem Podcast das Thema KI ist.
00:39:07: Darüber wird gesprochen aber natürlich auch man ließ sozusagen sowohl die Erfahrung eines Michael Trottmann, der schon sehr lange Führungserfahrungen hat als auch sozusagen deine Sicht Oscar.
00:39:18: Aber das Buch ist nicht nur für Führungskräfte richtig?
00:39:22: Gar nicht!
00:39:23: Also wir alle müssen uns ja selbst führen.
00:39:26: So und also vor allen Dingen die, die sich selbst führen werden.
00:39:28: da gerade eine sehr gute Podcastfolge.
00:39:30: Die kommt in dann zwei Wochen wenn diese Folge zumindest bei uns bei Summa Midsbummer ausgestrahlt wird.
00:39:35: mit Marc Senges kann ich schon mal spoilern.
00:39:37: Da ging es genau darum du musst die Leute dazu befähigen sich selbst zu führen damit sie im Zeitalter von KI überhaupt ihren Wert multiplizieren können.
00:39:48: Und früher ging es gut genug, dass der Staat dich geführt hat.
00:39:52: Dein Konzern, deine Führungskraft war so viele Sachen nach einem Schema AB abliefen... ...dass du einfach nur ausführendes Organ warst.
00:39:59: Genauso am Band wie eben auch am Laptop.
00:40:01: So ohne das jetzt Werten zu meinen für vielen Leute ist die Sicherheit ja total schön und sinnvoll.
00:40:06: Die Zeiten sind halt vorbei!
00:40:07: Wenn ich sehe wie meine einen zwanzigjährigen Mitarbeitenden, die hier zum Teil auch schon im Podcast waren ... vier, fünf agentische Systeme in ihren Terminals gleichzeitig führen... ... währenddessen ein, zwei Projekte orchestrieren.
00:40:20: Erstarre ich jedes Mal in Ehrfeucht,... ... weil mit einundzwanzig habe ich irgendwie schon... ... ja dann vielleicht gute Hausarbeiten geschrieben und aber hauptsächlich vor allem das eine oder andere Bierchen getrunken... ... und mir irgendwie ne gute Zeit mit meinen Kommilitonen gemacht so.
00:40:35: Und wenn ich dann jetzt sehe, mit was für einem anderen... Ansatz junge Menschen in die Firmen kommen, müssen wir darüber sprechen wie bewerten wir auch diese Arbeit.
00:40:46: So und das ist ein Teil dieses Buches es gibt ja sehr viel um Selbstführung was für jeden essenziell ist.
00:40:52: Es geht sehr viel darum auch in diesem dritten Kapitel wovon du sprachst Thema KI.
00:40:56: Wie führen wir diese Systeme?
00:40:57: Wie bewerten wir neu?
00:40:59: Und auch wenn das Manager Magazin schön gesagt hat als keine Welt Neuheiten.
00:41:03: aber es ist halt wichtig darüber zu sprechen und es ist wichtig dass anzuerkennen und auch den Wert der Arbeit da anders zu bemessen.
00:41:11: Weil Arbeit hat sich in den letzten vier Jahren so stark gewandelt, wie sie es noch nie in diesem Tempo getan hat.
00:41:16: und wenn wir diese Diskussion nicht aufmachen schaffen wir das auch gar nicht diesen Wert zu heben weil junge Menschen bringen eben einen ein.
00:41:22: Taten darin nicht nur junge Menschen natürlich alle aber die wir dies gelernt haben anders zu arbeiten.
00:41:28: Papa nochmal ganz anderes als David Du oder jetzt als ich Wir müssen uns challenging lassen von jungen Menschen die im Prozess sehen und sagen ja scheiße was machen wir das denn so?
00:41:37: Also wir können auch hier das Transcript bei Teams einfach irgendwie in unseren Agenten füttern und dann können die Excel automatisch ausfüllen lassen.
00:41:42: Warum müssen wir jetzt hier unsere Wochenplanung noch händisch machen?
00:41:46: Führer Punkt, bau doch einfach mach mal!
00:41:51: Das ist ja das, the most low hanging fruit und es geht ja noch viel weiter.
00:41:54: Und in jeder Firma sehe ich dass eigentlich da das Potenzial da ist.
00:41:58: Deswegen genauso das junge Menschen vielleicht das Buch lesen und sagen okay cool Vielleicht habe ich jetzt ein besseres Argument bei meiner Führungskraft als ich immer ein bisschen mehr Freiraum hab und die lesende Führungskraft sagt oh ich habe doch hier Lena ich habe auch hier Sam.
00:42:12: Ich könnte denen ja mal den freiraum geben hier einfach mal zu machen und mal gucken was passiert wird schon nicht schief gehen.
00:42:18: und deswegen Das ist es für alle und deswegen müssen wir auch über Führung reden.
00:42:26: Also ich glaube, weil ich jetzt noch kurz meine fünf Cent dazugeben darf... Ich glaube das ist auch für alle, weil selbst Menschen die gar nicht in solchen Berufen arbeiten wie wir ja immer in Beziehungen stehen.
00:42:42: In Beziehung zu ihren Kindern oder an anderen Menschen.
00:42:46: Und was man als die große Botschaft mitnehmen kann, aus dem es macht einfach Sinn in Beziehung mit anderen Menschen zu gehen und auch besonders mit Menschen die anders sind.
00:42:57: Die jünger sind, die älter sind... ...die divers sind.
00:43:00: Wir können nur davon profitieren und wir können das aber auch nur machen wenn man im tiefen ehrlichen Interesse mit einer fragenden Haltung eine Haltung die auch immer beinhaltet Wie wäre es eigentlich, wenn ich nach diesem Gespräch mit einer anderen Meinung rausgehe?
00:43:18: Mit einem besseren Eindruck und nicht... Ich habe meinen verfestigt.
00:43:23: Also nicht indem ich das nur höre beim Fragen was ich hören will, was meine Meinung stürzt sondern mit der Offenheit Und deswegen ist dieses Buch eben für Väter, Für Mütter, Für Töchter, Für Söhne also für alle.
00:43:37: Ich finde es ganz ganz toll dass hier eine Lanze gebrochen wird für das Thema Selbstführung weil Naja, wenn ich eine Führungskräfte Weiterbildung besuche, da will ich ja Führungen lernen.
00:43:47: Und dass dann viele bei der Selbstführung anfangen ist erst mal irritierend und finde ich also in meiner Welt, in meinem Bild von Führungskräfte Ausbildung und Weiterbildung ist es etwas was das Produkt so ein bisschen abschwächt.
00:43:58: aber sowohl wir bei Hello Agile machen das als auch ihr im New York Master Skills Programm Das ganz viel über Selbstführungen, über Reflektionen Der Einstieg geschaffen wird weil nur wenn Ich mich selber kenne und weiß wie ich funktioniere wie ich mich selber führe, kann ich auch andere führen.
00:44:14: Deswegen danke dafür!
00:44:18: Würdet ihr denn sagen dass alle Menschen wenn sie sich dann selbst führen können auf Führungskräfte werden können?
00:44:25: Also ist es etwas was man einfach lernen kann und sein kann?
00:44:29: Ja hundertprozentig also jetzt sogar müssen.
00:44:33: solange du also vielleicht mal ja wie nennt man's intellektuelle Fleißarbeit?
00:44:38: betreibst Wenn du kompetitiv bleiben möchtest in deinem Job, musst du agentische Systeme führen und so autonom wie die mittlerweile arbeiten ist es genauso wie Mitarbeiter führen.
00:44:48: Du musst ihnen halt die Zugänge digital vor allen Dingen geben, logischerweise aber auch im Blue-Color, egal wo.
00:44:54: wenn sich die Entwicklung so weiter fortzieht wird jeder von uns eher in diese orchestrierende Rolle gehen.
00:44:59: So natürlich muss man dann seinen Wert der Arbeit darin finden und das ist ja auch ein großer Teil der Führungsaufgabe Den ich jetzt auch gerade merke, du kommst eben raus aus einem sehr operativen, noch dieses Thema selber entwickeln und selbst treiben hinzu.
00:45:12: Du gibst anderen Leuten diese Aufgaben das zu tun.
00:45:16: Wie hältst du dein Wert?
00:45:18: Wie hältest du das auch aus dass du in einer anderen Rolle bist?
00:45:22: Und ich glaube es gibt eine eher introvert ... tierterer Art zu führen.
00:45:26: Es gibt eine extra tierter Art, die bewusster man sich ist wie man gut führt und was für Teams man gut führt kann glaube ich jeder eine Führungskraft werden.
00:45:34: es gibt sicherlich Leute diese überhaupt nicht für sich möchten das ist auch legitim.
00:45:38: aber darum herumzukommen seine Systeme jetzt zu führen die agentischen Arbeitsweisen zu fühlen da wird keiner mehr dran vorbeikommen.
00:45:46: Deswegen muss auch jeder Delegieren lernen.
00:45:48: also man merkt der Führungskräfte die nicht gut delegieren tun sie sich auch schwer mit KI.
00:45:53: Ja, absolut.
00:45:54: Einige Führungskräfte lernen über KI.
00:45:56: wie kann ich eigentlich besser delegieren?
00:45:58: Ja.
00:46:00: Ihr habt ein wunderschönes Vorwort von Raphael Giegen.
00:46:03: Trend Scout von Vitra einen ganz ganz toller Typ der schreibt in eurem Vorwort wir automatisieren unsere eigene Lehrjahre.
00:46:12: Oskar du begleitest Unternehmen beim Einsatz von Agenten hast gerade das schon erwähnt die genau solche Einstiegsaufgaben ja auch übernehmen.
00:46:21: ist es nicht Widerspruch
00:46:24: Zu einem gewissen Grad, ja der Vorteil ist wenn du mit Firmen arbeitest was ich zum Glück zum Teil darf man sich dann sogar aussuchen in dem Feld die den Menschen ins Zentrum rücken.
00:46:35: Da darf von Anfang an auch die Menschen mit Denken, Mitgestalten und Ausbildungen begleiten.
00:46:43: Wichtig, wenn du also das sagt ja Professor Peter Brineufsson von Standford vom AI Lab.
00:46:50: Wenn KI ein Teil der Wertschöpfungskette auf einmal verändert muss sich alles drumrum verändern.
00:46:56: die Ziele, die Ausbildung... Also alles Marketing Sales betrifft eben alles weil Ja, aufgrund der transformativen Art wie KI dass das Unternehmen verändert muss sich alles verändern und ich glaube die Widersprüche muss man immer aushalten.
00:47:14: Es wird in den nächsten Jahren ein durchgehender Widerspruch sein wie wir arbeiten und auch deswegen ist es wichtig darüber zu sprechen.
00:47:22: Klar fallen Einstiegsaufgaben die früher händisch gemacht wurden weg.
00:47:26: trotzdem gibt es aktuell nicht weniger Arbeit.
00:47:29: Also für mich ist es ja das größte Privileg, gerade das Live zu beobachten.
00:47:33: Meine jungen Mitarbeitenden die vielleicht nicht so viel Ahnung von Politik haben was ja leider genauso wichtig ist im organisationalen Kontext wie tatsächlich die echte Arbeit.
00:47:43: Ich kann denen die Politik vom Hals schaffen und kann ein bisschen die Fäden zusammenhalten und währenddessen können sie die Arbeit machen, die ich in deren Alter auch gerne gemacht habe.
00:47:53: Ich hatte gar nicht die Möglichkeit dazu.
00:47:54: Ich wurde ja gar nicht dazu befähigt, in dem Sinne unter Projekte zu führen, Dinge neu zu denken aber dadurch dass sie so nativ mit KI arbeiten und so verstehen.
00:48:05: also klar muss man da auch noch diskutieren und differenzieren.
00:48:07: was wollen wir uns von der Maschine abnehmen lassen?
00:48:09: Was wollen wir jetzt nicht abnehmenlassen?
00:48:11: Aber auch das ist ja dieser Austausch den man da jetzt gerade aushalten muss.
00:48:15: Ja schaffen wir uns grade selber ab.
00:48:17: Zu einem gewissen Grad schaffen wir die Arbeit ab ... über Jahrzehnte gelernt haben.
00:48:21: Auf jeden Fall!
00:48:22: Ist das immer schlimm?
00:48:23: Ich meine, ich habe gerade ein Buch darüber geschrieben... Warum müssen wir in den Raum gehen?
00:48:27: Warum müssen Wir Workshops machen?
00:48:28: Wann wollen wir rausgehen aus dieser scheiß Meeting-Kultur die uns so viel Geld weg frisst?
00:48:34: dafür habt ihr auch einen Tool gebaut.
00:48:37: Wir müssen einfach Arbeit da neu denken und ganz viele der Sachen die eben aus der Newark Bewegung kommen was du vorantreibst David was Papst vorantreibt kommt ja jetzt zusammen und hat noch viel mehr Meerboden.
00:48:49: Und dementsprechend muss man das aushalten, dass jetzt gerade es vielleicht keine Klarheit gibt und man sich auch mal selbst widerspricht.
00:49:00: Aber wenn wir grade nicht machen geraten wir einfach ins Hintertreffen und werden die internationalen kompetitiven Prozesse grade nicht gewinnen ... wenn wir das nicht einfach mal ausprobieren.
00:49:11: Und wir werden auch mal scheitern, ne?
00:49:12: Und es wird vielleicht auch die falsche Idee sein... ... weil wir werden fünf Jahre merken, boah hätten wir das mal so gelassen.
00:49:17: Hätten wir mal die Leute weiter Hausarbeiten schreiben lassen, Bachelor arbeiten aber wissen wir in fünf Jahren gerade müssen wir halt einfach auch ausprobiert testen und die Sachen abreißen, die wir sowieso schon lange abreißend abreißen wollten.
00:49:30: jetzt haben wir die richtigen Argumente dafür.
00:49:34: Ja ich glaube ja auch, es ist am Ende ganz normal Schöpfere Zerstörung, da werden halt Dinge zerstört und das wird ungewütlich.
00:49:43: Das ist ja immer so wenn eine sprunghafte Innovation dazu kommt dass Dinge unangenehm werden, dass Menschen ihren Job verlieren, dass es Schicksale hervorruft die natürlich nicht schön sind aber wir am Ende... Da hoffen wir alle drauf besser rausgehen aus dieser Innovation.
00:50:00: Also was ganz spannend ist ich habe gerade eine Podcast Folge gehört von den Zeit-Podcasts Okay America und der Gast eine Harvard Professorin, ich werde den Namen gleich nachliefern.
00:50:14: Die hat gesagt dass sie sich eben auch in Harvard wahnsinnig viele Gedanken machen darüber wie eigentlich, wie geht eigentlich Lernen noch?
00:50:23: Und das eben KI gestütztes Lernen am Anfang waren sich viele Vorteile hat dass du dann aber auch relativ schnell merkst, dass dann Dinge fehlen.
00:50:33: Dieser Diskurs mit Menschen, das Menschen treffen und sie hat es dann so lustig gesagt ja wenn man zu Hause die ganze Zeit rum sitzt und das alles zuhause mit der KI macht tja dann treffst du halt nicht die Frau, mit der du vielleicht hättest schlafen können und ein Kind kriegen könnt.
00:50:45: also... Man merkt irgendwie ist es überall gerade in allen Disziplinen wird gerade darum gerungen was noch das was uns menschlich ausmacht.
00:50:56: und deswegen haben wir in diesem Buch Nicht reden wir nicht nur über KI, sondern wir reden über Zuhören.
00:51:02: Wir reden über Kultur und auch darüber was das mit Karrieren macht.
00:51:06: Ich habe von Oscar den Begriff Portfolio-Karriere gelernt.
00:51:12: Und gemerkt, okay das hab ich eigentlich mein Leben lang so ein bisschen gemacht... ...und es geht eben wirklich darum zu gucken wie ist unsere Rolle in diesem Zeitalter, dass wir jetzt rein surfen?
00:51:27: Ich will mal was aus dem Buch vorlesen, was ich sehr treffen fand als ich es gelesen habe.
00:51:32: Also Es ist zehn Uhr abends.
00:51:34: morgen nehmen wir eine Podcastfolge auf mit einem Gast Auf den ich mich seit Wochen freue.
00:51:38: Ich hab angefangen sein buch zu lesen bin aber nicht soweit gekommen wie ich's vor hatte.
00:51:42: Zudem fehlt meine studie auf die ich vor ein paar wochen gestoßen bin Die ich nun aber nicht mehr finden kann.
00:51:49: ich habe den ganzen tag gearbeitet.
00:51:51: mein hauptjob hat mir alles abverlangt und jetzt merke ich dass sich Nicht alle schaffe Die Vorarbeit, dass Verdichten der wichtigsten Gedanken aus drei Hundert Seiten zu einem Gesprächsleit fahren.
00:52:02: Ich saß am Mittwochabend so also das war was ich vorlesen wollte.
00:52:05: Das hast du geschrieben Oscar?
00:52:07: So und jetzt ich saß da Mittwoche Abend um einundzwanzig Uhr zu, der mich gegen Null Uhr Zuhause ausspurten sollte Wenn alles nach Plan lief, sollte ich dann um null oder zu Hause sein und mein Kalender voll bis oben hin.
00:52:22: Bist du unsere Podcast Aufnahme heute morgen?
00:52:25: Also das war eins zu eins meine Situation die Du beschrieben hast Oskar und dass das kennen wir in unserer schnelllebigen Welt.
00:52:34: Und in diesem Kapitel gibt es einen Überschrift Die heißt prompten ist die neue Form der Delegation was auch schon gerade eben kurz angesprochen hat und das unterschreibe ich vollkommen.
00:52:44: Und die Frage ist das gut oder schlecht.
00:52:46: Das hatten wir gerade schon so ein bisschen angesprochen und natürlich müssen wir über KI sprechen, wenn wir über Führung sprechen aber so... Die Frage ist wie geht es weiter?
00:52:58: Also wie wird das unsere Zukunft dominieren?
00:53:05: Ja, also super spannende Frage und das ist ja eigentlich die Essenz wie ich mit KI arbeite.
00:53:09: Ich bin immer wieder in diesen ganzen Trainings-Vorträgen und so weiter sind die Leute wenn sie mich dann fragen was hast du denn fürs Skills?
00:53:15: Was hast Du für Agenten?
00:53:17: Sind die überrascht dass ich eigentlich sehr wenig mit KI arbeite!
00:53:20: Ich entwickle KI aber für mich ist KI wenn mein Kopf dicht ist Das ist meistens so gegen um die Uhr geht da oben nicht mehr so viel.
00:53:28: meistens ist dann aber noch relativ viel zu tun, zum Beispiel für morgen Vortrag vorbereiten wo es aber darum geht Talking Headlines anzupassen nochmal ein zwei Slides rauszunehmen so und dann habe ich meine Skills.
00:53:38: Ich werfe das einfach in Cloud for Power Points.
00:53:40: auch so mein Lieber!
00:53:41: Morgen hab' ich sechs tausend Leuten den ich diesen Vortrack hier halten muss.
00:53:44: bitte passt das nochmal so an dass die alle mitkommen.
00:53:47: Morgen habe ich zehn Leute, die sind alle technisch so versiert.
00:53:50: Bitte nimm das mit rein!
00:53:52: Das ist dann mein Prozess wo ich sage okay das kann nicht loslassen.
00:53:55: Ich hab diesen Vortrag zwanzig mehr gehalten.
00:53:58: Ich habe nicht das Gewicht verliere gerade was wenn die KI für mich die Arbeit macht Und ich glaube, so wird es weitergehen.
00:54:02: Für mich ist halt alles was nach einem Schema AB-Aplot, was in meinem Job nicht so oft der Fall ist.
00:54:07: Ich baue das total gerne für Menschen die ich damit befähigen kann.
00:54:09: Jetzt hatte ich letztens schon mal glaube ich ein Podcast erzählt, einen Design Team Die jetzt eben durch diese aktuellen EU Richtlinien gefühlt alle ihre Flyer anpassen müssen Wegen dem Thema Nachhaltigkeit, MCO So.
00:54:22: und dann war das Design Team, die alle aus tollen Designerinnen bestanden Nur damit beschäftigt irgendwelche Flyers zu scannen Um dann irgendwo das Wort Nachhaltigkeit zu finden, zu gucken.
00:54:30: kann man das irgendwie nochmal argumentieren?
00:54:32: und sie durften nicht mehr designen.
00:54:33: Sondern Sie waren nur damit beschäftigt nach einem Schema AB diese Dinger durchzuchecken, das ans League-Team zu schicken, dann wieder zurück, dann anpassen... Und es war ein begabte Designerin.
00:54:43: die sahen mega gut aus, die Flyer!
00:54:44: Das heißt wir haben da kurz mal was für gebaut dass eben dieser gesamten Prozess zu neunzig Prozent automatisiert abläuft.
00:54:50: Endlich haben sie wieder Zeit für Design.
00:54:52: Sie haben sich darüber mit Claude-Design auseinandergesetzt, weil sie gemerkt haben wie cool was damit alles geht.
00:54:56: kann ich das auch?
00:54:57: geht es da weiter und diesen Prozess gerade zu begleiten ist ein totales Privileg Weil wir die Leute endlich wieder in ihre Arbeit bekommen.
00:55:05: Wie viele Leute fangen einen Design Job an?
00:55:06: In der Hoffnung dass sie wirklich sinnstiftende Dinge designen dürfen?
00:55:10: Wie viele von denen sind darin gefangen im PowerPoints irgendwelche Sätze umzustrukturieren oder irgendwelchen Sachen nach dem Schema AB zu machen?
00:55:16: Und das ist dann wiederum Führungsaufgabe, diesen Menschen auch diese Zeit die sie auf einmal haben... ...dann zu füllen und zu sagen ey damit können wir mehr Geschäft machen.
00:55:25: Damit können wir Wachstum hinbekommen.
00:55:26: Damit kann man Sachen neu denken.
00:55:28: Und diesen Kompromiss also ja ich benutze die KI um eben alles was ich nicht mehr machen möchte zu machen aber Ich habe mehr Zeit für dass es mir wirklich Spaß macht.
00:55:37: In meinem Fall ist jetzt eben Führung Neugeschäft Dinge anders denken, aber alles was ich eben nicht mehr so machen möchte dann das gebe ich an die Maschine ab.
00:55:49: Und da muss sich jeder damit auseinandersetzen.
00:55:51: es gibt Menschen die sagen du ich will alle meine E-Mails automatisieren, alle Input auf und meine Steuererklärung würde ich niemals machen.
00:55:57: Ich will doch einen Überblick haben was gerade bei mir stattfindet.
00:56:00: Nur weil Du's kannst heißt es nicht dass es dich schlauer macht finde ich für mich vielleicht andere Leute für diese so ein Pain das händisch zu machen für dies ist ein guter Use Case Für mich ist es das aber nicht.
00:56:10: und dadurch finde Wenn du selbst dann am Ende wieder Zeit hast, händisch deine Mails zu beantworten.
00:56:15: Ein Buch zu schreiben.
00:56:16: Habts und ich haben auch gemerkt über das Buchschreiben so natürlich man verliert darüber ein bisschen seinen Sprachstil wenn man sich die Nachrichten alle von der KI vorschreiben lässt.
00:56:24: Muss man sich wieder ein bisschen zurückbesinnen mal gucken was hat man eigentlich als letztes wirklich noch komplett selber geschrieben um reinzukommen?
00:56:30: also was ist mein Stil?
00:56:31: Was macht mich aus?
00:56:33: Wenn man das abgibt... Da haben wir die industrielle Revolution durchgespielt, das Gehirn ist auch noch abgegeben und dann können wir in diese Wally-Situation... Ich
00:56:41: wollte gar sagen.
00:56:41: Können wir die Wally Raumschiffe einchecken?
00:56:43: Richtig!
00:56:43: Und dick nur noch süße Säfte trinken.
00:56:48: Ja,
00:56:48: ja.
00:56:48: Das ist aber dieses Wie.
00:56:49: Wie mache ich das?
00:56:50: Solange man da wirklich holistisch rangeht und sich das ganzheitlich anschaut kann da gar nicht so viel passieren egal wie schlau die Kain aufwirkt weil wir einfach so viele menschlichen Wert noch darin haben.
00:57:02: Ja, dass ich glaube das ist auch ganz wie gute Stiften kann.
00:57:06: Also ich glaube was wichtig ist, dass wir uns die Analogendinge auch erhalten.
00:57:10: also ich lese die Zeit auf Papier Ich schreibe nicht nur jeden Tag in meinen Journal.
00:57:17: ich habe eins erfunden weil ich es so wichtig finde mit der Hand zu schreiben ein Buch in Buchformen zu lesen und nicht alles auf dem Kindle diese Dinge die uns ausmachen sich mit Kultur zu beschäftigen, ins Theater zu gehen, Konzert zu gehen.
00:57:35: Also Begegnung ist ja ein ganz großer Gegentrend den wir sehen und ich glaube das wird die Kunst sein, dass eben immer wieder sich anzuschauen.
00:57:47: Ich bin genau wie Oscar gesagt, wer bin ich eigentlich?
00:57:49: Was macht mich aus und was will ich abgeben und was werde ich mir erhalten?
00:57:55: Das heißt die Aufgabe von Führung oder einer Führungskraft ist es auch in Zukunft so ein bisschen ist der Versuchung zu widerstehen, zu viel Out-to-sourcen an die KI und zu viel Denkarbeit abzugeben?
00:58:11: Das ist es auf jeden Fall.
00:58:12: Aber das ist eben auch... ...die Verantwortung auch über Qualität zu schauen.
00:58:21: Wenn ich mir heute angucke... Und ich mache mich selber nicht frei, dass ich mich auch schon mit LinkedIn auf LinkedIn KI formulierte Beiträge hatte.
00:58:32: Aber wenn man sich da nicht mal die Mühe gibt, das so klingen zu lassen dass man wirklich glaubt es kommt von einem Menschen und hat irgendwas mit dir zu tun sondern ist einfach nur wiedergekauter Scheiß dann werden wir als Gesellschaft Probleme haben.
00:58:47: Ja am Ende ist doch so Qualität setzt sich durch Das ist so ein Leitsatz der Mischdurchlebendreif.
00:58:51: Wenn ich sehe Dass sich Leute immer wieder irgendwelche Abkürzungen gehen Dann denke ich mir ja das klappt jetzt gerade.
00:58:58: Und jetzt funktioniert es vielleicht, dass das irgendwie deine KI-Beiträge oder dann haben wir auch Blocks und so im Internet gesehen die auf einmal Google ranked sind ohne Ende aber dann wieder abgestürzt sind.
00:59:09: Weil ja man erkennt das dann doch schon relativ schnell und ist frustriert irgendwann wenn man nur noch diesen KI Slop sieht.
00:59:18: Aber Michael ich glaube wir sind uns eigentlich wir stehen gerade ziemlich am Anfang einer... ... dieser großen Veränderung.
00:59:26: Was würdest du sagen?
00:59:28: Was ist das Best Case-Szenario, was dann am Ende rauskommt auch gerade Perspektiveführungen?
00:59:34: Ja, das Best case-Scenario, da müssen wir hart für kämpfen.
00:59:39: Wenn wir uns jetzt schon anschauen die Tech-Rows vor ihren Börsengängen noch mal kurz die Panik machen und nach Regulierung schreien wenn wir uns wild gewordene agentische Systeme angucken in andere Plattformen eindringen, dort Dokumente erzeugen.
00:59:56: Also das Best Case scenario ist nicht indem wir einfach uns da reinschmeißen und sagen ja das wird schon irgendwie funktionieren.
01:00:03: Das best case scenario ist für mich dass wir es schaffen Bildungstechnisch unsere Kinder zu ermächtigen und zu empowern Dass sie in dieser Welt überleben dass wir Es nicht alles an die Maschine delegieren sondern dass wir wirklich sehr genaue Grenzen ziehen, dass wir in unseren Arbeitsweisen immer wieder diese Modelle auch ausschalten und uns miteinander beschäftigen.
01:00:31: Das was ihr in euren Buch Kill Meetings ja auch sagt die Auseinandersetzung von Menschen miteinander mit guten Frameworks um gute Dinge zu schaffen das glaube ich ist ein Best Case scenario.
01:00:49: sehr, sehr aktiv mit begleiten.
01:00:51: Was machen diese Maschinen?
01:00:52: Wie entwickeln sie sich weiter?
01:00:54: und auch ja dafür aufstehen KI-Ethik solche Dinge auch ernst zu nehmen.
01:00:59: Ich weiß nicht ob Regulierung das richtige Instrument ist.
01:01:03: Ich bin eigentlich immer gegen Regulierungen gewesen aber ich habe jetzt das erste Mal in meinem Berufsleben das Gefühl dass hier Wichtig ist, dass wir uns genau angucken was passiert.
01:01:16: Wenn man sich anhört Menschen die dort aus ihren Firmen aussteigen und davor warnen was da gerade passiert ist keiner mehr versteht wie die modelle sich weiterentwickeln.
01:01:25: Ja also best Käse nahe ist wach sein zusammengefasst war bleiben.
01:01:30: Wir müssen halt langfristig denken.
01:01:32: Es gibt ein Grund, warum China weiter ist als wir weil die halt in zehn Jahreszyklen denken.
01:01:36: und wenn wir nur im nächsten Quartal denken und nur im Sinne der Schereholderoptimierung denken wird es nicht funktionieren.
01:01:43: Wenn jetzt N-Pile als Einbeispiel gibt genug schlechte Beispiele, sechstausend Mitarbeitende im Vertrieb rauswirft dann werfen sie auch sechstausend potenzielle Leute heraus die sich irgendwann mal Solar aufs Dach klatschen.
01:01:54: Also solange das Wirtschaftssystem, so wie wir es haben weiter funktionieren sollen muss es halt für alle eine Wertschöpfung geben die eben auch Wachstum ermöglicht.
01:02:03: Hoffentlich in einer nachhaltigeren Form.
01:02:05: aber aktuell ist es eben so kurzfristig und ich habe noch nie einen KI Projekt gesehen dass funktioniert mit dem Ansatz lass uns mal die Hälfte rauswerfen.
01:02:13: So natürlich müssen wir effizienter arbeiten Aber du musst für diese Hälfe den Weg ebnen, dass die für mehr Wachstrom sorgen können ... dich Unternehmen neu denken dürfen, weil also was für einen unfassbaren Wissenschafts hast du an Mitarbeitenden die so lange bei dir waren wissen wie es auch nicht gut ist.
01:02:29: Wenn Du die befähigst ist besser zu machen und dann wachsen die Leute mit und auch wenn die in eine andere Firma geben können die das damit tragen... ...und dass alles was unser Wirtschaft zugutekommt Diese kurzfristigen Entscheidungen, diese Kurzschlussreaktionen die wir gerade haben helfen weder in China noch in den USA noch bei uns.
01:02:46: Du musst halt denken was ist in zwanzig Jahren?
01:02:47: Was ist in fünfzig Jahren?
01:02:48: natürlich können wir das jetzt technisch nicht sehen.
01:02:50: also wenn man sich anschaut was in den sechziger jahren Die Leute für Visionen hatten oder vierzigerjahren für das Jahr zwanzich-zwanzig dann ist es abwaschbare Möbel aus Plastik damit die Hausfrau mit einer Wasserspritzpistole weil sie dachten dass ist Effizienz Frau ist immer noch zu Hause, muss das ausreinigen.
01:03:09: Das kann sie jetzt effizient haben, weil wir alles aus Plastik machen und da kann man sich schönere Sachen ausdenken.
01:03:13: Und wenn man schönere Sache sieht aus, dann kann man auch in die Richtung arbeiten.
01:03:16: Und gerade fehlt eben dieser Raum im Kleinen, im Team.
01:03:20: was es deine Rolle?
01:03:21: Wenn jetzt KI bei dir vierzig Prozent der Arbeit übernimmt oder achtzig Prozent und auch im großen gesellschaftlich.
01:03:26: Was ist also?
01:03:27: wo kommen wir als Gesellschaft grade hin?
01:03:29: so und da ist die Verantwortung bei den Politikerinnen.
01:03:32: Da ist sie bei der Gesellschaft bei den Lehrkräften.
01:03:36: Jeder ist da gerade in der Verantwortung und das ist auch für jeden Führung.
01:03:39: Ob man will oder nicht, ob es bei sich selbst nur ist oder ob's im größeren ist.
01:03:43: aber diesen Raum muss jetzt jeder aufmachen und füllen.
01:03:47: Ja sehr gut!
01:03:49: Ich möchte gegen Ende jetzt nochmal auf euer Buch zurückkommen und auf eine wunderbare Idee wie ich finde nämlich dieses Buch hat zwei Briefe ein Brief von Oskar Michael und einer umgekehrt.
01:03:59: Und die folgende Frage habe ich euch schon vorher geschickt Michael Welcher Satz aus dem Brief von Oscar berührt dich am meisten?
01:04:11: Dein Mut, deine Überzeugung und deine Menschlichkeit haben mich geprägt.
01:04:15: Und das bis heute.
01:04:19: Schön.
01:04:20: Magst du auch sagen warum?
01:04:22: Ja also... Das ist ein größt anzunehmendes Kompliment was ich von einem Kind dass ich die ersten vierzehn Jahre lang einfach hart genervt und getriggert habe, bekommen kann.
01:04:40: Also das ist wirklich schön und berührt mich zutiefst weil ich das auch im Zusammensein immer wieder spüre dass daraus ein tiefes Interesse an Austausch entstanden ist.
01:04:55: und deswegen berührt Ja,
01:04:57: das ist immer mein leichtes Argument.
01:04:59: Wenn Leute sagen hey bist du übrigens der Sohn von Michael Trautmann sag ich ja absolut da bin ich auch stolz drauf weil er ist wenigstens ein guter Mensch.
01:05:04: also es heißt wenigstends der is zum Glück ein gutter Mensch.
01:05:07: so und das ist glaube ich das wichtigste Kanzenmorgendes Aufstehen zu sagen Ich bin heute kein Arschloch bewusst dann geht's allen anderen um dich herum besser und da bin nicht stolz dass Du so jemand bist Papts trotz all dem Stress den Du hast und...
01:05:20: Ja das
01:05:21: sicher hat er.
01:05:23: Oscar.
01:05:24: welcher Satz aus dem Brief Von Michael, wo wird dich am meisten?
01:05:30: Ja.
01:05:31: Also einmal das Thema... ...das ich ja im Anfang schon gesagt hatte.
01:05:35: manchmal besteht Führung darin loszulassen also Führungen als Eltern und als Führungskraft weil es glaube ich unsere Geschichte so gut beschreibt.
01:05:43: oder da haben wir jetzt genug drüber gesprochen.
01:05:46: eigentlich der Abschlusssatz den du geschrieben hast Papst.
01:05:50: also lass uns weiter streiten weiter lachen lass uns wieder hoffen.
01:05:53: zusammen Klingt ja in diesem Podcast auch manchmal so, als würden wir hier wirklich nur happy-clappy den ganzen Tag irgendwie an der Hand durch den Wald laufen.
01:06:00: Aber ist es nicht!
01:06:01: Wir werden uns weiter streiten und wir werden weitere Differenzen haben aber genauso auch weiter lachen und hoffentlich uns weiter gemeinsam entwickeln nicht stehen bleiben Und das gilt hoffentlich für alle die das hier hören.
01:06:16: Es hört mich auf und wir können zusammen Brücken bauen.
01:06:19: Das hat mich berührt und genau so würde ich gern weitermachen.
01:06:23: Stark ihr lieben.
01:06:25: es gibt noch eine letzte frage, eine abschlussfrage.
01:06:28: Wo wollt ihr noch hin als papa?
01:06:30: und so was bringt die zukunft?
01:06:36: Wer möchte zuerst?
01:06:37: ja also ich hoffe dass wir diesen podcast noch ganz weiter machen.
01:06:40: ob den jetzt zehn leute hundert leute oder tausend leute hören ist mir relativ wumpe weil sie uns einfach einen schönen.
01:06:46: Eine schöne zeit wo wir aktiv zuhören wo wir nicht in unserem arbeitswahnsinn gefangen sind sondern hoffentlich lösungsräume aufmachen.
01:06:54: ... schön Zugang darüber gefunden hat.
01:06:58: Und hoffentlich ist das Buch der Anfang... von etwas, was wir ausbauen.
01:07:03: Wenn wir die Arbeitswelt ein kleines Stückchen besser machen,... dann ist es für mich ganz, ganz schön, dass wir das machen dürfen.
01:07:10: und auch wenn's nur ein zwei Leuten hilft, ist es toll!
01:07:14: Lass uns da weitermachen, mir macht sehr viel Spaß und ich freue mich auf alles, was da noch entsteht.
01:07:28: Wie KI New York und Generation gerecht zusammenarbeit die zukunft der arbeit verändern.
01:07:33: Das ist auch drin.
01:07:34: ich empfehle dieses buch für alle, die nicht nur führungskräfte sind sondern bei der selbstführung anfangen möchten.
01:07:41: Ganz toll was ihr der welt damit geschenkt habt.
01:07:43: vielen lieben dank.
01:07:44: schön dass ihr dabei wart und ja wir sehen uns auf der einen oder anderen lesungen buchparty etc.
01:07:50: bis dahin
01:07:51: freu mich danke den dank.
01:07:54: sollten mir noch kleiner nachklapper kleine nachklipper ps.
01:07:58: Wollten wir nicht noch antiesen, dass wir eine Buchtour machen zusammen?
01:08:03: Wir können es ja mal kurz antießen.
01:08:04: Da wird's bestimmt schon nochmal ne Spezialfolge zu geben... Aber ja Anfang nächsten Jahres wirds losgehen.
01:08:12: ab Ende Februar sind wahrscheinlich On Tour zusammen mit Kill Meetings und müssen über Führung reden.
01:08:21: Ich finde
01:08:22: das was noch wert!
01:08:25: Also mindestens sechs deutsche Städte, vielleicht noch ein zwei im deutschsprachigen Ausland dazu und ja freue mich sehr dass wir das zusammen machen.
01:08:36: Ich freu' mich auch sehr!
01:08:36: Ihr werdet's mitbekommen liebe Hörerinnen und Hörern wo und wann das stattfindet und bis dahin tschau
01:08:44: tschow.
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